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Aktuelle Infos in Deutsch über die Lakota auf der Pine Ridge Reservation finden Sie auch bei One Spirit Deutschland e. V., einen Indianer-Unterstützer-Verein in Dresden.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/sgu-recognizes-newly-pinned-lpns/
Die Sinte Gleska Universität zeichnet neue staatlich anerkannte Krankenschwestern aus
von VI WALN
LT–MITARBEITER
Herzlichen Glückwunsch an die frisch gekürten Pflegefachkräfte der Sinte Gleska Universität. In der ersten Reihe (v.l.n.r.) sind zu sehen: Joeviyhl Waln, Maryann Moran, Rose Larvie, Paulina Martinez, Casey Hawk und Johnna Murray. In der hinteren Reihe sind die Sinte Gleska Universitäts-Mitarbeiter (v.l.n.r.) zu sehen: Michelle Allen (Pflegelehrerin, RN, ADN), Sharon Egleston (Pflegelehrerin, RN, ADN), Angel Lowe (Verwaltungsassistentin der Pflegeabteilung der SGU) und Laura Dunn (Pflegedienstleiterin, RN, MSN). Foto mit freundlicher Genehmigung von SGU Media.
MISSION — Die Fakultät für Krankenpflege der Universität Sinte Gleska veranstaltete eine feierliche Auszeichnungszeremonie für sechs neue staatlich anerkannte Krankenpflegerinnen, die im August ihr Hochschuldiplom erhielten.
Sechs staatlich anerkannte Krankenpfleger–Studentinnen erhielten am 19. Juli im Michael Benge Student Union Center (Deutsch: Michael Benge Studentenwerkzentrum) ihre Pflegenadeln. Dazu gehörten: Joeviyhl Waln, Maryann Moran, Rose Larvie, Paulina Martinez, Casey Hawk und Johnna Murray. Sie erhielten ihren Abschluss als Associate of Applied Science in Nursing bei der Sinte Gleska Universität-Abschlussfeier im August.
Zur Eröffnung der Zeremonie sangen die Red Leaf–Sänger ein Ehrenlied für die neuen Pflegefachkräfte. Die Begrüßungsrede hielt Laura Dunn, Pflegedirektorin der Sinte Gleska Universität. Sie sprach darüber, wie hart die Pflegeschülerinnen für diesen Erfolg gearbeitet haben.
Auch die Krankenpflegelehrerinnen Sharon Egleston und Michelle Allen sprachen zu den Anwesenden und gratulierten den Studierenden. Sie teilten Erinnerungen an ihre Erlebnisse mit den Studierenden. Ehrengast war Rhonda Jackman, die ehemalige Leiterin der Krankenpflegeabteilung der Sinte Gleska Universität. Sie gratulierte den Krankenschwestern zur Auszeichnung.
Auch die Studentin Joeviyhl Waln sprach vor der Versammlung: "Ich erinnere mich an Momente, in denen es sich wie ein Sieg anfühlte, den Tag einfach nur zu überstehen. Aber ich habe nicht nur für mich, sondern auch für meine Tochter weitergemacht. Ich möchte ihre Heldin sein, ihr Vorbild. Ohne die Unterstützung aller würde ich heute nicht hier stehen." sagte sie.
"Als Ureinwohnerin Amerikas trage ich die Stärke meines Volkes und die Verantwortung, denen zu helfen, die oft vergessen werden." fuhr sie fort. "Ich weiß, wie es sich anfühlt, übersehen zu werden, sich unsichtbar zu fühlen. Deshalb bedeutet mir die Pflege alles. Ich möchte anderen in ihren schwersten Momenten beistehen und sie wieder aufrichten, so wie so viele für mich da waren."
An alle jungen indigenen Mädchen und Jungen, die zuhören: "Ich sehe euch. Ich höre euch. Ich weiß, wie schwer das Leben manchmal sein kann. Aber bitte — gebt nicht auf. Ihr seid noch da. Und das bedeutet, dass euer Atem noch immer Sinn hat, eure Präsenz noch immer Kraft. Wir sind alle noch da."
Die sechs neuen staatlich anerkannte Krankenschwestern erhielten ihre Anstecknadeln von einer Person ihrer Wahl. Sie rezitierten auch das Nachtigallenlied und gaben vor den Versammelten als Gruppe ihr Versprechen ab. Die Sänger von Red Leaf sangen ein letztes Ehrenlied, während die Anwesenden den neuen Krankenschwestern die Hand schüttelten.
Im Anschluss an die Zeremonie wurde allen ein Abendessen mit gebratenem Hühnchen, verschiedenen Sommersalaten, Maiskolben, gebackenen Bohnen, hausgemachten Brötchen, Erdbeeren mit Schokoladenüberzug, Wackelpudding/Obstbechern mit Schlagsahne, Cupcakes und Kuchen serviert.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/carlisle-students-remembered-at-rosebud/
Verstorbenen Carlisle–Schülern wurde in Rosebud gedacht
von VI WALN
LT–MITARBEITER
Der Laufclub Sicangu Oyate Ki Iyanka und mehrere Unterstützer gedachten der neun Kinder, deren sterbliche Überreste 2021 nach Rosebud überführt und auf örtlichen Friedhöfen erneut bestattet wurden. Sie sind an der Gedenkstätte abgebildet, die letztes Jahr vom Sicangu Youth Council (Deutsch: Sicangu Jugendrat) in Rosebud errichtet wurde. Foto mit freundlicher Genehmigung von Facebook.
ROSEBUD — Die Sicangu Lakota gedachten neun Kindern, die im 19. Jahrhundert gewaltsam zur Carlisle Indian Industrial School (Deutsch: Carlisle Indianische Industrieschule) gebracht wurden und deren sterbliche Überreste 2021 zurückgegeben wurden.
Tiyate Glipi Anpetu, was in der Lakotasprache übersetzt "Sie sind zurück in ihrer Heimat" bedeutet, wurde am 14. Juli vom Stamm der Rosebud Sioux als Feiertag begangen. Neun Holzkisten mit sterblichen Überresten von Kindern wurden am 14. Juli 2021 an Ione Quigley, Denkmalpflegerin des Rosebud Sioux Stammes, übergeben und mit einer Karawane zur Zeremonie ins Rosebud–Reservat zurückgebracht und auf Stammesland erneut bestattet.
Sechs der verstorbenen Kinder wurden auf dem Sicangu Akicita Owicahe Tribal Veterans Cemetery im Mellette County begraben. Dazu gehörten Lucy Take the Tail (Pretty Eagle), Rose Long Face (Little Hawk), Dennis Strikes First (Blue Tomahawk), Maud Little Girl (Swift Bear), Warren Painter (Bear Paints Dirt) und Alvan (Kills Seven Horses). Die drei übrigen verstorbenen Kinder Ernest Knocks Off (White Thunder), Friend Hollow Horn Bear und Dora Her Pipe (Brave Bull) wurden auf anderen Stammesfriedhöfen in der Nähe ihrer Verwandten begraben.
Am 14. Juli 2025 fand ein Gedenklauf für die neun verstorbenen Kinder statt. Zu den Läufern des Laufclubs Sicangu Oyate Ki Iyanka gehörten Lance Dorian, Louie Arcoren, Delmer Forgets Nothing, Ted Marshall, Chance, Wes Running, Tia McCloskey, Kathryn Iron Shell, Nellie Hare Forgets Nothing, Clint Kills In Water und Almona Boneshirt.
Kathleen Wooden Knife, Präsidentin vom Rosebud Sioux Stamm, veröffentlichte in den sozialen Medien die folgende Erklärung zu dem Feiertag, der zum Gedenken an die Kinder ins Leben gerufen wurde, die 2021 nach Rosebud zurückgekehrt sind:
Die Überführung der sterblichen überreste der Kinder, die in der Carlisle Indian Industrial School ums Leben kamen, ist für die Indianerstämme ein bedeutendes Ereignis, insbesondere für diejenigen, deren Kinder dorthin geschickt wurden. Repatriierungsbemühungen, wie die des Rosebud–Sioux–Stammes, beinhalten Zeremonien und Prozessionen, um die Kinder zu ehren und sie zur Beerdigung in ihr angestammtes Land zurückzubringen.
Die Carlisle Indian Industrial School war eines von vielen Internaten außerhalb der Reservate, die gegründet wurden, um indianische Kinder — oft mit Gewalt — in die weiße amerikanische Kultur zu integrieren. Viele Kinder starben in diesen Schulen, und ihre sterblichen Überreste wurden oft weit weg von ihren Familien und Stämmen begraben.
Rückführungsbemühungen: Stämme arbeiten aktiv daran, ihre verstorbenen Kinder nach Hause zu bringen, um ihnen Ehre zu erweisen und sich von dem Trauma der Internatsära zu heilen.
Zeremonien und Rituale: Zu den Repatriierungszeremonien gehören oft Prozessionen, Gebete, Lieder und andere Rituale zu Ehren der verstorbenen Kinder und ihrer Familien.
Umbettung: Die sterblichen Überreste werden normalerweise im Reservat des Stammes umgebettet, entweder auf einem eigens dafür vorgesehenen Friedhof oder auf Familienland.
Heilung und Versöhnung: Die Repatriierungsbemühungen sind ein entscheidender Teil des Heilungsprozesses für die indianischen Gemeinschaften. Sie tragen dazu bei, das historische Trauma der Internatsära zu verarbeiten und die Versöhnung zu fördern.
Der Stamm der Rosebud Sioux brachte im Jahr 2021 die sterblichen überreste von neun Kindern nach Hause und hielt Zeremonien an der Anlegestelle am Missouri River ab, wo die Kinder ihre Reise nach Carlisle begannen, und im Rosebud-Reservat.
Die Rückführung der sterblichen Überreste von Kindern aus Carlisle ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Stämme ihre Geschichte wieder aufleben lassen, ihre Vorfahren ehren und auf Heilung und Versöhnung hinarbeiten.
Besonderer Dank ging an die Läufer von Sicangu Oyate Ki Iyanka, den Jugendrat von Sicangu, Duane Hollow Horn Bear, Russell Eagle Bear, Fred Little Bald Eagle und Mike Burbank. Außerdem an Präsident Wooden Knife, Marcida Eagle Bear (Direktorin der Alkoholbehandlung und des Jugendrats von Sicangu), Marian Little Thunder, Vertreterin des Upper Cut Meat–Rates, und den lokalen Veteranen Shorty Jordan, die die Läufer unterstützten.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/red-cloud-renewable-launches-program/
Red Cloud Erneuerung startet sein Programm
von BRITTANY POOR BEAR
LT–MITARBEITERIN
Red Cloud Erneuerung (Red Cloud — Deutsch: Rote Wolke war ein Häuptling) startet in diesem Herbst sein erstes Wetterschutz–Trainingsprogramm — ein praxisorientiertes Lernprogramm, das ihnen zeigt, wie sie ihr Zuhause sicherer, gesünder und energieeffizienter machen. Das Training dauert zwei Wochen: 29. September bis 3. Oktober, danach Fortsetzung nach einer Wochenendpause vom 6. bis 10. Oktober. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag auf dem Pine Ridge Campus statt und deckt alles ab, von Luftabdichtung und Isolierung bis hin zu Bauwissenschaften, Feuchtigkeitskontrolle und Energiesparstrategien.
Am Ende dieses Programms verfügen die Teilnehmer über praktische Fähigkeiten, die ihnen direkt zu einer Karriere in den Bereichen Energieeffizienz im Wohnbereich, Wetterschutz und sogar Heizungs–, Lüftungs– und Klimatechnik oder Gebäudeleistungsverträgen verhelfen können.
Diese wirkungsvollen Tätigkeiten senken die Nebenkosten, verbessern die Luftqualität in Innenräumen und schützen Familien vor Witterungseinflüssen. Egal, ob sie gerade erst anfangen oder sich in eine neue Richtung entwickeln möchten — diese Schulung vermittelt ihnen das nötige Rüstzeug für die Arbeit, die wirklich wichtig ist.
Folgendes lernen die Studenten in diesem Programm: Überblick über das Wetterschutz–Programm (WAP), sichere Arbeitspraktiken (OSHA–Vorschriften, PSA, Sicherheit am Arbeitsplatz), Grundlagen der Bauwissenschaft (Wärmebarrieren, Luftstrom, Isolierung), Luftabdichtungs– und Energieeffizienztechniken, Verbrennungssicherheit und Raumluftqualität sowie praktische Schulungen im Umgang mit Werkzeugen und Geräten.
Red Cloud Erneuerung unterstützt indigene Gemeinschaften durch wichtige Schulungen in Solaranlagen, nachhaltigem Bauen und Wetterschutz. Durch diese Initiativen vermittelt Red Cloud Erneuerung Wissen und Fähigkeiten, um erneuerbare Energielösungen zu implementieren, umweltfreundliche Gebäude zu errichten und die Widerstandsfähigkeit von Häusern gegen raue Wetterbedingungen zu verbessern. Diese wirkungsvolle Arbeit kommt den indigenen Gemeinschaften direkt zugute, indem sie ihre Selbstversorgung fördert, Energiekosten senkt und Nachhaltigkeit fördert und so die allgemeine Lebensqualität dieser Bevölkerungsgruppen verbessert.
Red Cloud Erneuerung (RCR) wurde 2017 zu einer gemeinnützigen Organisation, doch diese Bewegung begann schon lange davor — gegründet aus einem tiefen Engagement für die Lakota und ihre Heimat.
Anfang der 2000er Jahre begann Häuptling Henry Red Cloud, Gründer des RCR, mit dem Bau von Solarheizungen, um Lakota–Familien im Winter Wärme zu spenden. Die Heizkosten im Reservat waren — und sind es immer noch — unverschämt hoch, und zu viele der Stammesältesten mussten sich zwischen Wärme und Essen entscheiden. Diese Solarheizungen waren eine Möglichkeit, ihrer traditionellen Verantwortung nachzukommen: aufeinander aufzupassen und die Generationen zu schützen.
Von da an wuchs die Arbeit. Häuptling Red Cloud gründete Lakota Solar Enterprises — eines der ersten indigenen Unternehmen für erneuerbare Energien im Land. Als immer mehr Verwandte aus verschiedenen Nationen von der Arbeit hörten, fragten sie: "Könnt ihr uns auch beibringen, wie das geht?" Mit der Hilfe von Freunden und Partnern, darunter Re–Member, wurde das alte Werkstattgebäude um Schlafsäle, eine Küche und einen Raum zum Lernen und Wissensaustausch erweitert. Dieses Gebäude wurde zur Sacred Earth Lodge (Deutsch: Heilige Erde Hütte), einer Basis für von Indigenen geleitete Solarschulungen und –kontakte.
Später wurde hier in Pine Ridge, South Dakota, das Red Cloud Renewable Energy Center (RCREC) (Deutsch: Zentrum für erneuerbare Endergien) gegründet, wodurch die Wurzeln dieser Bemühungen vertieft wurden und den indigenen Gemeinschaften von ganz Turtle Island (Deutsch: Schildkröteninsel) ein Ort geboten wurde, an dem sie zusammenkommen und Fähigkeiten erlernen konnten, die ihrem Volk helfen würden.
Red Cloud Erneuerung setzt diesen Weg fort und schult indigene Schüler in Solarenergie, Wetterschutz und Energieeffizienz — praktische Fähigkeiten, die Leben retten, Kosten senken und Uncí Mak.á, unsere Großmutter Erde, schützen. RCR hat bereits über 1.200 Solaröfen in indigenen Häusern installiert — und die Initiative steht erst am Anfang.
Denn bei dieser Arbeit geht es nicht nur um Energie. Es geht um Souveränität. Es geht um Heilung. Und es geht darum, zu den ursprünglichen Anweisungen zurückzukehren: aufeinander aufzupassen, im Gleichgewicht zu leben und einen guten Weg für die kommenden Generationen zu ebnen.
Brittany ist in Englisch unter brittpb4@gmail.com erreichbar.
Wer Kinder schützen will, kann Maskottchen nicht verteidigen
Von Cheryl Crazy Bull 23. Juli 2025
Gastkommentar: "In der High School war mein Maskottchen die 'Redskins', und ich musste zusehen, wie meine Klassenkameraden Plakate mit der Aufschrift 'Wir werden unsere Gegner 'häuten'. Die anderen Teams machten Plakate mit der Aufschrift, dass sie uns auf einem 'Tränenpfad' nach Hause schicken würden." Amanada Anderson (Choctaw) war Studentin, als sie 2014 während der Student Environment Listening Sessions (Deutsch: Studentenumfeld Hörsitzungen) der White House Initiative on American Indian and Alaska Native EducationStudentenumfeld (WHIAIANE) (Deutsch: Initiative des Weißen Hauses zur Bildung der amerikanischen Ureinwohner und der Ureinwohner Alaskas) von ihren Erfahrungen berichtete. Mehr als ein Jahrzehnt später leben indigene Jugendliche und Studenten immer noch in einer Welt, die sie der Unterhaltung und der durch Stereotype hervorgerufenen Selbstaufwertung zuliebe erniedrigt.
Am Wochenende forderte Präsident Trump die Rückkehr der Washington Commanders und Cleveland Guardians zu ihren früheren, rassistisch geprägten Teamnamen. In seinen eigenen Worten will der Präsident die Indians wieder groß machen.
Doch Studien früherer Regierungen, wie etwa die, in die Andersons Erfahrungen einbezogen wurden, zeigen, dass die indigene Bevölkerung bereits heute großartig ist — mit einer erfolgreichen Geschichte und sogar modernen Errungenschaften.
Die Psychologin, Forscherin und Professorin Dr. Stephanie Fryberg (Tulalip) am Weinberg College of Arts and Sciences (Deutsch: Weinberg Hochschule für Künste und Wissenschaften) der Northwestern University in Chicago sagte: "Unsichtbarkeit ist die moderne Form des Rassismus gegenüber amerikanischen Ureinwohnern." Fryberg konzentrierte ihre Forschung auf dieses Thema, einschließlich Maskottchen und anderer toxischer Stereotype und falscher Narrative über indigene Völker, um die Wissenslücke über sie zu füllen: Tatsächlich kommen über 70 % der Amerikaner kaum mit genauen Informationen über amerikanische Ureinwohner in Berührung oder erhalten diese kaum. Sportmaskottchen sind eine der wenigen Repräsentationsformen, die den meisten Menschen bekannt sind. Die Verwendung von Karikaturen indigener Völker als Maskottchen verstärkt negative Missverständnisse gegenüber amerikanischen Indianern. Und Untersuchungen zeigen, dass diese Maskottchen besonders schädlich für junge Menschen sind, sowohl für indigene als auch für nicht–indigene.
Ein Artikel des Center for American Progress (Deutsch: Zentrum für amerikanischen Fortschritt) aus dem Jahr 2014 zitierte Forschungsergebnisse, die zeigten, wie indigene Maskottchen bei Jugendlichen der amerikanischen Ureinwohner und der Ureinwohner Alaskas kulturelle Missstände verinnerlichen können. Für indigene Kinder in Schulen mit rassistischen Maskottchen kann dies zu Stress, Angst, Verwirrung oder Verlegenheit führen und dazu führen, dass sie sich in ihrer Lernumgebung unwohl fühlen. Im Laufe der Jahre haben indigene Schüler zahlreiche Berichte darüber abgegeben, wie diese Bilder Mobbing und Hänseleien fördern und negative Stereotypen bei anderen Schülern und Lehrern verfestigen. Auch Studierende sind vor diesem Problem nicht gefeit.
Als Dr. Fryberg eine landesweite Studie unter indigenen Völkern durchführte, für die die Zugehörigkeit zu den Ureinwohnern einen zentralen Bestandteil ihrer Identität darstellt — also diejenigen, die an ihrer Kultur teilhaben, von Stammeswahlen bis zu Powwows oder indem sie ihre Sprachen sprechen —, fühlten sich 57 % von Sportmaskottchen angegriffen, und noch mehr fühlten sich besonders vom Namen "Redskins" (Deutsch: Rothäute) angegriffen. 68 % der 18– bis 30–Jährigen lehnten den Namen des Teams ab. Anders als Nicht–Indianer sind sie sich bewusst, dass der Name des Teams laut Wörterbuch eine Beleidigung ist.
Viele Studierende oder Studierende, die ein Studium anstreben, müssen sich möglicherweise mit einem ähnlich benannten Maskottchen herumschlagen. Die Wahl der Hochschule wird von vielen Faktoren beeinflusst, und es bleibt ihnen möglicherweise keine andere Wahl, als ein College oder eine Universität zu besuchen, deren Maskottchen indigene Völker repräsentiert, was ein feindliches Lernumfeld fördert oder gar sicherstellt. Wie die WHIAIANE feststellt: "Die Stereotypisierung jeglicher rassischer, ethnischer, religiöser oder anderer Gruppen, wenn sie von unseren öffentlichen Bildungseinrichtungen gefördert wird, lehrt alle Schüler, dass die Stereotypisierung von Minderheitengruppen akzeptabel ist — eine gefährliche Lektion in einer vielfältigen Gesellschaft. Schulen haben die Verantwortung, ihre Schüler zu bilden; sie sollten ihren Einfluss nicht dazu missbrauchen, falsche Darstellungen von Kulturen oder Völkern aufrechtzuerhalten.“
Die Forschung von Dr. Fryberg untermauert diese Behauptung mit dem Beweis, dass "weiße College–Studenten eher dazu neigen, andere farbige Menschen zu diskriminieren, wenn sie indigenen Maskottchen ausgesetzt sind."
Bei Maskottchen geht es nicht um Teamnamen. Maskottchen, die nicht entmenschlichend wirken, gewährleisten die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kinder und die Zukunft unserer Gemeinschaften und geben den Fans gleichzeitig einen Namen, auf den alle stolz sein können.
Wenn der Präsident den Indianern wieder zu Größe verhelfen möchte, könnte er damit beginnen, den Kongress zu ermutigen, die 37 Stammes–Colleges und –Universitäten vollständig zu finanzieren und sie zu besuchen, um mehr über unsere unglaublichen Studenten, Gemeinschaften, Geschichten und Kulturen zu erfahren.
Cheryl Crazy Bull, Wacinyanpi Win (Sie sind auf sie angewiesen), Präsidentin und Geschäftsführerin des American Indian College Fund , ist Staatsbürgerin der Sicangu Lakota Nation. Sie ist seit 2012 beim American Indian College Fund tätig.
Quellennachweis: https://nativenewsonline.net/opinion/if-you-want-to-protect-children-you-cannot-defend-mascots
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/trauma-was-the-weapon-healing-is-the-resistance/
Das Trauma war die Waffe — Heilung ist der Widerstand
von JACOB AVERY, PHD
LT–MITARBEITER
"Generationenübergreifendes Trauma" ist zu einem Schlagwort geworden — in manchen Bereichen wird es überstrapaziert, in vielen anderen wird es missverstanden.
Doch in Indian Country (Deutsch: Indianerland) wird generationsübergreifendes Trauma alles andere als missverstanden. Es ist Realität des täglichen Lebens, nicht nur in Geschichtsbüchern, wissenschaftlichen Abhandlungen oder journalistischen Berichten. Es lebt in Körpern, in Familien, in Reservaten.
Mit den Worten von Maria Yellow Horse Brave Heart ist ein generationsübergreifendes Trauma ein "kumulatives Trauma — eine kollektive, sich über das ganze Leben und über Generationen hinweg verstärkende emotionale und psychische Verletzung." Es ist nicht nur eine Metapher; es ist das Echo von Kolonialisierung, Internaten, Landraub und unverarbeiteter Trauer.
Generationenübergreifende Traumata breiten sich aus. Sie werden wie ein unerwünschtes Erbe in der Familie weitergegeben. Oftmals sind sie eine stille Belastung — doch sie werden sehr tief empfunden.
In der Lakota–Gemeinschaft gibt es für viele moderne psychologische Begriffe, darunter auch für das generationsübergreifende Trauma, keine direkten Entsprechungen. Doch die Lakota wissen, was ein Trauma ist. Es wurde über Generationen hinweg ertragen und ertragen. Und wenn es verdrängt wird, stößt es immer wieder sein hässliches Gesicht hervor.
Diese Traumata sind nicht abstrakt. Ganz im Gegenteil.
Im Pine Ridge Reservat erleben wir die Manifestationen generationsübergreifender Traumata. Sie zeigen sich in Dialysekliniken, in den dunklen Schatten der Sucht, in jungen Menschen, die sich das Leben nehmen, in den Älteren, die immer weniger über das sprechen, was ihnen passiert ist — weil Worte allein nicht ausreichen.
Manche führen dies auf Armut zurück. Andere machen individuelle Entscheidungen und "persönliche Verantwortung" dafür verantwortlich. Doch wenn fast jede indianische Gemeinde auf Turtle Island (Deutsch: Schildkröteninsel — Einige indigene Völker Nordamerikas haben Schöpfungsmythen, in denen der Kontinent auf dem Rücken einer Schildkröte entstanden ist. Anmerkung der Übersetzerin) ähnliche Muster der Verwüstung aufweist, ist dies kein Zufall — es ist eindeutig Absicht.
Die erzwungene Assimilation war kein Zufall, sondern eine bewusste Strategie. In den Internaten ging es nicht um Bildung, sondern um Auslöschung. Indigene Sprachen wurden nicht verboten, weil sie unpraktisch waren, sondern weil sie mächtig waren. Land wurde nicht nur wegen der Ressourcen geraubt — es sollte auch alte indigene Identitäten zerstören.
Die Kolonialpolitik verfolgte langfristige Ziele: die Indianer zu töten, ihren Geist zu brechen, ihre Familien zu destabilisieren und ihre Denkweise zu verändern. Heute sind die schädlichen Folgen der Kolonialisierung noch immer spürbar. Wir sehen sie täglich.
In ganz Indian Country wird über generationsübergreifende Traumata diskutiert. Manche lehnen das Wort "Trauma" grundsätzlich ab, da es die Gefahr birgt, Menschen zu hoffnungslosen Opfern zu machen und eine im Grunde spirituelle und kulturelle Wunde zu medikalisieren.
Das ist ein stichhaltiges Argument.
Andere wiederum argumentieren möglicherweise, dass die Benennung eines Traumas ein wichtiger erster Schritt zur Genesung und Heilung sei — insbesondere für die jüngeren Generationen, die sich danach sehnen, ihren Schmerz zu benennen und ihre Erfahrungen zu kategorisieren.
Beide Perspektiven sind weise. Die Herausforderung besteht nicht darin, sich zwischen ihnen zu entscheiden, sondern einen gemeinsamen Nenner zwischen beiden Standpunkten zu finden — zu erkennen, dass Heilung sowohl darin besteht, sich ehrlich an die Vergangenheit zu erinnern als auch mutig die Zukunft neu zu gestalten.
Also, was bedeutet das?
Zunächst einmal bedeutet es, die Sprache wiederzuentdecken. Es bedeutet, die Alkohol–Flasche wegzustellen und die Trommel in die Hand zu nehmen. Es bedeutet, sich aufrichtig an Zeremonien zu beteiligen. Es bedeutet, die Lieder zu singen und die Geschichten zu erzählen. Es bedeutet, dass Großmütter und Großväter ihre Liebe zeigen.
Generationenübergreifende Heilung bedeutet nicht, die Vergangenheit zu vergessen. Es bedeutet nicht, so zu tun, als wäre alles in Ordnung, wenn es nicht so ist. Es bedeutet, die Gewissheit des Leidens anzuerkennen — und trotzdem durchzuhalten.
Die Kolonialpolitik hat generationenübergreifende Traumata verursacht. Dennoch können wir den Kolonisten den sprichwörtlichen Mittelfinger zeigen, indem wir Maßnahmen ergreifen, die zur generationenübergreifenden Heilung beitragen.
An die Jugendlichen, die dies lesen: Euer Schmerz und eure Verwirrung sind real. Ihr bildet es euch nicht ein. Aber ihr seid nicht allein. Eure Vorfahren haben Unvorstellbares ertragen — aber sie haben auch für eure Zukunft gebetet. Ihr seid wahrlich ihre kühnsten Träume.
An die Älteren: Eure Stärke und euer Überleben sind ein lebendiges Vermächtnis. Ihr verfügt über Heilwissen, das die jüngeren Generationen dringend benötigen, auch wenn sie nicht immer wissen, wie sie danach fragen sollen. Bitte gebt es weiter.
Möge euer Schmerz nicht schweigend ertragen werden. Möget ihr einen guten Kampf gegen die Verzweiflung führen. Möget ihr sprechen, euch erinnern und immer wieder zu der edlen Aufgabe zurückkehren, euch selbst zu heilen.
Die generationsübergreifende Heilung wird ein langsamer, schwieriger Prozess sein. Aber Heilung ist möglich. Sie lebt in Gemeinschaften, in Sprachen, in Verwandtschaft und in jedem von uns. Sie ist nicht das Gegenteil von Widerstand — sie ist Widerstand.
(Dr. Avery ist in Englisch unter jacob.avery1@gmail.com erreichbar)
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/tanka-funds-leads-healthy-school-buffalo-meals/
Tanka Fund führen gesunde Schulmahlzeiten mit Büffelfleisch ein
von BRITTANY POOR BEAR
LT–MITARBEITERIN
Die regionale Buffalo–to–School–Konferenz (Deutsch: Büffel–zur–Schule–Konferenz), die vom Tanka Fund und weiteren wichtigen Partnern mitfinanziert wurde, brachte Viehzüchter, Schulen und indigene Führungspersönlichkeiten zusammen, um die Präsenz von Büffeln in Schulmahlzeiten und indigenen Ernährungssystemen zu stärken. Die Veranstaltung in Rapid City, South Dakota, umfasste kulturelle Lehren, praktische Arbeiten und Schulungen zur Förderung der Ernährungssouveränität, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Gesundheit in indigenen Gemeinschaften.
Die Tanka Funds betonten während der Konferenz fünf Kernpunkte. "Essen ist Identität": Für indigene Gemeinschaften geht es bei traditionellen Lebensmitteln wie Büffelfleisch nicht nur um Ernährung, sondern auch um Erinnerung, Kultur und Überleben. Um Büffelfleisch in Schulen verfügbar zu machen, half diese Konferenz, Büffel–Produzenten mit Schulen zu verbinden, um Büffelfleisch wieder in die Schülermahlzeiten einzuführen. Aus kulturellem Grund veranstalteten sie eine respektvolle "Büffelernte", die von Lisa und Arlo Iron Cloud geleitet wurde. Sie vermittelten den Teilnehmern die kulturelle und spirituelle Bedeutung von Prozess und Absicht. Wirtschaftliche Stärkung, die Kostenerstattung durch das USDA und flexible Inspektionsgesetze bieten indigenen Viehzüchtern die Möglichkeit, lokale Nahrungsmittelsysteme zu unterstützen. Der letzte Kernpunkt war die gemeinschaftliche Wirkung: Partner wie der WWF, The Nature Conservancy (Deutsch: die Naturschutzbeh&oumL;rde) und der InterTribal Buffalo Council (Deutsch: Inter–Stammesbüffelrat) waren für diese Veranstaltung tätig und zeigten damit starke organisationsübergreifende Unterstützung.
Essen ist mehr als nur Nahrung — es ist Kultur, Erinnerung und Überleben. Für indigene Gemeinschaften ist die Wiederentdeckung traditioneller Lebensmittel wie B&uumL;ffelfleisch ein wichtiger Schritt in Richtung Heilung, Souveränit&aumL;t und wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit.
Im Einklang mit der Mission des Tanka Fund, Büffel in das Land, das Leben und die Wirtschaft der indigenen Gemeinschaften zurückzubringen, haben sie sich mit gleichgesinnten Organisationen zusammengetan, um die erste Veranstaltung dieser Art auszurichten — ein Treffen zur Unterstützung von Schulen und Produzenten bei der Wiedereinführung von Büffelfleisch in die Schülermahlzeiten und der Förderung indigener Ern&aumL;hrungspraktiken.
So entstand die Regionale Buffalo–to–School–Konferenz. Sie fand am Western Dakota Technical College in Rapid City, South Dakota, statt und sollte Viehzüchter mit örtlichen Schulen vernetzen und dazu beitragen, gesundes Eiweiß und Fleisch in die Mahlzeiten der Schüler zu bringen.
Dawn Sherman, Geschäftsführerin des Tanka Fund und Mitglied des Planungsausschusses, erklärte, dass die Veranstaltung mit der Wirtschaftsmission des Tanka Fund im Einklang stehe, die nicht nur Viehzüchter, sondern auch die Jugend der Ureinwohner unterstütze.
"Dies ist Teil unserer Wirtschaftsmission und trägt dazu bei, Büffelfleisch in die Schulen zu bringen. Wir bauen Verbindungen zwischen Viehzüchtern und örtlichen Schulen auf. Für unsere Viehzüchter ist es wichtig zu wissen, dass das USDA die Kosten für das Mittagessen an den Schulen erstattet. Außerdem verlangt das USDA keine bundesstaatliche Inspektion von Büffelfleisch. Jeder Bundesstaat und jeder Stamm kann seine Inspektionspflicht selbst festlegen." sagte Sherman.
Die Konferenz begann mit einer eindrucksvollen kulturellen "Ernte" (Mit "Ernte" ist ein bestimmte Lakotaweise des Büffeltötens gemeint.), die von Lisa und Arlo Iron Cloud moderiert wurde. Diese praxisorientierte Veranstaltung vermittelte Einblicke in respektvolle, kulturell fundierte Praktiken der Büffeljagd und zeigte, warum eine bewusste Pflege von Anfang bis Ende von großer Bedeutung ist.
TJ Heinert vom Rosebud–Reservat, der den Büffel während der "Ernte" erlegte, sprach mit den Teilnehmern darüber, wie wichtig es sei, den Auswahlprozess des Tieres nicht zu überstürzen, und über die Verantwortung, sein Leben zu ehren.
Die Teilnehmerinnen wurden ermutigt, Fragen zu stellen, neugierig zu sein und ohne Angst vor Kritik zu lernen. Das "geerntete" Fleisch wurde verpackt und an die Anwesenden verteilt. Zusätzliche Portionen gingen an die Pine Ridge Mädchen–Schule.
Zu den weiteren Höhepunkten der Konferenz zählte Ron Brownotter, Vizepräsident des Tanka Fund Vorstands und Partner aus der Viehzucht, der über die Perspektiven und Chancen der Viehzucht sprach. In den Breakout–Sessions ging es um Logistik, Erfolge und die Bedeutung der Integration von Büffeln in die Schulspeisung. Eine Live–Kochvorführung von Chefkoch Sean Sherman (The Sioux Chef) und Dianne Amiotte–Siedel, gefolgt von "Ein Hauch von Indianerland — Eine feierliche Verkostung indigener Speisen", bei der die Teilnehmer die Aromen und die Kraft dieser traditionellen Speisen hautnah erleben konnten.
"Der Tanka Fund ist stolz, diese erste Veranstaltung mitgesponsert zu haben, die die Bedeutung der Einbindung unserer Büffel–Verwandten in gesunde Schulspeisungsprogramme unterstreicht. Diese Arbeit wäre ohne die Unterstützung und Zusammenarbeit von Partnern wie dem World Wildlife Fund (Deutsch: Welttierwelt Fund), The Nature Conservancy, dem InterTribal Buffalo Council und der Cheyenne River Sioux Tribe Buffalo Authority Corporation (Deutsch: Cheyenne River–Stamm Autoritätsgesellschaft) — nur einige der vielen Organisationen, die diese Konferenz organisiert haben — nicht möglich gewesen." sagte Dawn. "Wir hoffen, dass diese Bewegung weiter wächst und mehr Regionen erreicht."
Wenn Sie mehr über den Tanka Fund erfahren möchten, finden Sie hier den Link zur Website: https://www.tankafund.org/
Wenn Sie Tanka Fund auf seiner Entwicklung begleiten möchten, finden Sie hier den Link zur Facebook–Seite: https://www.facebook.com/TankaFund
Brittany ist in Englisch unter brittpb4@gmail.com erreichbar.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/jumping-eagle-wins-2-art-show-awards/
Jumping Eagle gewinnt zwei Kunstausstellungspreise
von BRITTANY POOR BEAR
LT–MITARBEITERIN
Am 7. Juni 2025 fand die 57. jährliche Red Cloud Indian Art Show (Deutsch: Rote Wolke Indianische Kunstausstellung) statt. Gilbert Jumping Eagle, ein langjähriger Künstler, erhielt zwei Auszeichnungen für seine beiden Werke, die er zur Ausstellung eingereicht hatte. Die erste Auszeichnung erhielt er in der Division I — Malerei für sein Werk "Wir sind alle verwandt", die zweite Auszeichnung erhielt er für sein Gemälde "Waziyata — Buffalo Dancers" (Deutsch: Büffeltänzer) mit dem Oscar Howe Preis für seine prägende Wirkung auf die Entwicklung der indigenen bildenden Künste.
Das Heritage Center (Deutsch: Kulturerbezentrum) Mahpiya Luta (Lakotawort für "Rote Wolke" — Rote Wolke war ein Häuptling. — Amerkung der Üversetzerin) | Red Cloud veranstaltet jeden Sommer zehn Wochen lang eine Kunstausstellung. Alle Kunstwerke stehen zum Verkauf, der Erlös kommt einzelnen Künstlern und der Arbeit des Heritage Centers zugute.
Die Ausstellung wird vom 7. Juni bis zum 10. August 2025 aktiv bleiben. Videointerviews mit teilnehmenden Künstlern, in denen sie über ihre Arbeit sprechen, werden in den sozialen Medien geteilt und mit Bildbeschreibungen auf der Shop–Seite und der Galerieseite verknüpft.
Alle Besucher können die Galerie und den Souvenirladen während der regulären Öffnungszeiten des Heritage Centers besuchen. Führungen über den historischen Campus von Red Cloud werden ebenfalls angeboten.
In den letzten fünf Jahrzehnten hat die Red Cloud Indian Art Show die Kontinuität der einheimischen Kunst gefeiert — und die Künstler geehrt, die sie geschaffen haben.
Die Red Cloud Indianerkunstausstellung findet im Pine Ridge Reservat im Westen South Dakotas statt und ist die größte und am längsten laufende Ausstellung indigener Kunst ihrer Art — und eine der wenigen, die in einer indigenen Gemeinschaft stattfinden. Hunderte Künstler aus Stammesnationen Nordamerikas haben ihre Werke in der Red Cloud Ausstellung präsentiert, in Kategorien von Malerei und Fotografie bis hin zu Perlenstickerei und Federkunst.
Was die Ausstellung jedoch auszeichnet, ist die Einbeziehung aller indigenen Künstler. Ziel ist es, einheimischen Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Talente zu entdecken und ihre Perspektiven zu teilen, unabhängig von ihrem bisherigen künstlerischen Werdegang. Die Red Cloud Indianerkunstausstellung ist in Gemeinschaft und Kultur verankert und ermöglicht es den Künstlern, die Erzählung über indigene Kunst und indigene Erfahrungen selbst zu gestalten.
Jumping Eagle. Gilbert stammt aus Porcupine, South Dakota, ist seit jeher Künstler und tätowiert seit 33 Jahren professionell. Derzeit betreibt er sein eigenes Studio, Thunder Circle Tattoo und Gallery. Wenn Sie seine Kunstwerke bewundern oder sich von Jumping Eagle tätowieren lassen möchten, können Sie ihn über Facebook kontaktieren und einen Termin vereinbaren. (Der Link zu Facebook befindet sich am Ende des Artikels.)
Gilbert t/auml;towiert und malt nicht nur, sondern gestaltet auch andere Kunstwerke. Er kreiert Buchkunst, T–Shirts, Auftragsarbeiten, Büffelfelle und andere Materialien. Er besucht auch lokale Veranstaltungen, um seine Kreationen zu verkaufen, und plant, auch künftig an Veranstaltungen teilzunehmen.
"Ich glaube, das ist der Grund, warum ich hier bin, warum ich hier im Reservat bin: um für die Menschen da zu sein. Alles ist möglich, wenn man Fantasie und das Herz dazu hat." sagte Jumping Eagle.
"Ich m%ouml;chte auch meinen beiden guten Freunden Brendan Young und Delane Has No Horse für das Geschäftspapier und ihre Unterstützung als Künstler danken." sagte Gilbert.
Wenn Sie mehr von Gilberts Arbeiten sehen oder einen Termin in seiner Tattoo–Galerie vereinbaren möchten, finden Sie hier den Link zu seiner Facebook–Seite: https://www.facebook.com/profile.php?id=61576897956763
Wenn Sie mehr von der Red Cloud Indianer Kunstausstellung sehen möchten, hier ist der Link zur Website: https://heritagecenter.mahpiyaluta.org/
Brittany ist in Englisch unter brittpb4@gmail.com erreichbar.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/little-big-horn-victory-ride/
Siegesritt am Little Big Horn
von BAMM BREWER
LT&ndash:MITARBEITER
BUSBY, Mont. — Der Siegesritt um die Schlacht am Little Big Horn begann eigentlich im Jahr 1993. Am Samstag, dem 21. Juni, startete der 34. jährliche Ritt in Ashland, Mont. Die Reiter ritten 26 Meilen quer durchs Land nach Lame Deer, am Sonntag machten sich dann etwa 85 Reiter auf den 21 Meilen langen Marsch nach Busby und am Montag legten 65 Reiter die 30 Meilen nach Crow Agency zurück. Am 24. Juni gab es in Busby einen Ruhetag, an dem die Pferde sich ausruhen, die Coup–Stäbe fertiggestellt und bemalt wurden und alle schwimmen gingen. Der Ritt fand am Mittwochmorgen, dem 25. Juni, direkt nördlich des Denkmals statt.
"Chubbs Thunder Hawk sagte uns wir könnten Little Big Horn hier auf Pine Ridge feiern, aber wir müssten dorthin gehen, um zu ehren, was dort geschah, junge Leute mitbringen, und das tun wir seit 1993 jedes Jahr." sagte Wendell Yellow Bull, einer der Organisatoren des Ausritts. "Ich mache das seit 1994, es ist eine Familienangelegenheit, Horn Cloud, Dewey Beard und White Lance. Deshalb komme ich. Wir haben ungefähr 90 Pferde, früher haben wir viele von ihnen auf einem Anhänger transportiert, aber jetzt haben wir einen Sattelschlepper, der 40–50 Pferde bringt. Carl Peterson führt eine Gruppe von Reitern vom Cheyenne River an, und die Familie Sage aus Northern Arapaho am Wind River bringt eine Jugendgruppe mit und singt. Etwa drei Viertel der Reiter sind junge Leute, einige beginnen mit sieben oder acht Jahren und reiten immer noch, wenn sie 20 oder 21 Jahre alt sind. Unsere jungen Leute leben heute oft in zwei Welten. Sie haben heute Zugang zu so vielen Informationen, dass sie damit ringen, wer sie sind. Sie sind empfänglich für historische Informationen, für den Wert des Gebets und für die Bedeutung der Spiritualität."
"Die Vorbereitungen für den Ritt beginnen mit der Durchführung der Tests an den Pferden und der Durchführung der Brandinspektionen." fügte Yellow Bull hinzu. "Beim ersten Ritt gab es Widerstand von einer Gruppe der weißen Supremes. Aus Sicherheitsgründen hatten wir die öffentliche Sicherheit, unsere Großmütter hatten mit einem Putsch auf Custer und Calvary gerechnet. Das gefiel den Leuten nicht, also wurden wir direkt nördlich des Denkmals verlegt und wir zelteten normalerweise hier in der Nähe und bei der Crow Agency, aber traditionelle Rivalitäten brachten uns dazu, in Busby im Gebiet der Northern Cheyenne zu zelten."
Am 25., irgendwann zwischen 9 und 10 Uhr, stürmten 85 bis 90 Reiter den Hügel hinauf und zählten ihre Erfolge an einem von Wendell Yellow Bull gehaltenen Stab. Dann gab es Zeremonien und ein Siegeslied. Die Rede fand dieses Jahr in Harden statt, das Monument wird in Vorbereitung auf das 150–jährige Jubiläum im nächsten Jahr repariert und renoviert. "Wir bauen wieder auf, stellen die Verbindungen wieder her, der Ritt hilft, unsere jungen Leute zu fördern." fügte Yellow Bull hinzu. "Wir haben junge Männer, die mit dem Ritt aufgewachsen sind, wie Kendall Brings Plenty und Davis Yellow Bull, und den 12–jährigen Dave Warrior, der seinen ersten Ritt machte und sein eigenes Pferd für den Ritt trainiert hat. Tiwahe (Lakotawort für "Familie") ist wichtig, die Jungen lernen, der Ritt 93 war ein Katalysator, der dabei half, eine Verbindung herzustellen, im Laufe der Jahre wurden Bräuche und Rollen aufgelöst, wir stellen die Verbindungen wieder her."
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/tiwahe-memorial-honors-children/
Tiwahe–Denkmal ehrt Internats–Kinder
von BRITTANY POOR BEAR
LT–MITARBEITERIN
Erst kürzlich enthüllte Remembering the Children (Deutsch: Erinnerung an die Kinder) ein neues Denkmal mit dem Titel "Tiwahe" (Lakotawort für "Familie") zum Gedenken an die Kinder, die vor 6uuml;ber 100 Jahren im Internat ums Leben kamen.
Um indianische Kinder zwischen 1800–1960 zu assimilieren, gründete die Bundesregierung landesweit eine Reihe von Internaten. In South Dakota gab es mehrere, darunter das Rapid City Indian Boarding School (1898–1933). Nach seiner Tätigkeit als Indianer–Internat wurde diese Einrichtung in den 1930er– und 1960er–Jahren zu einer segregierten Tuberkuloseklinik für Indianer, dem "Sioux Sanatorium".
In die Rapid City Indian Boarding School (Deutsch: Indianische Internatsschule) kamen vorwiegend Kinder aus den Stämmen der Great Sioux Nation (vor allem Pine Ridge, Cheyenne River, Rosebud), aber auch Kinder aus so weit entfernten Gegenden wie Gros Ventre, Northern Cheyenne, Flathead und Chippewa. Ein erheblicher Prozentsatz der indianischen Gemeinschaft von Rapid City sind Nachkommen der Kinder, die überlebten, nachdem sie in die Rapid City Indian Internatsschule gebracht worden waren.
Wie in den meisten indianischen Internaten war die Sterberate sehr hoch und die Regierung führte keine Aufzeichnungen über die Todesfälle der Kinder oder ihre Begräbnisorte.
Aus mündlichen Überlieferungen und jahrelanger unabhängiger Forschung, unter anderem in den bundesweit archivierten Schulunterlagen, wissen wir jedoch, dass mindestens 50 Kinder und Kleinkinder verstorben sind (die Zahl ist sicherlich wesentlich höher).
Einige Kinder starben im Internat, einige auf dem Weg zum oder vom Internat und andere starben bei dem Versuch, aus dem Internat zu fliehen.
Durch mündliche Überlieferungen von Nachkommen und Gemeindeältesten, Inspektionen durch Denkmalpfleger und die Beratung durch geistliche Führer konnten wir die wahrscheinlichen Fundorte der anonymen Gräber zumindest einiger Kinder ausfindig machen. Hier wurde das Denkmal "Remembering the Children" errichtet, um jedem von ihnen zu gedenken.
Dieses Land mit den unmarkierten Gräbern wurde den Stämmen der Oglala, Cheyenne River und Rosebud Sioux zur Verfügung gestellt, um die Gräber dieser Kinder auf ewig zu schützen, und diese Stämme haben dieses Denkmal genehmigt, um alle unsere Kinder zu ehren.
Viele Jahre lang wurden Ideen für dieses Denkmal gesammelt — von den Familien der Verstorbenen, den Nachkommen der Überlebenden, THPOs, Gemeindemitglieder, Stammesführer, Älteste und spirituelle Berater für dieses einfache und schöne Design.
Das Denkmal soll ein Ort des Gebets, der Versammlung und des Gedenkens sein. Zu den wichtigsten Gestaltungselementen gehören ein Gedenkpfad mit Gedenktafeln entlang des Weges, einzelne Felsbrocken mit den Namen aller verstorbenen Kinder und vier Skulpturen traditioneller Kindergrabgerüste.
Dieses Projekt wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern aus der örtlichen Gemeinde geleitet. Bild und Thema der Statue — Tiwahe, was in der Lakotasprache Familie bedeutet — wurden von mehreren Gemeindemitgliedern geschaffen. Die Bildhauerarbeiten leiteten Dale Lamphere, ein Bildhauer aus Sturgis, und Derek Santos, ein Oglala Lakota und Lampheres Schüler. Die Statue zeigt zwei Eltern, einen Mann und eine Frau, die ihre Kinder schützend an den Händen halten. Auf der Spitze der Statue befinden sich 50 Sterne, die an die Zahl der Kinder erinnern, die nachweislich während des erzwungenen Aufenthalts im Internat ums Leben kamen. Eine Büffelstatue von Santos ist fast fertig und wird in Kürze an der Gedenkstätte aufgestellt.
Wenn Sie mehr über "Remembering the Children" erfahren möchten, finden Sie hier den Link zur Website: https://www.rememberingthechildren.org/
Brittany ist unter brittpb4@gmail.com erreichbar.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/agriculture-is-blossoming-in-red-cloud-community/
Es blüht in der Landwirtschaft der Gemeinde Red Cloud
von TOM CRASH
LT–MITARBEITER
Alle beteiligten sich an der Pflanzung der Setzlinge.
PINE RIDGE — "Letztes Jahr hatte unser Garten mit Hagel und Heuschrecken zu kämpfen, deshalb wollten wir etwas anderes ausprobieren. Uns fehlten die Mittel, um Bausätze zu bestellen oder Teile für ein Hochtunnel–Gewächshaus zu besorgen. Also verwendeten wir Holzreste, etwas Draht, Zaunpfähle, Schweine– oder Kesselpaneele und besorgten uns etwas strapazierfähigen Kunststoff, um unsere eigenen Gewächshäuser zu bauen." sagte Wendell Yellow Bull. "Ich bin hier der Opa und habe neun Enkelkinder hier, fünf Jungen und vier Mädchen. Unser Plan ist, hier in der Red Cloud Community vier Gewächshäuser zu bauen. Zwei sind bereits fertig und bepflanzt und wir beginnen gerade mit dem dritten."
Wir sind auf dem Land, wo meine Großeltern William und Nancy Red Cloud Horn Cloud lebten. Hier steht immer noch das alte Blockhaus. Vor Jahren hatten sie hier einen Garten, den sie mit Pferd und Pflug bestellt haben, fügte Yellow Bull hinzu. Einer meiner Enkel, Jason Warrior, hat eine wahre Leidenschaft für den Gartenbau entwickelt. Letztes Jahr hat er Kartoffeln angebaut und uns mit frischen Kartoffeln für unsere Mahlzeiten versorgt. Dann hat er angefangen, Hühner zu züchten, sowohl Legehennen als auch Masthühner. Er hat bereits mit 13 Jahren angefangen. Jetzt ist er 15 und wird im Herbst in die zweite Klasse der Pine Ridge High School kommen.
Die Kinder haben die Gewächshäuser gebaut und dann Erde und Nährstoffe gebracht, erklärte der Großvater. Anschließend wurden die Setzlinge gepflanzt. Die ersten beiden Gewächshäuser sind bepflanzt, Wasser gibt es nur drei Meter entfernt. Im ersten haben wir Salat, Kohlrabi, Tomaten, verschiedene Paprikasorten, Jalapeños, Carolina Reaper und Trinidad Scorpion Peppers, im zweiten Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren mit Kräutern und Tees, Apfelminze und Schokoladenminze. Im vierten Gewächshaus säen wir einheimische Samen vom Handelsposten der Chadron Fur Trappers, Arikara–Wassermelonen, Lakota–Kürbisse, Mandan–Bohnen und blauen Hopi–Mais.
"Vor Jahren habe ich mit Lehrern der Universität Bonn in Deutschland und von Wild.org an einem Bio–Gartenprojekt teilgenommen. Wir haben Tropfbewässerung ausprobiert und vor einigen Jahren gab es ein Projekt, bei dem jedem Bezirk Hochtunnel–Gewächshäuser geliefert wurden mit dem Ziel, eine Lebensmittelkooperative aufzubauen. Viele Dinge wurden ausprobiert." fügte Yellow Bull hinzu. "Heute haben wir das Ta'bloka Zi Ti'wahe, an dem ich mit meinen Enkelkindern arbeite. Wir lernen Selbstversorgung durch praktische Anwendung der Ernährungssouveränität", wobei der Großvater mit seinem Wissen und seiner Erfahrung lehrt.
Jason ist der Leiter, wird aber von Austin Warrior, Davis Yellow Bull, John Martin, dem kleinen Eric und Alias Hollow Horn, Riley No Moccasin, Baby Dee Yellow Bull, Little Janie Yellow Bull und Darrin Yellow Bull unterstützt. "Wir planen einen Bienenstock und züchten riesige Sonnenblumen." fügte Yellow Bull hinzu. "Die Kinder haben die Arbeit gemacht und sehen den Pflanzen neugierig beim Wachsen zu. Zu lange waren wir abhängig und haben darauf gewartet, dass jemand anderes es erledigt. Wir machen den ersten Schritt, verwenden Materialien von hier, fangen klein an und unterrichten junge Menschen."
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