Originaltext in Englisch zu finden unter:
https://www.lakotatimes.com/articles/pe-sla-controversial-drilling-project/
25. März 2026
von GABRIELLE NELSON
buffalosfire.com
Pe' Sla liegt inmitten der Black Hills, einem Gebiet von großer kultureller Bedeutung für die Stämme der nördlichen Plains. Flag Mountain, South Dakota. Donnerstag, 9. Juni 2022. Foto: Arlo Iron Cloud Sr.
Für Lisa Mni ist ein Besuch der Black Hills wie Ostern. Wenn sie Löwenmähnenpilze, Haselnüsse oder Timpsila (Prärierübe) aus dem Boden sprießen oder an einem Busch wachsen sieht, ist das für sie wie ein Schatzfund.
"Oh mein Gott, ihr seid ja da! Wie schön, euch zu sehen!" sagt sie zu ihren Pflanzenverwandten, als sie sie entdeckt. "Es ist ein berauschendes Gefühl."
Mni, eine Oglala Lakota, lebt im Pine Ridge Reservat, wo diese Pflanzen nicht natürlich wachsen. Deshalb reist sie zum heiligen Ort Pe Sla, einer hochgelegenen Bergprärie 80 Kilometer westlich von Rapid City, South Dakota. Mni sagte, Pe Sla ist "Teil unserer Identität als Lakota". Das Land, das wie eine kahle Stelle im Herzen von He Sapa, auch bekannt als die Black Hills, aussieht, ist seit Jahrtausenden ein Ort der Zeremonien und des Gebets – und ist es bis heute.
Am 27. Februar genehmigte der US Forest Service jedoch ein Explorationsbohrprojekt in unmittelbarer Nähe von Pe Sla und im Einzugsgebiet des Rapid Creek. Dadurch werden das Ökosystem, die Gewässer und die traditionellen Zeremonienstätten der Ureinwohner gefährdet. Am 9. März erhielt das Landwirtschaftsministerium von South Dakota eine Explorationsabsichtserklärung von Pete Lien & Sons, dem Unternehmen hinter dem Bohrprojekt "Rochford Mineral Exploratory Drilling Project". Das Unternehmen ist nun bereit, mit den Arbeiten zur Suche nach Graphitmaterial zu beginnen.
Mni sagte, die Bohrungen werden die Nahrungssuche ihrer Familie beeinträchtigen.
"Ich habe das Gefühl, dass die Möglichkeit, unsere Nahrung selbst zu sammeln, immer mehr verschwindet." sagte sie. "Und weil wir indigen sind, sind wir vom Land geprägt. Das Land macht uns zu dem, was wir sind."
Die Tier- und Pflanzenwelt der Black Hills ist bemerkenswert vielfältig. Und die religiöse und kulturelle Bedeutung von Pe' Sla für die Ureinwohner Nordamerikas ist vergleichbar mit der Bedeutung Jerusalems für Muslime, sagte Taylor Gunhammer, Hauptorganisatorin der Kampagne "Protect the He Sapa" des NDN Kollectivs.
"Dieser Ort ist für die Lakota und alle Oceti Sakowin von grundlegender Bedeutung und prägt ihre spirituelle und kulturelle Identität." sagte Gunhammer, ein Angehöriger des Oglala-Sioux-Stammes. "Mit diesem Bohrprojekt von Pete Lien & Sons werden die indigenen Völker erneut aufgefordert, ihr Land, ihre Kultur und ihr Recht auf Religionsfreiheit für den wirtschaftlichen Vorteil anderer aufzugeben."
Das Mineralexplorationsbohrprojekt Rochford der Firma Pete Lien & Sons wurde im Juni 2024 vorgeschlagen. Der im Februar vom US Forest Service Mystic Ranger District genehmigte Plan sieht vor, dass das Unternehmen bis zu 18 Bohrungen mit einem Durchmesser von 7,6 cm und einer Tiefe von 305 m durchführen wird, entweder vertikal oder in einem Winkel von bis zu 45 Grad. Jede Bohrstelle wird 9 x 15 m groß sein und erfordert laut Projektgenehmigung eine fast 1,6 km lange temporäre Straße.
Der Ranger des Mystic Districts, James Gubbles, schätzt in einem internen Schreiben, dass das Projekt 98 Hektar des Black Hills National Forest betreffen wird. Darin heißt es außerdem, dass die Arbeiter rund um die Uhr im Einsatz sein werden, was 24 Stunden am Tag zu hellem Licht und Lärm führen und die Tierwelt stören kann.
In einer E-Mail an Buffalo s Fire teilte ein Sprecher des US-Landwirtschaftsministeriums mit, dass ein Mineralienspezialist des Forstdienstes die Feldarbeiten überwachen und sicherstellen wird, dass Pete Lien & Sons die im Betriebsplan festgelegten Umweltschutzmaßnahmen einhält.
Eine dieser Maßnahmen zum Schutz der Tierwelt beschränkt die Bohraktivitäten während der Aufzuchtzeit der Fledermausjungen (15. Juni bis 31. August) und der Winterschlafzeit (1. Oktober bis 30. April). Die Nordamerikanische Langohrfledermaus und die Dreifarbige Fledermaus, beides bundesweit gefährdete Arten, leben in Höhlen in der Nähe der geplanten Bohrstellen.
Zum Schutz des Rapid Creek-Einzugsgebiets schreibt das Entscheidungsschreiben vor, dass Bohrstellen mindestens 91 Meter (300 Fuß) von Bächen entfernt sein müssen. Pete Lien & Sons ist verpflichtet, alle Bohrlöcher nach Abschluss der Arbeiten zu verschließen. Die Sanierung der Bohrstellen ist durch eine von Pete Lien & Sons hinterlegte Bürgschaft in Höhe von 100.000 US-Dollar abgesichert. Diese stellt sicher, dass dem Staat ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, um die Sanierung durchzuführen, falls das Bohrunternehmen dieser Verpflichtung nicht nachkommt.
Diese Maßnahmen fallen jedoch im Vergleich zu anderen Bohrprojekten auf Nationalwaldflächen geringer aus, da das Bohrprojekt von Pete Lien & Sons laut Aussage eines Sprechers des US-Landwirtschaftsministeriums als "kurzfristig" und "mit geringen Beeinträchtigungen" eingestuft wird.
Das Projekt wird voraussichtlich weniger als ein Jahr dauern. Unter dieser Voraussetzung gewährte der Forstdienst Pete Lien & Sons eine generelle Ausnahmegenehmigung. Dadurch entfiel die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung oder Umweltverträglichkeitsstudie, welche die potenziellen Umweltauswirkungen des geplanten Projekts hätte ermitteln und die Frist für die öffentliche und die Konsultationsphase mit den indigenen Gemeinschaften verlängern können.
Gemäß den Bundesvorschriften dürfen kategorische Ausnahmen nicht gewährt werden, wenn die Betriebsabläufe Auswirkungen auf Kulturstätten oder ein Wassereinzugsgebiet haben.
Die Bohrstellen befinden sich im Einzugsgebiet des Rapid Creek, der Rapid City, die Ellsworth Air Force Base sowie Gemeinden und Reservate am Cheyenne River mit Wasser versorgt. Laut dem Beschlussschreiben werden die Bohrarbeiten "keine negativen Auswirkungen" auf den Rapid Creek haben, da sie nur vorübergehend sind.
Das Entscheidungsschreiben erwähnt Pe' Sla nicht. Gubble schreibt darin: "Im Projektgebiet sind keine religiösen oder kulturellen Stätten der indigenen Bevölkerung Nordamerikas oder Alaskas bekannt." Ein Sprecher des US-Landwirtschaftsministeriums teilte Buffalo's Fire per E-Mail mit: "Auf Stammesgebieten, einschließlich Pe' Sla, sind keine Aktivitäten geplant."
Die Black Hills Clean Water Alliance sieht das anders. Die von Pete Lien & Sons bereitgestellte Karte zeigt die Bohrstellen des Projekts außerhalb der Grenzen von Pe Sla, die in einer Vereinbarung zwischen dem Forstamt und den Stämmen aus dem Jahr 2024 festgelegt wurden. Eine von der Allianz anhand der von Pete Lien & Sons gelieferten Koordinaten erstellte Karte der geplanten Bohrarbeiten zeigt jedoch eine Stelle innerhalb dieser Grenzen.
Darüber hinaus argumentiert die Allianz, dass das tatsächliche Schutzgebiet für Bohrungen – einschließlich Lärm, Licht und Verkehr (in der Regel rund um die Uhr) – größer sein sollte. Die Allianz zeigt auf ihrer Karte eine zwei Meilen breite Pufferzone an. Die meisten Bohrstellen befinden sich innerhalb dieser Zone. Dennoch betont die Allianz, dass sie jegliche Bohrungen in den Black Hills ablehnt, selbst außerhalb dieser zwei Meilen breiten Pufferzone.
Innerhalb der Grenzen von Pe Sla befindet sich auch geschütztes Indianerland. Im Jahr 2012 sammelten vier Sioux-Stämme – Rosebud, Crow Creek, Shakopee Mdewakanton und Standing Rock – 9 Millionen US-Dollar, um fast 2.000 Acres (ca. 800 Hektar) von Pe' Sla zu erwerben. 2016 stellte das Bureau of Indian Affairs (BIA) dieses Land (sowie weitere 200 Acres) unter Bundestreuhand, um es vor Bebauung zu schützen.
"Sie erkannten, dass die einzigartige kulturelle Bedeutung des Pe Sla-Gebiets diesen Fall anders machte, dass es sich um einen besonderen Ort handelt." sagte Gunhammer. "Doch nun hat der Forstdienst des Black Hills National Forest diese sehr gut dokumentierte Geschichte leider völlig ignoriert."
Lilias Jarding, Geschäftsführerin der Black Hills Clean Water Alliance, erklärte gegenüber Buffalo s Fire, dass das Projekt aufgrund seiner Nähe zu Pe Sla "offensichtlich nicht in Ordnung" ist. Sie sagte, der Forstdienst hat dies bei der Genehmigung des Projekts ohne Umweltverträglichkeitsprüfung ignoriert.
"Sie werden völlig unvorbereitet sein." sagte sie, "weil sie die Situation nicht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet haben – kulturell, zeremoniell, ökologisch und sozioökonomisch."
Michael Gubbles, leitender Minenplanungsingenieur bei Pete Lien & Sons, erklärte, dass sich auf Pe Sla keine Bohrstellen befänden und ihm keine Zwei-Meilen-Pufferzone bekannt ist. Er sagte, das Entscheidungsschreiben lege alle notwendigen Umweltschutzmaßnahmen fest und verwies alle weiteren Anfragen an die Website des Forstdienstes.
Naturschutz- und indigene Organisationen, darunter die Black Hills Clean Water Alliance und NDN Kollectiv, sowie Gemeindemitglieder wie Mni lehnen das Projekt ab und fordern den Mystic Ranger District auf, die Bohrgenehmigung zurückzuziehen.
Mni, die im Mai 2025 einen Widerspruchsbrief an den Forstdienst einreichte, hat ihren Widerstand deutlich zum Ausdruck gebracht. Sie sagte jedoch, sie bereitet sich auf das Schlimmste vor.
"Selbst wenn man schreit und rot im Gesicht ist, werden wir oft trotzdem nicht gehört." sagte sie. "Und das ist so frustrierend."
Jarding sagte jedoch, ein Rückzug ist selbst so kurz vor Spielende noch möglich.
Im Jahr 2024 stoppte die US-Bundesregierung den Goldabbau in den Black Hills. Die damalige Innenministerin Deb Haaland erließ eine Mineraliensperre für 20.000 Acres des Black Hills National Forest, nachdem ein Vorschlag für Probebohrungen auf öffentlichen Widerstand gestoßen war. Die Mineraliensperre, Public Land Order 7956, schützt das Land für 20 Jahre vor Mineralienexploration und -erschließung. Der Schutz erstreckt sich nicht auf das Gebiet um Rochford, wo Pete Lien & Sons Bohrungen plant.
"Der öffentliche Aufschrei war so groß und die Probleme so klar, dass der Forstdienst vorschlug, das Gebiet unter Schutz zu stellen." sagte Jarding, der 2024 Teil der Opposition war. "Das kam also völlig unerwartet. Niemand hatte damit gerechnet, zumindest nicht die Öffentlichkeit."
Jarding äußerte die Hoffnung, dass das Projekt von Pete Lien & Sons gleichermaßen die Aufmerksamkeit der indigenen Bevölkerung und der Nicht-Indigenen auf sich ziehen wird. Gunhammer erklärte, das NDN Kollectiv ruft die Bevölkerung zum Handeln auf, um das Bohrprojekt zu stoppen.
Mni sagte, sie bereitet sich darauf vor, dass die Bohrarbeiten ihre Nahrungssuche beeinträchtigen werden, und sucht deshalb nach Ausweichgebieten außerhalb der Black Hills. Gleichzeitig läd sie mehr Menschen ein, sie und ihre Familie auf ihren Sammeltouren zu begleiten und anderen den sorgsamen Umgang mit der Natur näherzubringen.
"Wir müssen lernen, zusammenzuarbeiten." sagte sie, "besonders wenn es um ... geht."
Originaltext in Englisch zu finden unter:
https://www.lakotatimes.com/articles/plug-in-solar-breakthrough-on-pine-ridge/
25. März 2026
von ERIKA GINSBERG–KLEMMT
LT MITARBEITERIN
Die Oglala Lakota Nation im Pine Ridge Reservat in South Dakota hat als erste Nation in den USA eine Vorreiterrolle im Bereich der Solarenergie übernommen: leistungsstarke, netzbetriebene Solargeräte. Unter der Leitung von Häuptling Henry Red Cloud und John Red Cloud von Red Cloud Renewable zeigt diese Basisinitiative, wie Stammesautonomie, Innovation und Energiegerechtigkeit zusammenwirken können, um die Zukunft der dezentralen Energieversorgung in den Vereinigten Staaten neu zu gestalten.
Gefördert durch ein sechsjähriges, mit 5,5 Millionen US-Dollar dotiertes Community Innovation Grant der Bush Foundation, installiert die Initiative 100 tragbare 6,4-kW-Solaranlagen in Haushalten indigener Gemeinschaften. Diese Anlagen liefern rund 640 kW sauberen Strom. Das Programm kombiniert diese steckbaren Systeme mit Maßnahmen zur Wärmedämmung und Energieeffizienzverbesserung, um die Einsparungen und die Widerstandsfähigkeit der Haushalte zu maximieren. Für Familien, die lange vom herkömmlichen Markt für Solaranlagen auf Hausdächern ausgeschlossen waren, werden durch die kombinierte Wirkung von Dämmung, Luftdichtung und erneuerbarer Energie jährliche Energieeinsparungen von über 1.500 US-Dollar pro Haushalt erwartet. Dies reicht aus, um Energiearmut spürbar zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterereignissen zu stärken.
Anstatt auf Dachpaneele und fest installierte Freiflächenanlagen mit aufwendigen Genehmigungsverfahren angewiesen zu sein, werden diese Systeme über 240-V-Steckdosen angeschlossen und gelten nicht als Bauprojekte, sondern als netzbetriebene Haushaltsgeräte. Diese veränderte Klassifizierung und die erstmalige erfolgreiche Anbindung eines solchen Systems durch einen US-amerikanischen Energieversorger markieren einen Wendepunkt in unserem Verständnis des Zugangs zu erneuerbarer Energie.
Von der Vision zur Umsetzung
Die Führungsrolle von Henry und John Red Cloud entspringt einer generationenübergreifenden Mission: die Schaffung einer nachhaltigen und unabhängigen Energiezukunft für ihr Volk. „Dieses regionale Projekt begann als Vision meines Volkes, der Oglala Lakota, für eine gesunde und nachhaltige Zukunft der nächsten sieben Generationen“, schrieb Häuptling Red Cloud in einem Brief an die Bundesenergiebehörden. Als Bewahrer des kulturellen Erbes und gleichzeitig als strategischer Logistikpartner hat Red Cloud Renewable dazu beigetragen, Spitzentechnologie mit traditioneller Verantwortung in Einklang zu bringen und Solarenergie nicht nur nach Pine Ridge, sondern von dort in die gesamte Nation zu tragen.
Im Jahr 2025 erreichte ihre Organisation einen nationalen Meilenstein: die Installation der ersten netzbetriebenen Solaranlage, die von einem US-amerikanischen Energieversorger genehmigt und legal ans Netz angeschlossen wurde. North American Clean Energy bezeichnete dies als „landesweit ersten Meilenstein für die legale, netzgekoppelte Solarstromerzeugung mit Haushaltsgeräten“ – ein regulatorischer Durchbruch, der durch jahrelange Vorarbeit und Beharrlichkeit ermöglicht wurde.
Den regulatorischen Status quo in Frage stellen
Der Durchbruch des Projekts beruhte auf mehr als nur technischer Expertise. Über ein Jahrzehnt lang befanden sich steckbare Solaranlagen in einer regulatorischen Grauzone: Es fehlte an Produktsicherheitsstandards, und sie waren systematisch von Netzanschlussprogrammen ausgeschlossen. Dies änderte sich mit der Entwicklung des neuen nationalen Sicherheitsstandards UL 3700, der die Zertifizierungsanforderungen für interaktive steckbare Photovoltaikanlagen (PIPV) festlegt. Diese grundlegende Arbeit wurde 2023 durch ein SBIR-Forschungsstipendium des US-Energieministeriums (DOE) angestoßen und durch das kontinuierliche Engagement von Branchenexperten unterstützt.
Diese regulatorischen Grundlagen waren entscheidend. Ohne sie hätte die Implementierung in Pine Ridge nicht erfolgen können. Und nun, da ein zertifizierbarer Standard in den Händen liegt, kann das Team von Red Cloud seine Wirkung ausweiten und jährlich mehr Einheiten nach einem replizierbaren, standardbasierten Modell implementieren.
Ein replizierbares, ortsfestes Modell
Die Partnerschaft zwischen dem Team von Red Cloud und seinen technischen Partnern wurde bewusst nach dem Prinzip des "Tiospaye" gestaltet – einer Art der Zusammenarbeit wie in einer erweiterten Familie. Während Red Cloud Renewable die Koordination mit der Gemeinde, die Standortwahl und die Schulung der Mitarbeiter übernimmt, konzentrieren sich die Partner auf die Konstruktion, die Fertigung und die Zertifizierung.
Diese Vereinbarung ermöglicht es Red Cloud Renewable, sich auf seine Kernaufgabe zu konzentrieren: die Schaffung von Wegen für Stammesangehörige zum Einstieg in die Arbeitswelt der sauberen Energien und die Befähigung von Haushalten, ihre Energiezukunft selbst in die Hand zu nehmen. Arbeitsplatzschaffung, Energiegerechtigkeit und kulturelle Autonomie sind keine Nebenaspekte, sondern die zentralen Ziele.
Blicken wir nach vorn
Mit dem Beginn des Ausbaus ab 2026 reichen die Auswirkungen weit über Pine Ridge hinaus. In den Indianergebieten und landesweit bestehen weiterhin Hindernisse für die Installation von Solaranlagen auf Hausdächern, wie ungeeignete Gebäude, Genehmigungsengpässe, Finanzierungsschwierigkeiten und der Widerstand der Energieversorger. Solarstromanschlüsse bieten einen neuen Weg durch den aktuellen Genehmigungsdschungel. Sie verlagern die Stromerzeugung hinter den Stromzähler, näher an den Verbraucher und in den Bereich von Haushaltsgeräten, die sich ideal für Mieter und kleine Unternehmen eignen.
Durch die Installation von Solarkraftwerken im Versorgungsmaßstab wie diesem hinter dem Stromzähler lassen sich künftige Netzausbauten vermeiden. Dadurch können einzelne Unternehmen und Familien ihre steigenden Stromrechnungen reduzieren oder sogar ganz eliminieren.
Indem Red Cloud Renewable Innovationen in der Gemeinschaft verankert, zeigt das Unternehmen, wie man die Energiewende aktiv gestaltet, anstatt ihr zu folgen. Es ist ein Modell, das am Rande der Gesellschaft entstanden ist, aber auf das Zentrum ausgerichtet ist: skalierbar, zertifizierbar und für die nächsten sieben Generationen der Oglala Lakota konzipiert. Es spiegelt die uralte Verpflichtung wider, der Gemeinschaft zuzuhören und sich für diejenigen einzusetzen, die dies nicht selbst können.
Erika Ginsberg
Klemmt ist Vizepräsidentin für operative Angelegenheiten bei GismoPower LLC, einem Familienunternehmen, das eine mobile Solaranlage für Carports entwickelt hat, mit der sich erneuerbarer Strom direkt von privaten Einfahrten erzeugen lässt. Sie arbeitet an der Schnittstelle von dezentraler Energiepolitik, Normenentwicklung und Markteinführung und kooperiert mit Ingenieuren, Regulierungsbehörden und nationalen Forschungseinrichtungen, um die Integration netzgekoppelter Photovoltaikanlagen zu modernisieren. Ihr Fokus liegt darauf, Mietern, kleinen Unternehmen und Haushalten mit niedrigem bis mittlerem Einkommen, die bisher von herkömmlichen Dachsolaranlagen ausgeschlossen waren, den Zugang zu Solarenergie zu ermöglichen.
Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times
Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/tribes-residential-treatment-detox-center-reopens/
18. März 2026
von TOM CRASH
LT MITARBEITER
SWETT – Am Dienstag, dem 10. März, veranstaltete das Oglala-Sioux-Stamm-Zentrum für stationäre Behandlung und Entgiftung nördlich von Swett im Rahmen der regulären Sitzung des Oglala-Sioux-Stamm-Ausschusses für Gesundheit und Soziales einen Tag der offenen Tür. Laut den Referenten hat die Einrichtung das Ziel, Angehörige, die Behandlungsleistungen benötigen, in die jeweils angemessene Versorgung zu vermitteln. Das Angebot umfasst stationäre Entgiftung unter ärztlicher und pflegerischer Betreuung, intensive stationäre und teilstationäre Behandlung, gezieltes Fallmanagement, Unterstützung beim Erlernen von Fähigkeiten für den Übergang in ein selbstständiges Leben sowie medikamentengestützte Behandlung. Neben den Mitarbeitern der Einrichtung waren auch der Oglala-Sioux-Stamm-Präsident Frank Star Comes Out, die Vorsitzende des Wakpamni-Distrikts, Mary Tobacco, das fünfte Mitglied Trina Lone Hill und weitere Stammesvertreter anwesend.
"Im Dezember 2025 forderte uns der Stadtrat auf, diese Einrichtung wiederzueröffnen. Ich habe das vergangene Jahr darauf hingearbeitet, die Wiedereröffnung zu erreichen. Im August 2025 begannen wir mit der Tagesbehandlung (von 8 bis 20 Uhr) für fünf Personen aus der AOF in Pine Ridge auf dem Gelände der Abteilung für Verhaltensgesundheit in Whiteclay." sagte Favian Kennedy, Direktor der OST-Abteilung für Verhaltensgesundheit. "Am 16. Januar dieses Jahres verlegten wir die Tagesbehandlung in dieses Zentrum nördlich von Swett, und ab dieser und der nächsten Woche werden wir das Zentrum für stationäre Klienten öffnen. Wir beginnen mit fünf, kleine Schritte, unser Ziel sind 10 in den ersten 12 Monaten und 15 bis zum Ende von 18 Monaten."
Im Januar 2024 gründete der Stamm die Abteilung für Verhaltensgesundheit des Oglala-Sioux-Stammes, die einen zwei Hektar großen Campus in Whiteclay eingerichtet hatte. Die Abteilung wurde gegründet, um den Stamm bei der Bereitstellung von Dienstleistungen im Bereich psychische Gesundheit und Sucht zu unterstützen. Diese Dienstleistungen umfassen ambulante Angebote, Unterstützung bei der Genesung, kulturelle Aktivitäten, ein Jugendprogramm und ein Jugendpräventionsprogramm, das mit einem Zuschuss der Justizvollzugsbehörde von Süddakota zusammenarbeitete. Außerdem wurde Reittherapie angeboten, wobei gelegentlich das Sacred Heart Hospital angemietet wurde.
Die Abteilung arbeitet unter anderem mit dem Gemeindesaal und den örtlichen Gefängnissen zusammen. Insgesamt beschäftigt sie 26 Mitarbeiter, von denen 14 nun im Behandlungs- und Entgiftungszentrum eingesetzt werden. Egal ob es sich um ein Tagesbehandlungsprogramm oder ein stationäres Programm handelt, wir bieten 30 Stunden pro Woche strukturierte Aktivitäten an, darunter Gruppentherapiesitzungen, Einzelberatung, kulturelle Aktivitäten, Lebenskompetenztraining, Freizeitaktivitäten, Bildung sowie gegenseitige Unterstützung und Genesungsförderung.
Während Kennedys Zeit als Direktor von Anpetu Luta Otipi erhielt die Organisation einen Zuschuss des US-Justizministeriums in Höhe von einer Million Dollar für eine stationäre Therapieeinrichtung. Zusätzlich steuerte der Stamm 500.000 Dollar bei. Ursprünglich war geplant, das alte Cangleska-Gebäude in Kyle zu nutzen. Doch in letzter Minute entschied sich Little Wound, das Cangleska-Gebäude für ihre Schüler zu verwenden.
So blieben nur anderthalb Monate, um ein Gebäude zu finden, das sich zu einer stationären Therapie- und Entgiftungseinrichtung umbauen ließ.
Sie fanden die alte Central School, kauften das Gebäude mit einem Darlehen des Wakpamni-Distrikts und renovierten es. Es bietet 1.486 Quadratmeter Fläche mit ausreichend Platz für zwei Flügel mit jeweils 20 Plätzen, insgesamt also 40 für Klienten. Obwohl die Einrichtung 2021 und 2022 kurzzeitig geöffnet war, gab es große Schwierigkeiten, ausreichend Personal zu finden, und sie musste letzendlich schließen.
"Unsere eigene Satzung hat uns sehr geholfen," erklärte Kennedy. "Wir rekrutieren und binden unser Personal selbst, kümmern uns um Hintergrund- und Drogentests, und ein Wirtschaftsprüfer aus Rapid City übernimmt unser Finanzmanagement. Unsere Pflegedienstleiterin Lisa Picotte wird die Behandlungs- und Entgiftungseinrichtung leiten. Wir bauen die Kompetenzen unseres Personals (Medikamentenverabreichung, zwischenmenschliche Fähigkeiten, Essensausgabe, Zimmerkontrollen) und unserer Nutzer stetig aus. Unser Team ist neu im Bereich der Verhaltensmedizin. Wir haben einen # Arzt und eine Krankenschwester im Team, und mit zunehmender Erfahrung in der Suchtbehandlung werden wir auch nach Mitarbeitern mit Schwerpunkt auf psychischer Gesundheit suchen. Derzeit arbeiten wir mit drei verschiedenen Schulen zusammen, die sich mit Sucht- und psychischen Gesundheitsdiensten befassen."
Wir arbeiten mit der Justizvollzugsanstalt für Erwachsene in Pine Ridge zusammen. Wir holen die Teilnehmer sieben Tage die Woche um 8 Uhr morgens ab und bringen sie um 20 Uhr abends zurück, fügte Kennedy hinzu. Wenn möglich, kooperieren wir auch mit Anpetu Luta Otipi (ALO).
Normalerweise würden die Betroffenen zur Beurteilung kommen, dann zu einem Tuberkulosetest und einer körperlichen Untersuchung geschickt, und sechs von zehn kämen nicht zurück. Wir können all das sofort erledigen. ALO kann uns Patienten zuweisen, und unser ambulantes Team vermittelt Patienten im Durchschnitt innerhalb von 3,84 Tagen. In Rapid City werden in der Entgiftungseinrichtung Menschen von der Polizei eingeliefert und bleiben dort, bis sie keinen Alkohol mehr konsumieren. Wir möchten mit jedem einzelnen Patienten in der Entgiftung zusammenarbeiten und hoffentlich einen Behandlungsplatz finden.
"Bei normalen Förderbedingungen bin ich zuversichtlich, dass dieses Zentrum langfristig bestehen kann. Die Förderlandschaft hat sich im letzten Jahr verändert, und es ist extrem teuer, Personal zu gewinnen und zu halten. Wir werden daher in den nächsten 12 bis 36 Monaten alle Optionen prüfen." fügte Kennedy hinzu. "Seit Dezember haben wir 63.000 Dollar in das Gebäude investiert. Zusätzlich zu ALO und uns könnten wir zwei bis drei weitere Einrichtungen gebrauchen – so groß ist der Bedarf." schloss Kennedy.
Originaltext in Englisch zu finden unter:
https://www.lakotatimes.com/articles/pine-ridge-gets-first-domestic-violence-shelter-in-nearly-20-years/
18. März 2026
con AMELIA SCHAFER
ictnews.org
Landesweit sind indigene Bevölkerungsgruppen überproportional häufig von sexueller Gewalt und Gewalt in intimen Partnerschaften betroffen und es mangelt ihnen eklatant an sicheren Zufluchtsorten.
PORCUPINE, SD — Lachen, Hoffnung und Widerstandskraft hallten durch die Wände des neuesten Frauenhauses in Pine Ridge, das von der gemeinnützigen Organisation Where All Women Are Honored betrieben wird, als es am 23. Februar seine Türen öffnete.
Seit der Schließung des vorherigen Schutzhauses Cangleska vor etwa 17 Jahren mussten Opfer häuslicher Gewalt, die Schutz suchten, über 90 Meilen nach Rapid City fahren, um dort eine Unterkunft zu finden, oder über eine Stunde zum benachbarten Rosebud Reservation, sofern dort die White Buffalo Calf Women's Society freie Plätze hatte.
In den indigenen Gebieten gibt es trotz unverhältnismäßig hoher Raten von häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen laut dem National Indigenous Women's Resource Center nur 55 speziell auf indigene Frauen ausgerichtete Schutzhäuser, verglichen mit 575 bundesstaatlich anerkannten Stämmen. Dieser Mangel an sicheren Häusern und Zufluchtsorten steht in direktem Zusammenhang mit der hohen Zahl vermisster und ermordeter indigener Frauen landesweit, so Norma Rendon, Oglala Lakota und Gründerin von Where All Women are Honored.
"Where All Women Are Honored" ist das erste Frauenhaus mit umfassendem Serviceangebot im Pine-Ridge-Reservat seit 2009. Der Stamm verfügt zwar über ein eigenes Opferhilfszentrum, dieses ist jedoch derzeit nicht in Betrieb.
Aktivistinnen der Initiative "Where All Women Are Honored" posieren für ein Foto bei der feierlichen Eröffnung des neuen Frauenhauses in Porcupine, South Dakota.
Sich aus einer missbräuchlichen Beziehung zu befreien ist nicht einfach, es erfordert viel Mut, und die Notwendigkeit, ein Fahrzeug für die Reise nach Rapid City zu benötigen oder einen Freund zu haben, der dorthin fährt, kann die Angst, die Opfer bei der Planung ihrer Flucht empfinden, noch verstärken, sagten Aktivisten.
Laut den Centers for Disease Control hat mehr als die Hälfte der indigenen Frauen Amerikas und Alaskas im Laufe ihres Lebens Gewalt in intimen Partnerschaften erlebt.
Laut Daten des Meldesystems für gewaltsame Todesfälle des Gesundheitsministeriums von South Dakota, die ICT zur Verfügung gestellt wurden, kamen zwischen 2020 und 2023 mindestens drei Menschen im Pine Ridge Reservat infolge häuslicher Gewalt ums Leben. Die landesweite Datenerfassung des Meldesystems für gewaltsame Todesfälle begann im Jahr 2020.
"Es ist sehr traurig, denn das ist nicht unsere Lebensweise." sagte Rendon.
Vor drei Jahren wurde die 19-jährige schwangere Ashton Provost, Angehörige des Oglala-Lakota-Volkes, etwa 3 Kilometer nördlich des neuen Schutzraums von ihrem 20-jährigen Freund McKenzie Big Crow erschossen. Big Crow wurde nach einem dreitägigen Geschworenenprozess in Rapid City, South Dakota, im Jahr 2025 wegen fahrlässiger Tötung, Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz ungeborener Opfer von Gewalt und Besitzes einer nicht registrierten Schusswaffe für schuldig befunden.
Während des Prozesses sagte Provosts Familie aus, dass sie vor ihrem Tod Opfer häuslicher Gewalt geworden war.
Laut einer Studie des National Congress of American Indians liegt die Mordrate bei indianischen und alaskischen Ureinwohnerinnen in einigen Landkreisen mehr als zehnmal so hoch wie der nationale Durchschnitt und insgesamt 2,8-mal so hoch wie bei weißen Frauen.
Bei der Eröffnung des Schutzhauses gedachte Rendon der indigenen Bevölkerung, die Opfer häuslicher Gewalt geworden war, und äußerte ihre Hoffnung, dass dieses Schutzhaus weitere Todesfälle verhindern kann.
"Ich denke, es spielt eine entscheidende Rolle." sagte Rendon. "Wenn wir uns zusammensetzen und Richtlinien und Protokolle entwickeln können, können wir dazu beitragen, die Sicherheit unserer Nachbarn und Verwandten zu gewährleisten."
Rendon selbst ist eine Überlebende häuslicher Gewalt. Sie gab an, 1977 in Minneapolis einer gewalttätigen Beziehung entkommen zu sein. Danach habe sie begonnen, sich mit anderen Überlebenden in ihrer Gemeinde zu treffen und ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen, woraus schließlich ihre eigene Organisation entstand.
Where All Women Are Honored ist das erste Frauenhaus mit umfassendem Serviceangebot im Reservat seit 2009. Der Stamm verfügt zwar über ein eigenes Frauenhaus, dieses ist jedoch derzeit nicht in Betrieb, so Vertreter des Stammes.
Das Haus liegt in einem ländlichen, abgelegenen Teil des Pine Ridge Reservats und ist von sanften Hügeln, Abgeschiedenheit und Überwachungskameras geschützt. Laut Rendon bemühen sich die Organisatoren außerdem um die Einstellung eines hauptberuflichen Wachmanns.
Es verfügt über ein Schwimmbad, Spielgeräte und ein Waldstück, in dem Felsenkirschen und traditionelle Heilpflanzen wachsen, die die Bewohner bei Bedarf sammeln können. Laut Rendon bietet die Unterkunft mit ihren fünf Schlafzimmern Platz für bis zu fünf Familien (eine pro Zimmer) und dient bei Überbelegung auch als Notunterkunft für die Nacht.
"Die Zahlen zu häuslicher und sexueller Gewalt in Pine Ridge sind erschreckend." sagte Amanda Takes War Bonnett, Angehörige des Oglala-Lakota-Stammes und Expertin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Native Women's Society of the Great Plains. "Insbesondere sexuelle Gewalt ist hier eine stille Epidemie mit Folgen für unsere Familienstrukturen, Schulen und unsere Wirtschaft."
Und es gibt keine genauen Daten darüber, wie verbreitet das Problem ist, sagte Takes War Bonnett. Nicht alle Fälle von häuslicher Gewalt werden den Strafverfolgungsbehörden gemeldet, und oft bleibt die Verantwortlichen ungestraft.
"Tausende von Dollar fließen über Fördergelder und Organisationen nach Pine Ridge für Prävention, Aufklärung und Interessenvertretung. Ein entscheidender Faktor ist jedoch ein sicherer Ort, an den man sich zurückziehen kann, wenn man vor Gewalt flieht oder sich neu orientieren und heilen muss." sagte Takes War Bonnett. "Mit der Eröffnung dieses Frauenhauses bietet Where All Women Are Honored Frauen und ihren Kindern genau diesen wichtigen Ort der Sicherheit und Heilung."
Die Gewalt steht in direktem Zusammenhang mit dem generationenübergreifenden Trauma, das während der Internatszeit und der Kolonialisierung insgesamt erlebt wurde, sagte Rendon.
"Es ist [das generationenübergreifende Trauma] wie eine Blase, die irgendwann aufplatzen und eitern muss." sagte Rendon. "Und genau das ist jetzt geschehen. All diese Wunden sind aufgegangen, und so ist sexuelle Gewalt für uns zu einem erlernten Verhalten geworden, das immer weiter zunimmt. Dasselbe gilt für häusliche Gewalt."
Die 2018 gegründete Organisation "Where All Women Are Honored" hat Büroräume in Rapid City, South Dakota, die ihr mehrere Jahre als Hauptsitz dienten. Zeitweise nutzte die Organisation ein provisorisches Obdach im Sioux San Hospital, einer ehemaligen, nach Rassen getrennten Tuberkuloseklinik für indigene Bevölkerungsgruppen im Westen von Rapid City. Nachdem das Krankenhaus 2022 abgerissen wurde, konnte die Gruppe laut Rendon keine neuen Räumlichkeiten für ein Obdachlosenheim finden.
Danach, so Rendon, habe die Gruppe ihren Schwerpunkt verlagert und arbeite nun als Hilfsorganisation, immer mit dem Ziel, eines Tages in Pine Ridge eine Unterkunft zu errichten.
Zusätzlich zu den neuen Schutz- und Hilfsprogrammen in Rapid City bietet Where All Women are Honored auch Bildungsprogramme für Jugendliche an, um ihnen zu zeigen, wie eine gesunde Beziehung aussieht und wie man ein guter Partner ist.
Rendon erklärte, die Gruppe setze sich auch dafür ein, Opfern wieder auf die Beine zu helfen und ihnen zu ermöglichen, eine eigene Wohnung und eine Arbeit zu finden. Anschließend unterstütze "Where All Women are Honored" die Opfer beim Zugang zu Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Beratung und anderen lebensnotwendigen Dingen, während sie ihren Heilungsprozess fortsetzen.
"Es liegt ganz an ihnen, was sie tun wollen, wo sie leben wollen, denn es ist nicht mein Programm, sondern ihres." sagte Rendon. "Wir helfen ihnen, sich wieder einzuleben, und arbeiten weiterhin mit ihnen zusammen. Wir sagen ihnen: ‚Ihr schafft das! Seht, was ihr schon alles erreicht habt!‘ Aber wir bleiben in Kontakt, weil sie sich erst noch einleben müssen."
All dies geschieht in dem Bemühen, zu verhindern, dass die Opfer zu ihren Peinigern zurückkehren, sagte Rendon.
"Eine Studie besagt, dass Opfer sieben bis acht Mal zurückkehren." sagte Rendon. "Meiner Erfahrung nach sind es neun bis zehn Mal, bevor sie endgültig gehen. Oder wenn der Täter Hilfe annimmt, sich wirklich ändern will und seine Familie zurückhaben möchte."
Die Unterkunft steht allen Opfern in Not offen, unabhängig vom Geschlecht oder der ethnischen Zugehörigkeit, sagte Rendon.
"Es ist, wissen Sie, ein Ort, an dem alle Frauen geehrt werden." sagte Rendon. "Bei Mitakuye Oyasin sind wir alle miteinander verwandt. Daher kann auch eine nicht-indigene Frau hierherkommen und Hilfe erhalten, genau wie jede andere."
Rendon sagte, das Hilfsprogramm in Rapid City wird seine Arbeit fortsetzen und sei bei Bedarf sogar in der Lage, Opfer in die Unterkunft in Pine Ridge zu transportieren.
Originaltext in Englisch zu finden unter:
https://www.lakotatimes.com/articles/snow-blindness/
11. März 2026
ZENTRUM FÜR FORSCHUNG ÜBER AMERIKANISCHE INDIANER UND NATIVE STUDIEN
Ishtanicha Tanka. Foto: Lloyd Bush / USFWS.
Ishtawichayazan Wi ist der Name des zwölften Vollmonds im Lakota-Jahr. In diesem Jahr fand dieser Vollmond am frühen Dienstagmorgen, dem 3. März, um 4:37 Uhr Pine Ridge-Zeit statt.
Ishta wird von Buechel als "das Auge, die Augen" und yazan als "Schmerz empfinden" definiert. "Wicha" wird laut Buechel an Verben angehängt, um sie in den Plural zu setzen, und wird verwendet, wenn man von einer Einheit, einer bestimmten Menschenmenge oder allen Menschen im Allgemeinen spricht. Er definiert Ishtawichayazan Wi als "den Mond, in dem schmerzende Augen vorherrschen".
Ein Blick in andere Einträge seines Wörterbuchs zeigt, dass Buechel "ishtaniyan" als "Augenschmerzen haben", "ishtaniyanpi" als "Augenschmerzen, eine Krankheit, an der die Sioux im Frühling leiden" und "ishtawichaniyan" als "eine Epidemie von Augenschmerzen" definiert.
Er nennt außerdem zwei weitere Namen für den zwölften Monat: "Ishtawichaniyanpi Wi" und "Ishtawichaniyan Wi", die er als "Augenschmerzmond" definiert. CAIRNS verwendet "Schneeblindheit" als Namen für diesen Mond, aber wäre "Augenschmerzen" (Sore Eyes) vielleicht eine treffendere englische Übersetzung von "Ishtawichayazan"?
Apropos Augen: In Buechels Wörterbuch findet sich nur ein Vogel, dessen Name in der Lakotan-Sprache mit "ishta" beginnt. Sein Name lautet "ishtanicha tanka". Buechel definiert ihn als "die Ohrenlerche", die auch "mashtekola" genannt wird. Er erklärt: "Der Name leitet sich von 'mashteko' ab, was so viel wie 'sich warmes Wetter wünschen' bedeutet. Die Indigenen nannten ihn so, weil gutes (warmes) Wetter bevorstand, wenn er singend senkrecht in die Luft aufstieg: 'Mashte ko'."
Wer am frühen Dienstagmorgen vergangener Woche in den Nachthimmel blickte, um den Vollmond um 4:37 Uhr zu beobachten und erwartete, dass er so hell sein würde, dass er Schatten werfen würde, wäre überrascht gewesen, wie schwer er zu sehen war. Hier im Lacreek District des Pine Ridge Reservats hingen zwar dünne, hohe Wolken über einem Großteil des Himmels, doch normalerweise würde ein heller Mond diese problemlos durchdringen. An diesem Morgen war dies jedoch nicht möglich, da sich der Mond im Schatten der Erde befand. Wir erlebten eine totale Mondfinsternis.
Wären keine Wolken gewesen, hätte der Mond als blutrote Scheibe gewirkt. Doch die dünnen Wolken ließen das Rot verblassen. Als der Mond im Südwesten dem Horizont entgegen sank, begann sich seine linke Seite aufzuhellen. Zuerst nur ein wenig am Rand. Allmählich breitete sich die Helligkeit entlang des Randes aus, und bald enthüllte der Bogen des Erdschattens eine schmale, helle Mondsichel. Langsam wanderte der bogenförmige Schatten von links nach rechts über die Mondoberfläche.
Um 5:39 Uhr war mehr als die Hälfte des Mondes beleuchtet. Doch während er sank, verschwand er hinter dichteren Wolken. Gleichzeitig hellte sich der Himmel mit dem Herannahen der Morgendämmerung auf. Hier in Wingsprings, wo sich das Büro von CAIRNS befindet, durchbrachen plötzlich die Jaul- und Heulgeräusche von Kojoten die Stille, nur um ebenso abrupt wieder zu verstummen.
Gegen sechs Uhr schimmerte der Mond kurz durch einen schmalen Streifen klaren Himmels zwischen den Wolken und enthüllte, dass der deutliche Bogen des Erdschattens nun weit rechts lag. Am gegenüberliegenden Himmel waren die Wolken vom noch nicht aufgegangenen Sonnenlicht rot gefärbt. Wenige Minuten später, als der Mond nur noch wenige Durchmesser über dem westlichen Horizont stand, verschwand er hinter einer dichten Wolkenbank, und selbst sein Schein war nicht mehr zu sehen. Himmel und Erde wurden immer heller, während sich die Sonne im Osten auf ihren Aufgang vorbereitete.
Die Schneeblindheit wird den letzten Monat dieses Lakotan-Jahres markieren. Daher ist es vielleicht passend, dass sie mit einer totalen Mondfinsternis begann. Momentan liegt zwar kein Schnee, der unsere Augen reizen könnte, aber zu dieser Jahreszeit können Schneestürme unerwartet aufziehen. Seien Sie also vorbereitet.
+++++++
Das Center for American Indian Research and Native Studies (CAIRNS) ist ein von amerikanischen Ureinwohnern kontrolliertes, gemeinnütziges Forschungs- und Bildungszentrum, das 2004 gegründet wurde und sich im Lacreek District des Pine Ridge Reservats in South Dakota befindet.
Originaltext in Englisch zu finden unter:
https://www.lakotatimes.com/articles/snow-blindness/
11. März 2026
ZENTRUM FÜR FORSCHUNG ÜBER AMERIKANISCHE INDIANER UND NATIVE STUDIEN
Ishtanicha Tanka. Foto: Lloyd Bush / USFWS.
Ishtawichayazan Wi ist der Name des zwölften Vollmonds im Lakota-Jahr. In diesem Jahr fand dieser Vollmond am frühen Dienstagmorgen, dem 3. März, um 4:37 Uhr Pine Ridge-Zeit statt.
Ishta wird von Buechel als "das Auge, die Augen" und yazan als "Schmerz empfinden" definiert. "Wicha" wird laut Buechel an Verben angehängt, um sie in den Plural zu setzen, und wird verwendet, wenn man von einer Einheit, einer bestimmten Menschenmenge oder allen Menschen im Allgemeinen spricht. Er definiert Ishtawichayazan Wi als "den Mond, in dem schmerzende Augen vorherrschen".
Ein Blick in andere Einträge seines Wörterbuchs zeigt, dass Buechel "ishtaniyan" als "Augenschmerzen haben", "ishtaniyanpi" als "Augenschmerzen, eine Krankheit, an der die Sioux im Frühling leiden" und "ishtawichaniyan" als "eine Epidemie von Augenschmerzen" definiert.
Er nennt außerdem zwei weitere Namen für den zwölften Monat: "Ishtawichaniyanpi Wi" und "Ishtawichaniyan Wi", die er als "Augenschmerzmond" definiert. CAIRNS verwendet "Schneeblindheit" als Namen für diesen Mond, aber wäre "Augenschmerzen" (Sore Eyes) vielleicht eine treffendere englische Übersetzung von "Ishtawichayazan"?
Apropos Augen: In Buechels Wörterbuch findet sich nur ein Vogel, dessen Name in der Lakotan-Sprache mit "ishta" beginnt. Sein Name lautet "ishtanicha tanka". Buechel definiert ihn als "die Ohrenlerche", die auch "mashtekola" genannt wird. Er erklärt: "Der Name leitet sich von 'mashteko' ab, was so viel wie 'sich warmes Wetter wünschen' bedeutet. Die Indigenen nannten ihn so, weil gutes (warmes) Wetter bevorstand, wenn er singend senkrecht in die Luft aufstieg: 'Mashte ko'."
Wer am frühen Dienstagmorgen vergangener Woche in den Nachthimmel blickte, um den Vollmond um 4:37 Uhr zu beobachten und erwartete, dass er so hell sein würde, dass er Schatten werfen würde, wäre überrascht gewesen, wie schwer er zu sehen war. Hier im Lacreek District des Pine Ridge Reservats hingen zwar dünne, hohe Wolken über einem Großteil des Himmels, doch normalerweise würde ein heller Mond diese problemlos durchdringen. An diesem Morgen war dies jedoch nicht möglich, da sich der Mond im Schatten der Erde befand. Wir erlebten eine totale Mondfinsternis.
Wären keine Wolken gewesen, hätte der Mond als blutrote Scheibe gewirkt. Doch die dünnen Wolken ließen das Rot verblassen. Als der Mond im Südwesten dem Horizont entgegen sank, begann sich seine linke Seite aufzuhellen. Zuerst nur ein wenig am Rand. Allmählich breitete sich die Helligkeit entlang des Randes aus, und bald enthüllte der Bogen des Erdschattens eine schmale, helle Mondsichel. Langsam wanderte der bogenförmige Schatten von links nach rechts über die Mondoberfläche.
Um 5:39 Uhr war mehr als die Hälfte des Mondes beleuchtet. Doch während er sank, verschwand er hinter dichteren Wolken. Gleichzeitig hellte sich der Himmel mit dem Herannahen der Morgendämmerung auf. Hier in Wingsprings, wo sich das Büro von CAIRNS befindet, durchbrachen plötzlich die Jaul- und Heulgeräusche von Kojoten die Stille, nur um ebenso abrupt wieder zu verstummen.
Gegen sechs Uhr schimmerte der Mond kurz durch einen schmalen Streifen klaren Himmels zwischen den Wolken und enthüllte, dass der deutliche Bogen des Erdschattens nun weit rechts lag. Am gegenüberliegenden Himmel waren die Wolken vom noch nicht aufgegangenen Sonnenlicht rot gefärbt. Wenige Minuten später, als der Mond nur noch wenige Durchmesser über dem westlichen Horizont stand, verschwand er hinter einer dichten Wolkenbank, und selbst sein Schein war nicht mehr zu sehen. Himmel und Erde wurden immer heller, während sich die Sonne im Osten auf ihren Aufgang vorbereitete.
Die Schneeblindheit wird den letzten Monat dieses Lakotan-Jahres markieren. Daher ist es vielleicht passend, dass sie mit einer totalen Mondfinsternis begann. Momentan liegt zwar kein Schnee, der unsere Augen reizen könnte, aber zu dieser Jahreszeit können Schneestürme unerwartet aufziehen. Seien Sie also vorbereitet.
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Das Center for American Indian Research and Native Studies (CAIRNS) ist ein von amerikanischen Ureinwohnern kontrolliertes, gemeinnütziges Forschungs- und Bildungszentrum, das 2004 gegründet wurde und sich im Lacreek District des Pine Ridge Reservats in South Dakota befindet.
Originaltext in Englisch zu finden unter:
https://www.lakotatimes.com/articles/sacred-storm-buffalo-2/
4. März 2026
vpn BRITTANY POOR BEAR
LT MITARBEITERIN
Sacred Storm Buffalo ist ein Unternehmen zur Förderung von Arbeitskräften, das sich der Stärkung von Gemeinschaften durch die Kunst der Fleischverarbeitung verschrieben hat. Sie bieten Kulturerhalt, Ausbildungsmöglichkeiten und fördern Ernährungssouveränität, familiäres Wohlergehen, eine nachhaltige Zukunft und die Rückbesinnung auf die Natur.
Das Programm zur Förderung junger indigener Gemeinschaften bei Sacred Storm Buffalo unterstützt diese Mission, indem es sie in einen ganzheitlichen Ansatz für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion einbindet. Dieser Ansatz legt Wert auf traditionelle Schlachttechniken, ökologischen Umweltschutz und die Wiederbelebung der Kultur. Die Ausbildung in diesen Praktiken ermöglicht es ihnen, sich wieder mit dem Wissen ihrer Vorfahren zu verbinden, sinnvolle berufliche Perspektiven zu entwickeln und zu einem regionalen, regenerativen Ernährungssystem beizutragen. Dadurch positioniert sich Sacred Storm Buffalo nicht nur als Lebensmittelproduzent, sondern auch als treibende Kraft für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit und trägt dazu bei, Hunger, Ernährungsunsicherheit und die drängenden Umweltprobleme unserer Zeit zu bekämpfen.
Die Vision von Sacred Storm Buffalo ist es, eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, in der jeder Mensch seine Verbundenheit mit dem Land und seinen Gaben wertschätzt. Sacred Storm Buffalo möchte ein Leuchtturm der Kulturbewahrung, Bildung und Stärkung sein und eine Welt fördern, in der jeder Zugang zu gesunden und kulturell angemessenen Lebensmitteln hat.
Durch ihr Engagement für höchste Qualität in der Fleischverarbeitung, ihre Ausbildungsprogramme und ihren Einsatz für Ernährungssouveränität verfolgen sie die Vision einer Gesellschaft, in der die Harmonie zwischen Mensch und Erde wiederhergestellt wird – Mahlzeit für Mahlzeit. Sacred Storm Buffalo verkörpert die Prinzipien der Ernährungssouveränität, indem es gesundes, kulturell bedeutsames Büffelfleisch mit ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Methoden produziert, die eng mit den Werten der Lakota und der indigenen Gemeinschaften verbunden sind. Dieser Ansatz liefert nicht nur nährstoffreiches, rotes Fleisch, sondern priorisiert auch landwirtschaftliche Praktiken, die natürliche Systeme, die Biodiversität und traditionelles Wissen respektieren.
Indem Sacred Storm Buffalo seine Arbeit auf Ernährungssouveränität stützt, unterstützt es das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft durch kulturell angemessene Lebensmittelproduktion und fördert die lokale Selbstbestimmung im Einklang mit diesen Kernprinzipien.
Sacred Storm Buffalo verfolgt einen anderen Ansatz in einer Branche, die Effizienz oft über alles stellt. Für das Volk der Lakota ist der Büffel ein Verwandter, ein Wesen, das sich bereitwillig aus Liebe zu seinem Volk opfert. Diese heilige Beziehung leitet ihr Engagement für eine humane Behandlung, bei der sie die Großzügigkeit des Büffels im Leben und im Tod durch die Praxis der Feldjagd ehren.
Die Bisons leben weiterhin frei und können ungehindert auf den Präriegräsern grasen und aus den Bächen trinken, von denen sie sich seit Generationen ernähren. Wenn die Zeit für die Jagd gekommen ist, erfolgt dies mit einem einzigen Schuss, der sicherstellt, dass die tierischen Verwandten keine Schmerzen und kein Leid erfahren.
Wambli Ska Okolakiciye ist eine 2014 gegründete, von Indigenen geführte gemeinnützige Organisation mit Sitz in Rapid City, South Dakota. Sie entstand aus der Vision von Daron White Eagle – Vater von Chris White Eagle und Großvater von Chance White Eagle –, dessen Engagement für die Wiederbelebung der indigenen Kultur ein bleibendes Vermächtnis schuf. Daron setzte sich unermüdlich dafür ein, Jugendliche und Familien wieder mit traditionellen Liedern und Tänzen in Kontakt zu bringen und sie auf das zu führen, was er "den Weg des Guten" nannte.
Nach seinem Tod setzte Darons Familie sein Werk fort und eröffnete 2021 das erste Jugend- und Familienzentrum für indigene Amerikaner in Rapid City. Seit seiner Eröffnung hat Wambli Ska sein Angebot erweitert und bietet nun längere Öffnungszeiten, zusätzliches Personal und ein Heimschulprogramm für Kinder von der Vorschule bis zur 12. Klasse vor Ort an, um den Bedürfnissen der Gemeinde besser gerecht zu werden.
Für Wambli Ska war der nächste logische Schritt, ihre Mission weiterzuentwickeln und ein Programm zu schaffen, das Alumni auf dem richtigen Weg hält. Und so entstand Sacred Storm Buffalo.
Sacred Storm Buffalo führt Wambli Skas Vision fort, die Teilnehmenden in traditionellen indigenen Praktiken zu verankern und baut auf diesen Wurzeln auf, indem es ihnen gleichzeitig die Werkzeuge für wirtschaftliche Selbstbestimmung vermittelt: Fertigkeiten in der Fleischverarbeitung und im ökologischen Management. Über die reine Vermittlung von Handwerksberufen hinaus bieten die Ausbildungen eine Möglichkeit, die Ernährungssouveränität zurückzugewinnen und die kulturellen Verbindungen zu vertiefen.
Das Programm zur Arbeitskräfteentwicklung betreibt eine gemeinnützige, von Indigenen geführte Büffelverarbeitungsanlage mit mobiler Schlachteinheit und verfolgt so einen ganzheitlichen Ansatz in der Lebensmittelproduktion – vom Aufzuchtprozess bis zum Verzehr. Jeder Schritt – von der Aufzucht der Bisonherden über die Schlachtung und Zerlegung bis hin zum Vertrieb des Fleisches – ist von tiefer kultureller Bedeutung.
Neben der reinen Ernährung trägt es dazu bei, die Widerstandsfähigkeit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Gemeinschaft wiederherzustellen.
Wenn Sie mehr über Sacred Storm Buffalo erfahren möchten, finden Sie hier den Link zu deren Webseite: https://sacredstormbuffalo.org/
Hier ist der Link zur Facebook-Seite von Sacred Storm Buffalo: https://www.facebook.com/…alo
Brittany ist in Englisch unter brittpb4 @ gmail.com erreichbar.
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