Aktuelles von der Lakota Oyate Information

Oglala Lakota Telecommunications verfügt über 54,5 Millionen Dollar für den Breitbandzugang in Pine Ridge

Oglala Lakota Telecommunication

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/olt-has-54-5m-for-pine-ridge-broadband-access/

4. März 2026

Oglala Lakota Telecommunications kündigt Investition in Höhe von 54,5 Millionen US-Dollar zur Erweiterung des Breitbandzugangs im gesamten Pine Ridge Reservat an: Baubeginn ist in diesem Frühjahr, die ersten Dienstleistungen sollen 2026 angeboten werden.

(Pine Ridge, SD) Oglala Lakota Telecommunications (OLT), ein zu 100 % im Besitz des Stammes befindliches Telekommunikationsunternehmen, gab heute bekannt, dass zwei große Breitbandinfrastrukturprojekte im Gesamtwert von 54,5 Millionen Dollar abgeschlossen wurden. Dies stellt eine der bedeutendsten Erweiterungen des Hochgeschwindigkeitsinternetzugangs in der Geschichte des Pine Ridge Reservats dar.

Diese wegweisenden Initiativen werden Tausenden von Einwohnern, Unternehmen und Gemeinschaftseinrichtungen einen zuverlässigen Breitbandanschluss ermöglichen und so Bildung, Gesundheitswesen, wirtschaftliche Entwicklung, öffentliche Sicherheit und digitale Souveränität in der gesamten Region stärken.

Die Gesamtinvestition umfasst ein NTIA Fixed Wireless Project im Wert von 19,6 Millionen US-Dollar, das durch eine Glasfaser-Backhaul-Infrastruktur unterstützt wird, und ein Fiber-to-the-Home (FTTH)-Projekt im Wert von 34,9 Millionen US-Dollar, das über das USDA ReConnect-Programm finanziert wird.

"Die Weiterentwicklung des Pilotprojekts wird wesentlich dazu beitragen, unsere Identität als Unternehmen zu festigen." sagte Dwight Weston, Sekretär/Schatzmeister des OLT-Vorstands.

19,6 Millionen Dollar teures NTIA-Projekt für festnetzgebundenes drahtloses Fernsehen

Das Projekt "Festnetz-Funk" wird fortschrittliche drahtlose Breitbandtechnologie mit einer leistungsstarken Glasfaseranbindung bereitstellen. Das Projekt wird 99,94 % der derzeit unversorgten Standorte im Reservat mit zuverlässigem Hochgeschwindigkeitsinternet versorgen.

Durch den Einsatz strategisch platzierter, glasfaserversorgter Funktürme wird OLT skalierbares Breitband mit hoher Kapazität in Gebiete bringen, in denen der Aufbau herkömmlicher kabelgebundener Infrastruktur schwierig und zeitaufwändig ist. Die Integration von Glasfaser-Backhaul gewährleistet eine hohe Netzwerkleistung, geringe Latenz und die Fähigkeit, den steigenden Bandbreitenbedarf der kommenden Jahre zu decken.

"Dieses Projekt schließt die digitale Kluft für nahezu alle bisher unversorgten Gebiete auf Pine Ridge. Zuverlässiges Breitbandinternet ist kein Luxus mehr, sondern eine essenzielle Infrastruktur und ein Menschenrecht. Diese Investition in Höhe von 54,5 Millionen US-Dollar sichert die digitale Souveränität der Oglala Lakota Nation und gewährleistet, dass unsere Bevölkerung, egal wie abgelegen sie lebt, Zugang zu Bildung, Telemedizin, wirtschaftlichen Chancen, Notfalldiensten und dem Erhalt ihrer Kultur hat. Wir danken dem Stammesrat, allen ständigen Ausschüssen und unseren Bezirksvertretern für ihre Unterstützung. Dank ihrer Hilfe bauen wir Glasfaser und eine fortschrittliche Festnetz-Funkinfrastruktur auf, die unsere Nation für kommende Generationen stärken wird."

— Petra Wilson, Vorsitzende des OLT-Vorstands

34,9 Millionen Dollar teures Glasfaser-zu-Haus-ReConnect-Projekt

Die zweite große Initiative von OLT ist ein 34,9 Millionen Dollar teures Fiber-to-the-Home-Projekt, das ein vorgeschlagenes gefördertes Versorgungsgebiet (PFSA) bedient, das vollständig als Frontier and Remote Area (FAR) Level 4 klassifiziert ist – die höchste Stufe der Abgeschiedenheit, die im Rahmen der bundesstaatlichen Breitbandprogramme anerkannt wird.

Dieses zukunftsorientierte Glasfasernetz wird Haushalten und Unternehmen in folgenden Gemeinden eine direkte H ochgeschwindigkeitsverbindung bieten:

Swett
Batesland
Denby
Wounded Knee
Manderson
Porcupine
Sharps Corner
Die Außenbezirke von Kyle

Das Versorgungsgebiet umfasst etwa 4.137 Personen, 846 Haushalte, 13 Unternehmen und 9 wichtige Gemeinschaftseinrichtungen, darunter Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Organisationen des öffentlichen Dienstes.

Die Glasfaserinfrastruktur bis ins Haus bietet unübertroffene Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und langfristige Skalierbarkeit. Das Netzwerk unterstützt Multi-Gigabit-Kapazitäten und bildet die digitale Grundlage, die für zukünftige Generationen notwendig ist.

"Die direkte Verlegung von Glasfaseranschlüssen bis in die Haushalte einiger der entlegensten Gebiete unseres Landes ist ein Meilenstein." sagte Wilson. "Diese Investition stärkt unsere Jugend, verbessert unser Gesundheitssystem, unterstützt die Souveränität der indigenen Bevölkerung und schafft die digitale Grundlage für langfristiges Wirtschaftswachstum."

Die Zukunft von Pine Ridge stärken

Zusammen bilden diese Projekte eine umfassende Strategie zur Ausweitung des Breitbandzugangs im gesamten Reservat – sowohl kurz- als auch langfristig. Durch die Kombination von festem drahtlosem Internet für eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen bis in die Haushalte (FTTH) in abgelegenen Gemeinden baut OLT ein robustes und zukunftssicheres Kommunikationsnetz auf.

Ein erweiterter Breitbandzugang wird Folgendes unterstützen:

Fernunterricht und Weiterbildung der Arbeitskräfte
Telemedizinische und verhaltensmedizinische Dienstleistungen
Kleinunternehmensentwicklung und Unternehmertum
Regierungsoperationen und Notfallkommunikation
Kulturerhalt und digitales Geschichtenerzählen
Digitale Souveränität und Selbstbestimmung

Der Baubeginn ist für das Frühjahr geplant, die Markteinführung der Dienstleistungen für 2026.

Jeff Little, Vizepräsident der Westregion von Palmetto Engineering and Consulting, LLC, einem der führenden Ingenieurberatungsunternehmen der USA, das von OLT beauftragt wurde, erklärte: "Der Baubeginn ist für das Frühjahr geplant, die Dienstleistungen sollen 2026 aufgenommen werden."

Dustin Twiss, stellvertretender Vorsitzender des OLT-Vorstands, sagte: "OLT ist weiterhin bestrebt, zuverlässige und erschwingliche Telekommunikationsdienste anzubieten und eine Infrastruktur aufzubauen, die das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Gefüge des Pine Ridge Reservats stärkt."

Medienkontakt in Englisch:

Tawny Zimiga, Programmmanagerin

Oglala Lakota Telecommunications, LLC Büro 605.405.0708 www.oltllc.com

Allison Renville setzt ihre Kandidatur für das Gouverneursamt 2026 aus

Allison Renville

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/allison-renville-suspends-2026-gubernatorial-campaign/

4. März 2026

von VI WALN
LT MITARBEITER

Süddakota — Allison Renville gab bekannt, dass sie ihre Kandidatur für das Gouverneursamt bei den Wahlen 2026 aussetzen wird; als Gründe für ihren Rückzug nannte sie die Unsicherheit der Wohnsituation und erhebliche Finanzierungsprobleme.

Renville, die ihren Wahlkampf mit dem Ziel begann, die politische Teilhabe auszuweiten, die Bürgerrechte zu schützen und die wirtschaftliche Sicherheit für arbeitende Familien zu gewährleisten; die finanziellen Herausforderungen wurden jedoch durch die langfristigen Auswirkungen der Kürzungen der Bundesmittel und der umfassenderen Budgetkürzungen, die während der Trump-Administration beschlossen wurden, noch verschärft.

"Für eine Kandidatur für ein öffentliches Amt sollte man weder persönliches Vermögen noch Zugang zu elitären Netzwerken benötigen. Was ich durchmache, ist genau das, was jeder andere Amerikaner erlebt." sagte Renville in ihrer Erklärung. "Wenn Kandidaten, die selbst Erfahrungen mit Wohnungsnot und den Kämpfen der Arbeiterklasse gemacht haben, keine Wahlkämpfe führen können, beweist das, dass das System nicht für den Durchschnittsbürger gemacht ist."

Während ihres Wahlkampfs positionierte sich Renville als Verfechterin der Verfassung, die sich für den Schutz des Wahlrechts, die Stärkung öffentlicher Institutionen und mehr Transparenz in der Regierung einsetzt. Renville argumentierte zudem, dass übermäßige Polizeipräsenz im Bundesstaat Familien geschadet und das Vertrauen zwischen Einwanderergemeinschaften und Nicht-Einheimischen untergraben habe, während gleichzeitig die Souveränität der indigenen Bevölkerung in Frage gestellt wird.

Obwohl sie ihre Kampagne öffentlich ausgesetzt hat, hat ihr Wahlkampfteam die Auflösung ihres allgemeinen Wahlkampfkomitees noch nicht auf der Website des Staatssekretärs von Süddakota beantragt. Die Frist für die Unterschriftensammlung unabhängiger Gouverneurskandidaten endet am 28. April.

Die Existenz der Lakota Times erhalten

Lakota Times

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/keeping-lakota-times-alive/

18. Februar 2026

von JACOB AVERY, PHD
LT MITARBEITER

Lasst die Lakota Times nicht in Vergessenheit geraten! Sie ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Lakota-Landes und verdient unsere volle Aufmerksamkeit und aktive Beteiligung.

Als ich letzten Monat eine E-Mail von Connie Smith, der Herausgeberin der Lakota Times, erhielt, in der sie mir mitteilte, dass die Zeitung ihre Printausgabe einstellen wird, war ich zutiefst betroffen. Es fühlte sich an, als verlören wir einen heiligen Ort der Begegnung, einen Ort, der die Lakota-Bevölkerung stets feierte und bestärkte und ihr Leben als dokumentierungswürdig ansah.

Seit Jahrzehnten ist die Lakota Times mehr als nur eine Zeitung. Sie bewahrt die Geschichten der Lakota und dokumentiert Politik, Schulen, Sport, Kultur sowie die Erfolge und Herausforderungen des Alltags. Durch die getreue Aufzeichnung dieser Momente bewahrt die Zeitung die lebendige Geschichte der Gemeinschaft. Ihre Seiten spiegeln Widerstandsfähigkeit, Traditionen und die Bindungen zwischen den Generationen wider.

Diese Rolle – lokaler, in der Gemeinschaft verwurzelter Journalismus – wird immer seltener.

Laut dem Projekt "State of Local News" der Northwestern University haben fast zwei von fünf US-Zeitungen, die vor zwanzig Jahren noch existierten, ihren Betrieb eingestellt. Dadurch sind ganze Regionen ohne verlässliche lokale Nachrichtenversorgung. Für indigene Gemeinschaften, deren Geschichten seit Langem marginalisiert werden, ist diese Entwicklung verheerend. Jede Zeitungsschließung schwächt die Selbstvertretung der indigenen Bevölkerung, indem sie die institutionellen Strukturen zerstört, die das Leben in Stämmen und Reservaten stützen.

Selbst dort, wo es noch Redaktionen gibt, sind indigene Stimmen selten zu hören. Indigene Völker stellen landesweit weniger als ein Prozent der Redaktionsmitarbeiter, obwohl sie Bürger souveräner, selbstbestimmter Nationen mit eigenen politischen Systemen und kulturellen Verpflichtungen sind. Das Ergebnis ist eine Medienlandschaft, in der die Lebensrealität der indigenen Bevölkerung häufig missverstanden oder ignoriert wird.

Im Gegensatz dazu ist die Lakota Times ein mutiges Bekenntnis: Das Volk der Lakota wird seine Geschichte selbst erzählen, nach seinen eigenen Vorstellungen.

Es war mir eine Ehre, zu dieser Mission beizutragen. Meine Kolumne ist nicht bloß ein Meinungsbeitrag, sondern ein fortlaufender Dialog mit der Zivilgesellschaft und ein Beitrag zum öffentlichen Engagement – ​​eine Einladung zur Reflexion darüber, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Für die Lakota Times zu arbeiten bedeutet für mich, für das Volk der Lakota zu schreiben – eine Verantwortung, die ich als Berufung und aus Pflichtgefühl trage. Diese Kolumne zu verfassen, war mir eine große Ehre.

Im Laufe der Jahre haben mich viele Leser kontaktiert, um mir mitzuteilen, was die Lakota Times ihnen und ihren Familien bedeutet. Eine Botschaft, die sich in unzähligen anderen widerspiegelt, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Sie ist es, die ihnen die Verbindung zu ihrer Heimat bewahrt, selbst in der Ferne. Über weite Entfernungen und Generationen hinweg fungiert die Zeitung als unverzichtbares Bindeglied für die Lakota und verbindet ihre angestammte Identität mit der Moderne.

Der Verlust der Printausgabe der Lakota Times ist ein schwerer Schlag, denn gedruckte Zeitungen besitzen eine besondere Bedeutung für die Gemeinden und dienen als greifbare Verbindung zum kollektiven Gedächtnis. Historisch gesehen haben sie das gesellschaftliche Leben maßgeblich geprägt. In seinem Buch "Über die Demokratie in Amerika" (1835–1840) argumentierte Alexis de Tocqueville, dass Zeitungen für demokratische Gesellschaften unerlässlich seien, da sie Wissen verbreiten und der sozialen Isolation entgegenwirken. Ohne sie, warnte er, würden die Menschen voneinander isoliert, und das soziale Gefüge beginne zu zerfallen.

Obwohl die Printausgabe der Lakota Times eingestellt wurde, besteht die Institution selbst fort. Ihre Arbeit wird hier online weitergeführt, und diese Fortführung ist von entscheidender Bedeutung. Publikationsformate mögen sich ändern, doch der demokratische Geist bleibt bestehen. Nur wenn wir uns für Teilhabe statt Schweigen und für Verantwortung statt Annahme entscheiden, wird dieser demokratische Geist lebendig bleiben.

Hier kommen die Leser ins Spiel. Lakota Times bleibt eine einzigartige und unverzichtbare Informationsquelle, und ihre Zukunft hängt nicht nur von Redakteuren und Autoren ab, sondern auch von Lesern, die ihren Wert erkennen und entsprechend handeln.

Unterstützen Sie Lakota Times und abonnieren Sie die digitale Ausgabe. Lesen Sie die Artikel. Teilen Sie diese Kolumnen und andere Berichte in den sozialen Medien. Empfehlen Sie die Online-Plattform Freunden und Verwandten weiter. Setzen Sie sich für indigene Perspektiven und Organisationen ein, insbesondere wenn diese kritisiert oder vernachlässigt werden.

Unterstützen Sie Lakota Times nicht aus Nostalgie, sondern für eine Zukunft, in der die Stimmen der Lakota weiterhin Gehör finden. Indem wir diese Nachrichtenquelle online erhalten, sichern wir zukünftigen Generationen einen Raum, in dem ihre Erfahrungen festgehalten und bewahrt werden. Die Arbeit wird fortgesetzt, getragen von all jenen, die davon überzeugt sind, dass die Geschichten der Lakota ein Zuhause verdienen.

Ich für meinen Teil weiß die Möglichkeit, weiterhin schreiben zu dürfen, sehr zu schätzen. Ich bin dankbar, meine Gedanken, meine Worte und meine Ermutigung mit Ihnen teilen zu dürfen. Wopila tanka für Ihre Anwesenheit in meinem Leben, so wie ich auch Teil Ihres war.

(Dr. Avery ist in Englisch unter jacob.avery1 @ gmail.com erreichbar.)

Sitting Bull College begrüßt die Autorin von Ihanktowan Oyate

Leslie Crow

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/sitting-bull-college-hosts-ihanktowan-author/

18. Februar 2026

von VI WALN
LT MITARBEITER

Fort Yates ND – Leslie Crow ist ein eingetragenes Mitglied des Yankton Sioux Tribe (Ihanktowan Oyate), Pädagogin, Autorin und Unternehmerin, die sich der Stärkung indigener Stimmen und Gemeinschaften verschrieben hat.

Sie ist derzeit Schulleiterin einer Grund- und Mittelschule (K–8) im Schulbezirk Todd County/an der Spring Creek Elementary School im Rosebud-Reservat. Frau Crow ist außerdem Gründerin von Pretty Feather und Leslie Crow Consulting, wo sie sich für eine kulturell fundierte Bildung und Führung einsetzt.

Leslie ist die Autorin von "Memoirs of a Rez Girl" (Deutsch: Memoiren eines Mädchens aus dem Reservat), einer bewegenden Geschichte über Widerstandskraft, Identität und Heilung, die ihren Weg als indigene Frau, Mutter und Führungspersönlichkeit widerspiegelt. Sie schrieb außerdem das Kinderbuch "I Am Sacred" (Deutsch: Ich bin heilig), das junge Leserinnen und Leser darin bestärkt, ihren Wert, ihre Identität und ihre kulturelle Stärke zu erkennen. Durch ihre Bücher und Vorträge inspiriert Leslie andere dazu, ihre Stimme wiederzuerlangen, ihre Wurzeln zu ehren und eine bessere Zukunft für die nächste Generation zu gestalten.

Das Pädagogische Institut des Sitting Bull College freut sich, die Autorin Leslie Crow am 7. April begrüßen zu dürfen. Leslie Crow ist Pädagogin, Autorin und Unternehmerin und setzt sich für die Stärkung indigener Stimmen und Gemeinschaften ein. Für weitere Informationen rufen Sie bitte in Englisch (701) 854-8000 an.

Die Lakota Times stellt die Printausgabe ein

Lakota Times Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.sdnewswatch.org/south-dakota-newspaper-changes-media-journalism/

Unterdessen hat eine Zeitung, die seit mehr als 20 Jahren die Pine Ridge Indianerreservation in Süddakota bedient, ihre Printausgabe eingestellt, plant aber, weiterhin Inhalte für ihre Website, Facebook-Seite und App zu erstellen.

Die Lakota Times gab am 14. Januar bekannt, dass sie ihr Erscheinen vollständig einstellen werde. Am 6. Februar erklärte die Inhaberin und Verlegerin Connie Louise Smith jedoch, sie habe beschlossen, den Betrieb über die digitalen Plattformen der Zeitung fortzuführen. Ein Jahresabonnement für den uneingeschränkten Zugriff kostet 65 US-Dollar.

"Die Leute riefen an. Das hat mir gutgetan", sagte sie. "Wir verzichten auf einen Teil unseres Gehalts, bis ich herausfinden kann, welche Einnahmen online generiert werden können."

Die Times ist das offizielle/gesetzliche Zeitung der Oglala und Rosebud Sioux Stämme, der Oglala Lakota County Schulen, des Oglala Lakota County, des Bennett County und des Lakota Nation Invitational.

Aktualisierung: Diese Geschichte wurde am 6. Februar 2026 aktualisiert, nachdem der Eigentümer der Lakota Times beschlossen hatte, weiterhin Inhalte auf seiner Website, Facebook-Seite und App zu veröffentlichen.

Politische Organisatorin und Aktivistin aus der indigenen Bevölkerung kandidiert für das Amt des Gouverneurs von Süddakota

Allison Renville Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.buffalosfire.com/native-political-organizer-and-activist-running-for-south-dakota-governor?utm_source=substack&utm_medium=email

Kandidatin Allison Renville betont die Wichtigkeit der Wiederherstellung des Vertrauens zwischen den Stämmen und dem Staat.

von Gabrielle Nelson
16. Januar
Umweltreporterin

Allison Renville spricht bei der Kundgebung zum Internationalen Frauentag in Sioux Falls, South Dakota, am Samstag, dem 8. März 2025. (Foto: Nikki Gronli)

Diese Meldung wurde am 16. Januar 2026 eingereicht.

Allison Renville, politische Organisatorin und Aktivistin aus dem Lake Traverse Reservat, gab im Oktober ihre Kandidatur für das Gouverneursamt von Süddakota im Jahr 2026 bekannt. Mit ihren tiefen Wurzeln in Süddakota erklärte sie gegenüber Buffalo's Fire, sie fühlt sich für den Staat, in dem sie aufgewachsen ist, verantwortlich und will den Einwohnern Süddakotas bei den anstehenden Wahlen ein neues Gesicht und neue Hoffnung bringen.

"Das ist mein Zuhause." sagte Renville. "Das ist für mich keine Zwischenstation."

Am Sonntag, dem 19. Oktober, gab sie auf Facebook bekannt, dass sie als Unabhängige für das Amt des Gouverneurs von South Dakota kandidiert. Renville, die den indigenen Völkern der Sisseton Wahpeton Dakota, Hunkpapa Lakota, Omaha und Haudenosaunee angehört, ist die einzige indigene Kandidatin und die einzige Frau, die bei den Wahlen 2026 für das Amt des Gouverneurs von South Dakota antritt.

Laut US-Volkszählung von 2020 bezeichnen sich 11,1 % der Einwohner Süddakotas als zumindest teilweise indigener Abstammung. Der Bundesstaat beherbergt neun Reservate, hat aber bisher noch keinen indigenen Gouverneur gewählt. Oklahoma ist der einzige Bundesstaat, der dies getan hat.

Dakota Walking Hawk, Angehöriger der Mandan, Hidatsa und Arikara Nation und Feldorganisator für Norddakota Native Vote, sagte, dass die Anwesenheit einer indigenen Person auf dem Wahlzettel "viel bedeutet, da die Ureinwohner Amerikas in der Staatsregierung unterrepräsentiert sind.

"Ich glaube ehrlich gesagt, dass dadurch mehr Wähler zur Wahl gehen würden." sagte sie.

Renville sagte, es ist nicht "abwegig", einen Ureinwohner auf dem Wahlzettel zu sehen, "denn wir gehören zu den politisch engagiertesten Bevölkerungsgruppen hier im Bundesstaat".

Renville, die in Sisseton aufwuchs, ist politische Aktivistin und alleinerziehende Mutter. Ihr Wahlkampf konzentriert sich unter anderem auf Investitionen in Bildung, den Ausbau des Wohnungsbaus und eine Reform der Polizei. Sie betont die Notwendigkeit kultureller Bildung an Schulen, einschließlich mehr Sprachkursen und der Auseinandersetzung mit dem Siedlerkolonialismus im Geschichtsunterricht. Sie sagt, der Aufbau eines Staates, der Menschen unterschiedlicher Herkunft akzeptiert, beginne mit Bildung.

Renville sagt außerdem, dass sich ihr Wahlkampf mit Themen wie Einwanderung, Transgender-Rechten und reproduktiven Rechten befassen wird, die ihrer Meinung nach im Kern auf den Schutz der Privatsphäre der Menschen hinauslaufen.

"Wie können wir den Menschen klarmachen, dass sie ein Recht auf Privatsphäre und auf körperliche Selbstbestimmung haben?" sagte sie gegenüber Buffalo's Fire. "Und viele dieser Entscheidungen sind durch die Verfassung geschützt."

Bei der vorangegangenen Wahl wurde die ehemalige Gouverneurin Kristi Noem an die Spitze des Bundesstaates gewählt. Während ihrer Amtszeit erhielt sie ein Hausverbot für alle neun Reservate, nachdem sie unbegründete Äußerungen über indigene Stämme getätigt hatte. Noem trat im Januar 2025 zurück, nachdem sie zur US-Heimatschutzministerin ernannt worden war. Der ehemalige Vizegouverneur Larry Rhoden ist nun Gouverneur.

"Es ist wichtig, das Vertrauen zwischen den Stämmen und dem Staat wiederherzustellen." sagte Renville, "und die Wahl eines indigenen Gouverneurs ist ein Weg, dies zu erreichen."

"Ich habe mir immer einen Gouverneur der Lakota gewünscht." sagte sie. "Ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet, selbst zu kandidieren, aber ich denke, dass meine Kandidatur vielen Menschen Hoffnung gibt."

#NoDAPL-Bewegung: "Vielleicht muss ich eines Tages für das Amt des Gouverneurs kandidieren."

Renville erfuhr im Frühjahr 2016 in den #NoDAPL-Camps im Standing-Rock-Reservat, wie viel Einfluss politische Ämter haben. Dort sammelte sie Spenden und sensibilisierte die Öffentlichkeit für die Bewegung gegen die Dakota Access Pipeline.

Sie sah auch, wie Demonstranten bei Zusammenstößen mit der Polizei verletzt wurden. Die Polizei setzte Pfefferspray, Wasserwerfer und Gummigeschosse gegen unbewaffnete Menschenmengen ein. "Sie fragten: 'Wer schützt uns vor der Polizei?'", erinnerte sich Renville. Als ein Demonstrant die Polizei wegen des Angriffs anrief, wurde ihm gesagt, die nächste Instanz sei die des Gouverneurs, sagte sie. Damals dachte sie: "Vielleicht muss ich eines Tages für das Gouverneursamt kandidieren."

Trotz der Proteste setzte Energy Transfer, das Unternehmen hinter der Pipeline, den Bau fort. Im Februar 2017 löste sich das letzte #NoDAPL-Camp auf. Nach fast einem Jahr Protest fragten sich die Menschen, wie es weitergehen würde, sagte Renville. Ein Ältester riet ihr und anderen: "Geht nach Hause und macht das, was ihr gut könnt."

Renville gründete daher ein politisches Aktionskomitee (PAC), das über ihre Stammesregierung registriert wurde. Es sei ein Ausdruck der Stammesautonomie gewesen, sagte sie, "um deren System zu nutzen und es zu unserem Vorteil einzusetzen". Ihr PAC habe mehrere Stammesmitglieder unterstützt, die für staatliche Ämter kandidierten, darunter auch ihre eigene Kandidatur für den Senat im Jahr 2018 - ihre erste Kandidatur für ein politisches Amt. Sie verlor die Vorwahlen, eine Erfahrung, die, wie sie sagte, ihren Entschluss bestärkte, für das Amt des Gouverneurs zu kandidieren.

Renvilles Weg zur Kandidatur für das Gouverneursamt

Renville stieg mit 19 Jahren in die Welt des politischen Wahlkampfs ein und unterstützte Stephanie Herseth Sandlins Kandidatur für das Repräsentantenhaus von Florida im Jahr 2004 über das Democratic Congressional Campaign Committee. Sie genoss die Hektik des Wahlkampfs - das Klopfen an Türen, das Sammeln von Spenden und die Organisation von Kundgebungen. Herseth gewann, und Renville hatte ihre Berufung gefunden.

2008 arbeitete sie für Barack Obamas Präsidentschaftsvorwahlkampagne in Süddakota. Sieben Jahre später verließ sie den Bundesstaat, um am United Tribes Technical College in North Dakota zu studieren, wo sie ihren Associate Degree in Kriminalistik und Politikwissenschaft erwarb. 2015 kandidierte sie erstmals erfolgreich für ein politisches Amt und wurde zur Präsidentin der Studierendenvertretung gewählt, während sie gleichzeitig eine Medienberatungsfirma gründete und ihren zweijährigen Sohn großzog.

Renville spricht über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und den Kampf um eine Wohnung und eine Kinderbetreuung für ihre Kinder - Themen, die manche Berufspolitiker lieber meiden.

"Allisons Leben war nicht einfach, und ich bin froh, dass sie so offen darüber spricht." sagte Jacquelinee Franken, Renvilles Freundin und Wahlkampfleiterin. "Sie hat es selbst erlebt. Sie hat es durchgemacht." Franken beschrieb Renville als "wilden Mustang" und fügte hinzu, dass ein Ältester der indigenen Bevölkerung einmal gesagt hat, sie erinnere an viele Sisseton-Frauen - willensstark, unabhängig und authentisch.

Nach ihrem Studienabschluss am UTTC kehrte Renville nach Süddakota zurück. 2016 begann sie, in Sioux Falls als politische Delegierte für Bernie Sanders Wahlkampf zu machen.

"Sie plant, sich in Süddakota zu engagieren und dort zu investieren. Sie ist hier verwurzelt." sagte Franken.

Vor drei Jahren gründete Renville die gemeinnützige Organisation TiWakan.org, um die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung in Sioux Falls zu bewahren. Das Projekt ist nach ihrem Großvater Gabriel Renville, auch bekannt als Ti'Wakan, benannt, der den Stamm der Sisseton-Wahpaton von 1866 bis 1892 anführte. Die Organisation ist in letzter Zeit nicht mehr aktiv (ihre Website ist nicht mehr erreichbar). Renville erklärte, sie hat die Spendenakquise eingestellt, als sie beschloss, für das Gouverneursamt zu kandidieren.

Sie konzentriert sich nun darauf, Spenden für ihren Wahlkampf zu sammeln. Anders als einige ihrer politischen Gegner, so sagte sie, verfügt sie nicht über einen großen Wahlkampffonds und sammelt die Gelder selbst.

"Sie hat Erfahrung, aber jetzt muss sie über ein Jahr lang unbezahlt vorsprechen, um überhaupt gehört, überhaupt gesehen zu werden." sagte Franken.

Renville hat bereits Unterstützung aus der Gemeinde erfahren. Sie erzählte, dass ihr kürzlich eine Pflegemutter aus Sioux Falls eine E-Mail geschrieben hat, in der sie ihre Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass ihre indigene Pflegetochter Renville als indigene Frau als Vorbild sehen kann. Renville berichtete, dass sie in ihrer Jugend die Gelegenheit hatte, Wilma Mankiller kennenzulernen, eine Aktivistin und die erste Frau, die zur Oberhäuptlingin der Cherokee-Nation gewählt wurde.

"Mir vorzustellen, dass ein sechs- oder siebenjähriges Kind zu mir aufschaut, so wie ich zu ihr aufgeschaut habe, ist einfach unglaublich." sagte sie. "Es ist sehr bewegend und gibt mir das Gefühl, dass ich die Pflicht habe, mich zu Wort zu melden und etwas zu tun."

Walking Hawk von Native Vote sagte, Renville ist eine Inspiration für indigene Gemeinschaften und insbesondere für indigene Jugendliche.

"Sie werden erkennen: 'Hey, ich kann das auch. Ich kann mich für mein Volk einsetzen'." sagte sie.

Renville kandidiert für das Amt des Gouverneurs gegen den amtierenden Gouverneur Larry Rhoden, die republikanischen US-Abgeordneten Dusty Johnson, Jon Hansen und Toby Doeden, den demokratischen Kandidaten Robert Arnold und den unabhängigen Kandidaten Terry Gleason.

Historische Satteldecke an Hollow Horn Bear Tiospaye zurückgegeben

Historische Satteldecke

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/historic-saddle-blanket-returned-to-hollow-horn-bear-tiospaye/

14. Januar 2026

von LAWRENCE IYOTTE JR.
LT MITARBEITER

Vor der Enthüllung durch Richard Moves Camp wurden Gebete gesprochen.

Rosebud, SD - Ein bewegender Moment der Geschichte und der Heilung ereignete sich im Sitzungssaal des Stammesrats in Rosebud, als eine heilige Satteldecke, die Häuptling Hollow Horn Bear gehörte, mehr als 120 Jahre nachdem sie das Lakota-;Heimatland verlassen hatte, offiziell an den Hollow Horn Bear Tiospaye zurückgegeben wurde.

An der Zeremonie nahmen führende Persönlichkeiten des Rosebud Sioux Stammes teil, darunter Präsidentin Kathleen Wooden Knife, der Kulturbeauftragte des Präsidenten, Dr. Russell Eagle Bear, und der Historiker Peter Gibbs. Vor der Enthüllung sprach Richard Moves Camp Gebete, die die Zusammenkunft in der spirituellen Tradition und dem Respekt der Lakota verankerten. Auch der Stammesschatzmeister Wayne Boyd und die Stammessekretärin Tonia Marshall waren anwesend.

Die Familie Hollow Horn Bear wurde von Duane Hollow Horn Bear und seiner Frau Elsie vertreten, die bei der Enthüllung der Decke neben Stammesführern und Gemeindemitgliedern standen. Viele Anwesende beschrieben den Moment als zutiefst bewegend; er markierte nicht nur die Rückkehr eines historischen Artefakts, sondern auch die Wiederherstellung einer lebendigen Verbindung zur Lakota-Führung und ihrem Erbe.

Historischen Aufzeichnungen zufolge wurde die Satteldecke anlässlich der Amtseinführung von Theodore Roosevelt Anfang des 20. Jahrhunderts einer Familie in Washington, D.C., geschenkt. Nach über einem Jahrhundert ist die Decke nun wieder im Besitz der Nachkommen von Häuptling Hollow Horn Bear.

Die Mitglieder der Gemeinschaft reflektierten über die Bedeutung der Rückkehr und betonten, dass heilige Gegenstände Erinnerung, Verantwortung und Spiritualität in sich tragen. Die Zeremonie erinnerte daran, dass kulturelle Bindungen trotz des Zeitablaufs bestehen bleiben und dass das, was dem Volk gehört, seinen Weg zurück nach Hause findet.

Nach 120 Jahren kam der Kreislauf zurück.

WASHINGTON-DELEGATION

Historische Aufzeichnungen berichten, dass Häuptling Hollow Horn Bear 1905 dem neu gewählten Präsidenten Theodore Roosevelt eine Satteldecke schenkte. Im selben Jahr nahm er an der Amtseinführungsparade des Präsidenten in Washington, D.C., teil und reihte sich damit in die Riege anderer prominenter indigener Anführer jener Zeit ein, darunter Geronimo, American Horse, Quanah Parker und weitere bedeutende Häuptlinge aus ganz Nordamerika. Das Geschenk symbolisierte Diplomatie, Führungsstärke und die Präsenz indigener Nationen auf der nationalen Bühne zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Historiker Peter Gibbs vom RST Tribal Historian Preservation Office untersucht die Decke mit der Gruppe.

Dayna Brave Eagle ist der Ansicht, dass die Bildung im Reservat Fortschritte macht

OST Tribal Education Agency

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/brave-eagle-feels-reservation-educations-moving-forward/

14. Januar 2026

von TOM CRASH
LT MITARBEITER

THREE MILE CREEK - "Wir lassen COVID endlich hinter uns, es kann nicht länger als Ausrede dienen, wir bauen eine neue Normalität auf." sagte Dayna Brave Eagle, Direktorin der OST Tribal Education Agency. "Wir nehmen die Anwesenheit ernst, wir ziehen die Verantwortlichen zur Rechenschaft, die Eltern sind dafür verantwortlich, ihre Kinder zur Schule zu schicken, und die Schüler sind dafür verantwortlich, am Unterricht teilzunehmen; wir bauen eine bessere Arbeitsbeziehung zwischen CPS, der Generalstaatsanwaltschaft und der Tribal Education Agency auf, es gibt neue Verordnungen mit höheren Geldstrafen."

Es besteht zwar immer noch eine Bildungslücke, aber wir machen Fortschritte. Die Schulen haben höhere Erwartungen. Wir nutzen die MAPS-Testergebnisse, die zu Beginn, in der Mitte und am Ende jedes Schuljahres durchgeführt werden, um den Leistungsstand unserer Schüler zu ermitteln, fügte Brave Eagle hinzu. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um die Bildungslücke zu schließen. Wir alle arbeiten auf dieses Ziel hin. Wir sitzen alle im selben Boot, um sicherzustellen, dass alle Kinder die bestmögliche Bildung erhalten.

Die Tribal Education Agency arbeitet mit 20 Schulen innerhalb und außerhalb des Reservats zusammen, darunter die Pine Ridge School des BIE, die vom Stamm geförderten Schulen Crazy Horse, American Horse, Little Wound, Pahin Sinte Owayawa in Porcupine, die Wounded Knee District School und Isna Wica Owayawa in Oglala, die Bezirksschulen Red Shirt, Rockyford, Wolf Creek, Batesland, Lakota Tech und Virtual High School sowie weitere Schulen wie Mahpiya Luta, Our Lady of Lourdes, Lakota Waldorf, Anpo Wicahpi, Kadoka Area, Bennett County und Oelrichs.

Wir betreuen 5.772 Schüler an 20 Schulen mit 504 Lehrerstellen zur Halbzeit des Schuljahres. Wie viele Stellen noch unbesetzt sind, ist uns nicht bekannt, fügte Brave Eagle hinzu. Derzeit haben wir 78 internationale Lehrer, die meisten davon sind Filipinos. Die meisten internationalen Lehrer besitzen ein J1-Visum (für Kulturaustausch, gültig für 2-3 Jahre), während es auch H1-Visa gibt (für einen höheren beruflichen Status, als Möglichkeit zur Erlangung einer Green Card und der Staatsbürgerschaft). Die Trump-Regierung hat jedoch kürzlich zusätzliche Kosten in Höhe von 100.000 US-Dollar eingeführt, was für große Verwirrung und Bestürzung gesorgt hat.

Wenn es um Lehrermangel geht, ist das Oglala Lakota College immer mit von der Partie. "Die obligatorischen Praxisprüfungen sind ein ständiges Thema." erklärte Brave Eagle. "Meine beiden Töchter mussten die Prüfung 13 Mal ablegen, die andere nur einmal. Ich halte die Prüfung nicht für ein realistisches Instrument, um festzustellen, ob man eine gute Lehrerin oder ein guter Lehrer sein wird." Die Great Plains Tribal Leaders Association arbeitet an einem alternativen Zertifizierungssystem.

"Die Schulfinanzierung ist heutzutage ein ständiges Problem." fügte Brave Eagle hinzu. "Die Gelder aus dem CARES Act und ARPA sind weggefallen, was für alle unsere Schulen eine Umstellung bedeutet. Angesichts der Diskussionen um die Schließung des Bildungsministeriums auf Bundesebene fragen sich die Schulleiter, wohin die Gelder für die Indianerbildung und die Title-Gelder fließen werden. Es gibt viele offene Fragen, und Anfragen beim BIE helfen nicht weiter, da dort keine Antworten vorliegen." Am 10. Februar findet sowohl online als auch in Washington D.C. eine Konferenz mit dem Bildungsministerium, dem Innenministerium und dem Arbeitsministerium statt, um die anstehenden Änderungen und die geplanten behördenübergreifenden Partnerschaften zu erörtern. Der Neubau der Wounded Knee District School ist im Gange, der Bau der Little Wound's School wurde laut Brave Eagle jedoch auf Eis gelegt.

Heute gibt es Arbeitsplätze im Reservat, und jeder Highschool-Absolvent hat die Möglichkeit, ein College, eine Universität oder eine Berufsschule zu besuchen oder ins Berufsleben einzusteigen; wir rechnen dieses Jahr mit etwas über 300 Highschool-Absolventen, wir haben eine vielversprechende Zukunft, wir haben kluge Kinder, sehr fähige Schulleiter und eine Welt voller Potenzial.

Indianer-Facebook-Seiten gehackt

Facebook hacked

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/native-facebook-pages-hacked/

24. Dezember 2025

Zwei beliebte Online-Nachrichtenportale berichten, dass ihre Facebook-Profile gehackt wurden. Obwohl die Webseiten weiterhin erreichbar sind, können Hunderttausende treue Facebook-Follower nicht mehr auf die Seiten zugreifen.

Levi Rickert, Herausgeber von Native News Online, berichtete, dass die Facebook-Seite von Native News Online im Dezember gehackt wurde. Auch Connie Louise Smith, Herausgeberin der Lakota Times, berichtete, dass die Facebook-Seite der Lakota Times seit Oktober gehackt wurde.

Auf den veränderten Seiten wurden anstößige Fotos und Videos veröffentlicht. Diese Inhalte stehen in völligem Widerspruch zu den Zielen und Werten beider Online-Nachrichtenportale.

Hunderttausende Facebook-Follower können nicht mehr auf die seit vielen Jahren bestehenden, beliebten Facebook-Nachrichtenseiten zugreifen. Auch die Lakota Times konnte trotz wiederholter Anfragen an Facebook nicht auf ihre gehackte Seite zugreifen und hat bisher keine hilfreiche Antwort erhalten. Wir bitten unsere Leser, die betroffenen Facebook-Seiten zu melden. Unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, die vollständige Kontrolle über diese Konten so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Obwohl wir für diese falschen und irreführenden Beiträge nicht verantwortlich sind, entschuldigen wir uns aufrichtig bei den Lesern, die solche Inhalte sehen mussten. Native News Online und Lakota Times setzen sich für akkuraten und informativen Journalismus ein, der das Wohlergehen indigener Völker fördert, und diese Vorfälle stehen in direktem Widerspruch zu dieser Arbeit.

Zum jetzigen Zeitpunktwissen weder die Indianer auch die Nachrichtenmedien nicht, wer für diese Hackerangriffe verantwortlich ist.

Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre anhaltende Unterstützung. Levi Rickert, Herausgeber von Native News Online, und Connie Louise Smith, Herausgeberin der Lakota Times.

Owang Wasteya Wahwayela Mani bei der Lakota Nation Einladungs-Partnerschaft

Modenschau junger Mann

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/owang-wasteya-wahwayela-mani-at-lni/

24. Dezember 2025
von BRITTANY POOR BEAR
LT MITARBEITERIN

Am 17. Dezember feierte Owang Wasteya Wahwayela Mani in Rapid City, Süddakota, ihr Debüt bei der Jugendmodenschau der Lakota Nation Einladungs-Partnerschaft 2025. Die Veranstaltung fand am Denkmal bei Rushmore Hall statt und zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn junge Menschen unterstützt und gefördert werden.

Die Jugendmodenschau war auch eine Zusammenarbeit mit Shredd Nation, einem Skateboard-Ereignis, das Ground Control und Kyle Mesteth im Rahmen der Lakota Nation Einladungs-Partnerschaft veranstalteten.

Mehr als acht Designer präsentierten ihre Kreationen. Diese Designer sind: Shining Cedar Creations, Jasmine Pickner & Luke Bell, Star in the Sky Sewing, Thomiscita Mountain Sheep, Strong Heart Studio, JS Wear, Bountiful Rei's und Indigenous Baddie Co.

Kansas Middletent war in diesem Jahr Gastgeber der Veranstaltung, Chase Manhattan von Hustle Tribe trat während der Veranstaltung auf.

Das Team von Owang Wasteya Wahwayela Mani möchte sich bei den Sponsoren bedanken, die dies ermöglicht haben und weiterhin die Förderung indigener Jugendlicher unterstützen: Thunder Valley CDC, Richard Shangreaux, Native Women Lead und The Mitákuye Foundation.

"An unsere jungen Models: Ihr habt einen fantastischen Job gemacht! Euer Selbstbewusstsein und eure Ausstrahlung machen solche Shows so besonders. Vielen Dank, dass ihr euch, eure Familien und eure Gemeinschaften so gut repräsentiert habt." sagte Katrina.

Dies sind die Vorbildmentoren, die sich über das übliche Maß hinaus für die Jugendlichen eingesetzt haben: Anjeliq Aurora, Tigh Livermont, Mary Bighorn, Justina Wilson, Alphonda Belt, Miguel Eagle, Aurora Marshall, Legend Tobacco & Baby Boy.

Die Fotografen, die über die Veranstaltung berichteten, waren Kene Roberts (Kene Photography), Jordanna Thunder Hawk und Adonica Little-Hamilton & Teslah Knight von Selfie Makhoce Studios.

"Vielen Dank an Naya Two Bulls, Tylee Two Bulls, Gabrielle Knife, alle Jugendlichen, die beim Styling und Make-up geholfen haben, die Jugendlichen hinter der Bühne, die Eltern und alle, die zur Unterstützung gekommen sind. Ohne euch wäre diese Show nicht das gewesen, was sie war! Wir sind stolz auf unsere Jugendlichen und dankbar für alle, die sie unterstützt haben." sagte Katrina.

Das Team von Owang Wasteya Wahwayela Mani schafft einen Raum, in dem indigene Designer, Models und Künstler ihr Talent präsentieren, ihre Kultur feiern und die nächste Generation zu großen Träumen inspirieren können. Sie erobern ihre Geschichten zurück, unterstützen sich gegenseitig und schaffen Raum für Indigene in der Modewelt.

Wenn Sie an zukünftigen Veranstaltungen von Owang Wasteya Wahwayela Mani interessiert sind, finden Sie hier den Link zu deren Facebook-Seite: https://www.facebook.com/profile.php?id=61558018546288

Brittany ist in Englisch unter brittpb4 @ gmail.com erreichbar.

Indigene Aktivistinnen teilen Informationen zum Thema Stillen

Frau mit Babypuppe

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/indigenous-advocates-share-breastfeeding-education/

3. Dezember 2025
von BRITTANY POOR BEAR
LT MITARBEITERIN

Die Indigene Stillkoalition von Minnesota ist eine wachsende Bewegung, die indigene Menschen auf ihrem Weg zum Stillen unterstützt, unabhängig von den vorherrschenden Trends in der Gesamtgesellschaft. Die Gruppe von Fachkräften wie Stillberaterinnen und Doulas trägt dazu bei, die Bedeutung und Normalisierung der Muttermilch als Heilmittel zu fördern.

Camila Valenzuela Panza gehört der Koalition an, Shashana Skippingday und Pearl Walker-Swaney sind deren Co-Leiterinnen. Skippingday ist Programmdirektorin der Abteilung für Indianerarbeit und Gründerin von Nitamising Gimashkikinaan, einer gemeinnützigen Organisation für Unterstützung in der Perinatal- und Stillzeit. Walker-Swaney ist Doula und Stillberaterin bei Mewinzha Ondaadiziike Wiigaming in Bemidji.

Skippingday, ein Mitglied der White Earth Nation, wusste schon in jungen Jahren, dass sie ihre Kinder stillen wollte, wenn sie welche hätte, aber sie ahnte noch nicht, wie sehr diese Praxis ihre Zukunft prägen wird.

Ihre berufliche Laufbahn führte sie zu vielen verschiedenen Berufen, darunter Krankenpflegerin, Stillberaterin, zertifizierte Pflegeassistentin, medizinische Fallmanagerin, Doula, Spezialistin für Familien- und Säuglingselternbetreuung und jetzt studiert sie, um Hebamme zu werden.

Für Skippingday und viele andere indigene Fachkräfte ist es entscheidend, dass werdende Eltern Zugang zu Doulas, Hebammen und Stillberaterinnen haben, die ihnen ähneln. Stillpraktiken können kulturell unterschiedlich sein, und die zusätzliche Unterstützung, die durch Repräsentation möglich ist, kann werdende Eltern stärken.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle zusammenhalten und uns zu Wort melden müssen, um zu sagen: 'Wir sind auch Teil dieser Gemeinschaft' und wir müssen uns an der geleisteten Arbeit beteiligen. Vergesst uns nicht. Wir sind da. Wir sind immer noch da." sagte sie.

Laut dem Gesundheitsministerium von Minnesota gehören die Stillraten in der indigenen Bevölkerung zu den niedrigsten im Bundesstaat. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter mangelnde Unterstützung, eingeschränkter Zugang zu pränataler Aufklärung und eine Vorgeschichte sexueller Gewalt.

Laut Angaben der Bundesregierung haben 84 Prozent der indigenen Frauen geschlechtsspezifische Gewalt erlebt, und mehr als die Hälfte davon hat sexuelle Gewalt erfahren.

Valenzuela-Panza sagt, sie kann sofort erkennen, ob Klientinnen sexuelle Gewalt erlebt haben. Stillen kann schwieriger sein, und Valenzuela-Panza wird Betroffenen oft andere Methoden beibringen.

"Wenn man sexuell missbraucht wurde, kann das Stillen tatsächlich ein Gefühl des Hasses auslösen, und das möchte man seinem Baby nicht zumuten, deshalb erzieht man es am Ende ganz anders." sagte sie.

Viele Familien sind zwar am Stillen interessiert, aber laut McDougall ist es nicht immer eine einfache Erfahrung.

"Es gibt so viele verschiedene Faktoren, die damit zusammenängen und es [das Stillen] erschweren, es wieder als selbstverständlich anzusehen. Wir können darüber sprechen, dass wir indigene Werte wiederentdecken müssen, aber es ist auch mit viel Scham verbunden, wenn man nicht stillen will oder kann." Walker Swaney, Mitglied des Standing Rock Sioux Tribe und der White Earth Nation zugehörig, sagt, dass sie, als sie nach der Geburt ihres ersten Kindes mit dem Stillen begann, nicht die Art von Unterstützung hatte, die sie heute anderen Familien bieten kann.

"Ich wollte so oft aufgeben." sagte sie. "Und genau das hat mich dazu inspiriert, mich zu fragen: Was übersehe ich? Was kann ich über diesen Prozess lernen? Denn da draußen muss es doch etwas geben. Es muss etwas Besseres geben."

Ein Großteil ihrer Lehrtätigkeit konzentriert sich darauf, das Stillen als traditionelle Praxis wiederzubeleben. Sie betont, dass sie die Menschen informiert, aber niemals unter Druck setzt. So war es auch beim diesjährigen Treffen zum Thema Stillen indigener Frauen, einer jährlichen Veranstaltung, die die Gemeinschaft über verfügbare Hilfsangebote informiert.

Die diesjährige Veranstaltung, die von der Koalition ausgerichtet wurde, umfasste eine Diskussion über perinatale Stimmungsstörungen, gesunde Ernährung und Partnerunterstützung. Laut Walker Swaney trägt das Ergebnis der Veranstaltung und die Koalition selbst dazu bei, dass andere indigene Menschen in diesen Positionen wissen, dass auch sie Unterstützung erhalten können - und dass sie mit ihrem Wunsch, etwas zu verändern, nicht allein sind.

"Ich denke immer: Wäre es nicht toll, wenn jede Familie das verstehen würde, was ich über das Stillen verstehe? Wir wollen, dass Stillen so normal und selbstverständlich wird, dass der Begriff 'Stillberaterin' keine Bedeutung mehr hat."

Brittany ist in Englisch unter britpb4 @ gmail.com erreichbar.

Stammesführer wurden bei Änderungen des Bildungsministeriums nicht konsultiert

department of Education

Deutsche Übersetzung von Evelin Červenková - Lakota Oyate Information in (Ost)Deutschland mit freundlicher Erlaubnis von James Giago Davies von Lakota Times

Originaltext in Englisch zu finden unter: https://www.lakotatimes.com/articles/tribal-leaders-not-consulted-on-education-department-changes/

25. November 2025
von GRAHAM LEE BRAUER

Stammesführer und Bildungsaktivisten sagten, das Bildungsministerium hat eine gesetzliche Vorgabe nicht erfüllt, indem es die Stämme nicht konsultiert hat, bevor es die Übertragung dutzender Bildungsprogramme für indigene Amerikaner an andere Bundesbehörden ankündigte.

Diese Woche kündigte das Bildungsministerium an, mehrere seiner Hauptabteilungen auszugliedern und deren Zuständigkeiten an Behörden wie das Arbeitsministerium und das Innenministerium zu übertragen. Laut Plan sollen diese beiden Beörden künftig verschiedene Programme zur Finanzierung und Überwachung der Ausbildung von Kindern und Studierenden indigener Völker durchführen. Stammesführer und indigene Bildungsorganisationen befürchten, dass dieser Schritt zu weiteren Budgetproblemen und einem möglichen Zusammenbruch der Bildungsleistungen führen wird.

"Diese Umstrukturierung bringt unseren Schulen keinerlei zusätzliche Unterstützung und verschiebt uns lediglich von einem unzureichenden System in ein anderes." sagte Steve Sitting Bear, Vorsitzender des Stammes der Standing Rock Sioux. "Diese Instabilität ist inakzeptabel, solange das Wohlergehen und der Erfolg unserer Schüler gefährdet sind."

Der Stamm der Standing Rock Sioux betreibt auf seinem Reservat eine Schule (K-12), die Bundesmittel erhält. Sitting Bear erklärte, er lehnt den Plan entschieden ab, und der Stamm ist, entgegen der gesetzlichen Vorgaben, vor der Bekanntgabe der Aufgabenübertragung nicht konsultiert worden. Er sagte, die Änderung trägt nur zu mehr Unsicherheit bei und schafft unnötige Ebenen der Bundesbürokratie.

Ahniwake Rose, Präsidentin des American Indian Higher Education Consortium, sagte, es gibt noch einige offene Fragen dazu, wie die Finanzierung von Tribal Colleges und Universitäten (TCUs), die bisher über eine einzige Abteilung lief, nun über mehrere verschiedene Abteilungen laufen wird.

"Wenn meine TCUs eine Frage haben, müssen sie sich möglicherweise an drei verschiedene Behörden wenden, um eine Lösung zu finden. Deshalb brauchen wir wirklich klare Rollen und klare Abgrenzungen, wer was, wann und wo macht." sagte sie. "Es wäre ungemein hilfreich gewesen, an der Ausarbeitung beteiligt zu sein."

In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press erklärte der stellvertretende Minister für Indianerangelegenheiten, Billy Kirkland, dass sein Ministerium plant, eng mit den Stämmen und Bildungspartnern zusammenzuarbeiten.

"Wir schätzen den Input, den wir von Stämmen und Interessengruppen erhalten, und wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine Zukunft zu gestalten, in der indigene Schüler die Werkzeuge, die Unterstützung und die Möglichkeiten haben, die sie benötigen, um über Generationen hinweg erfolgreich zu sein." sagte Kirkland.

Das Bildungsministerium hat die Überweisungen noch nicht eingeleitet und plant, Konsultationen mit den Stämmen durchzuführen, sagte Madison Biedermann, eine Sprecherin des Bildungsministeriums. "Bei der Umsetzung der behördenübergreifenden Vereinbarung werden wir wichtige Interessengruppen, darunter auch Stammesführer, einbeziehen."

Das Arbeitsministerium reagierte nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme.

Viele in den indigenen Gemeinschaften sagten, dass zuvor eine Konsultation hätte stattfinden müssen.

"Die Stämme sollen in jeden Schritt des Prozesses einbezogen werden." sagte Julia Wakeford, eine politische Direktorin der National Indian Education Association.

Die Bildungsfinanzierung und Ressourcen, die die Bundesregierung den indigenen Völkern Nordamerikas zur Verfügung stellt, sind Teil der Treuhandverantwortung des Landes. Diese umfasst die rechtlichen Verpflichtungen, die durch Verträge und Gesetze des Kongresses im Austausch für das Land, das den indigenen Nationen entzogen wurde, eingegangen wurden. Stammesführer haben erklärt, dass die Umsetzung dieser rechtlichen Verpflichtungen seit Beginn der Kprzungen der Bundesausgaben und des Personalabbaus im öffentlichen Dienst durch die Trump-Regierung unsicher und prekär geworden ist.

Wakeford sagte, die Bundesregierung hätte vor der Entscheidung Konsultationen einleiten müssen, und sie fordern die Trump-Administration auf, Mitarbeiter des Bildungsministeriums an das Bureau of Indian Education, eine Abteilung innerhalb des Innenministeriums, abzustellen.

"Ohne sie gibt es keine Möglichkeit, dass das Bureau of Indian Education über die notwendigen Kapazitäten verfügen kann." sagte sie.

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