ausgewählt von Evelin Červenková:
Mo, 16. März 2026 17 – 18 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
9 EUR zzgl. Eintritt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Der mit dem Wolf tanzt
ARTE: Verfügbar bis zum 30/03/2026
Mit sieben Oscars prämiertes Westernepos (1990) von und mit Kevin Costner: John Dunbar, Offizier der Nordstaatenarmee, lässt sich um 1865 auf einen der westlichsten Außenposten versetzen. Dort auf sich allein gestellt, schließt er Freundschaft mit Sioux–Indianern und wird in ihren Stamm aufgenommen. Doch die Eroberung des Landes durch die Weißen lässt sich nicht aufhalten.
Um 1865, mitten im amerikanischen Bürgerkrieg, wählt der Nordstaaten–Offizier John J. Dunbar als
Belohnung für eine heldenhafte Tat die Versetzung an einen der westlichsten Außenposten. Doch als er in Fort
Sedgewick ankommt, muss er feststellen, dass es verlassen wurde und er der einzige Bewohner ist. Um ihn herum nur
Büffel, ein Wolf und die Ureinwohner, ein Stamm der Sioux, darunter der Medizinmann Strampelnder Vogel, der
Krieger Wind in seinem Haar, der Häuptling Zehn Bären und Steht mit einer Faust, eine weiße Frau,
die als Kind in den Stamm aufgenommen wurde. Die ersten Aufeinandertreffen sind alles andere als harmonisch, etwa
als die Sioux Dunbars Pferd stehlen wollen. Aber allmählich, durch Dunbars Tapferkeit und Ehrlichkeit,
entwickeln die Sioux und er gegenseitigen Respekt und Bewunderung. Mehr und mehr taucht er in ihr Leben und in ihre
Kultur ein, heiratet Steht mit einer Faust und wird Mitglied des Stammes. Eines Tages trifft er im Fort unerwartet
auf Soldaten der Nordstaaten–Armee. Sie stellen ihn vor die Wahl, gegen die Ureinwohner zu kooperieren oder
wegen Hochverrats angeklagt zu werden. Und Dunbar entscheidet sich ... Die weitere Eroberung des amerikanischen
Westens durch die Weißen ist jedoch nicht aufzuhalten.
Ausdrucksstark zeichnet der Film Dunbars Einleben in die ihm zunächst fremde Kultur nach, folgt seiner
mitreißenden Romanze mit Steht mit einer Faust, seinen bemerkenswerten Freundschaften mit der indigenen
Bevölkerung und schließlich der Entscheidung, die er als Mann auf der Suche nach sich selbst treffen
muss und die sein Schicksal bestimmen wird.
Mo, 30. März 2026 17 – 18 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
9 EUR zzgl. Eintritt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Sonntag 5. April 15 Uhr
Auf den Spuren der Indianer
Familienführung
Wer sind eigentlich die echten Indianer? Kommt mit auf eine Zeitreise und begleitet den französischen Abenteurer Gaston Lafayette auf einer Expedition durch den Westen Nordamerikas vor 200 Jahren. Gemeinsam erfahrt ihr mehr über die indianischen Völker, ihre Lebensweisen und ihre Begegnungen mit Menschen aus Europa. Lebten alle Indianer in Tipis? Was durfte auf einer Reise durch die Prärie nie fehlen? Und was machen Indianer eigentlich heute? In unserer Familienführung begebt ihr euch auf die Spur der Indianer und geht diesen und weiteren spannenden Fragen nach.
Die Führung richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkeln zwischen 5 und 12 Jahren.
Dauer: ca. 75 Minuten
Preis: Erwachsene: 12 Euro Kinder: 7 Euro Familien: 30 Euro
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Dienstag 7. April 15 Uhr
Auf den Spuren der Indianer
Familienführung
Wer sind eigentlich die echten Indianer? Kommt mit auf eine Zeitreise und begleitet den französischen Abenteurer Gaston Lafayette auf einer Expedition durch den Westen Nordamerikas vor 200 Jahren. Gemeinsam erfahrt ihr mehr über die indianischen Völker, ihre Lebensweisen und ihre Begegnungen mit Menschen aus Europa. Lebten alle Indianer in Tipis? Was durfte auf einer Reise durch die Prärie nie fehlen? Und was machen Indianer eigentlich heute? In unserer Familienführung begebt ihr euch auf die Spur der Indianer und geht diesen und weiteren spannenden Fragen nach.
Die Führung richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkeln zwischen 5 und 12 Jahren.
Dauer: ca. 75 Minuten
Preis: Erwachsene: 12 Euro Kinder: 7 Euro Familien: 30 Euro
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Donnerstag 9. April 15 Uhr
Auf den Spuren der Indianer
Familienführung
Wer sind eigentlich die echten Indianer? Kommt mit auf eine Zeitreise und begleitet den französischen Abenteurer Gaston Lafayette auf einer Expedition durch den Westen Nordamerikas vor 200 Jahren. Gemeinsam erfahrt ihr mehr über die indianischen Völker, ihre Lebensweisen und ihre Begegnungen mit Menschen aus Europa. Lebten alle Indianer in Tipis? Was durfte auf einer Reise durch die Prärie nie fehlen? Und was machen Indianer eigentlich heute? In unserer Familienführung begebt ihr euch auf die Spur der Indianer und geht diesen und weiteren spannenden Fragen nach.
Die Führung richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkeln zwischen 5 und 12 Jahren.
Dauer: ca. 75 Minuten
Preis: Erwachsene: 12 Euro Kinder: 7 Euro Familien: 30 Euro
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
So. 19. April 15 bis 16 Uhr
Familien im Regenwald
Familienführung ab 6 Jahren im Amerika–Raum mit Bettina Ulrich
Die Besiedlung des riesigen Amazonas–Regenwaldes fand schon vor über 10.000 Jahren statt. Inzwischen sind die indigenen Einwohner:innen dieser Region einerseits vom Klimawandel und andererseits durch intensiven Rohstoffabbau bedroht. Wie der Alltag einer indigenen Familie heute aussehen kann, schauen wir uns an.
Linden–Museum
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Fr. 24. April 18.30 bis 20 Uhr
Sprache und Ethnographie in Südamerika: Die Bororo Zentralbrasiliens
Vortrag von Dr. Fabricio Ferraz Gerardi, Universität Tübingen
Dieser Vortrag führt in die Geschichte, Kultur und Archäologie der Bororo ein – eines indigenen Volkes Zentralbrasiliens mit einer reichen kulturellen und sprachlichen Tradition. Ausgehend von den ersten Kontakten mit der kolonialen Welt im 18. Jahrhundert, zeichnet der Vortrag die Veränderungen und Herausforderungen nach, mit denen die Bororo im Laufe der Zeit konfrontiert waren, bis hin zur heutigen Situation. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Sprache der Bororo, einer einzigartigen und heute gefährdeten Sprache, die ein zentrales Element ihrer kulturellen Identität darstellt. Vorgestellt wird ein aktuelles Sprachrevitalisierungsprojekt, das in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft durchgeführt wird. Ziel ist es, die Sprache durch digitale Werkzeuge, Schulmaterialien und partizipative Ansätze zu stärken und an kommende Generationen weiterzugeben. Der Vortrag verbindet ethnographische, linguistische und historische Perspektiven und bietet einen umfassenden Einblick in die kulturelle Resilienz und sprachliche Vielfalt Südamerikas.
Linden–Museum
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Mo, 27. April 2026 17 – 18 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
9 EUR zzgl. Eintritt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Hollywood–Indianer
ARTE Doku
In seinem unterhaltsamen und aufschlussreichen Dokumentarfilm beleuchtet Filmemacher Neil Diamond aus dem Volk der Cree die filmische Darstellung der nordamerikanischen Ureinwohner in einem Jahrhundert Kinogeschichte. Dazu unternimmt er eine Reise vom tiefen Süden der USA bis in den Norden Kanadas.
Die filmische Darstellung der amerikanischen Ureinwohner von der Stummfilmzeit bis heute steht im Mittelpunkt des vorliegenden Dokumentarfilms. Filmemacher Neil Diamond präsentiert unzählige Filmausschnitte aus historischen und aktuellen Hollywoodfilmen und stellt Fragen an berühmte Filmpersönlichkeiten, Aktivisten, Filmkritiker und Historiker, die teilweise selbst von amerikanischen Ureinwohnern abstammen. So diskutiert er mit der Filmlegende Clint Eastwood in dessen Filmstudio im kalifornischen Burbank über die Darstellung von "Indianern" im Western und über die Bedeutung des Mythos von "Cowboys und Indianern" für die USA. Auch bekannte Aktivisten für die Rechte der Ureinwohner wie John Trudell, Russell Means und Sacheen Littlefeather kommen im Dokumentarfilm zu Wort.
Darüber hinaus bietet der humorvolle Film Kommentare verschiedener Filmkritiker und Historiker, darunter Jesse Wente, Filmkritiker des kanadischen Fernsehsenders CBC, Angela Aleiss, Autorin und Studentin von Native American Studies, sowie Melinda Micco, Professorin für Ethnic Studies am kalifornischen Mills College. Der Film bietet einen wunderbaren Blick auf das Kino aus dem Blickwinkel der Menschen, die Darsteller in den allerersten bewegten Bildern waren. Sie haben überlebt und können heute ihre Geschichten auf ihre eigene Art erzählen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Wissen und Macht
ZDF – Mediathek
bis 14.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Verlorene Welt
ZDF – Mediathek
bis 14.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Jäger und Bauern
ZDF – Mediathek
bis 16.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
Die Indianer von Pine Ridge
Ausschnitt einer Doku von NZZ Format.
Im Land der Lakota Sioux
Arthur Honegger entdeckt sein unbekanntes Amerika
Lakota in America – Cheyenne River Reservation
En: For a hundred years, it was virtually illegal to be Lakota. Now, Julie Garreau and her Cheyenne River Youth Project are working with a determined generation of young Lakota to create a stronger economic and cultural future — and they're using their Lakota heritage to get there.
D: Hundert Jahre lang war es praktisch illegal, Lakota zu sein. Jetzt arbeiten Julie Garreau und ihr Cheyenne River Jugend Projekt mit einer entschlossenen Generation junger Lakota zusammen, um eine stärkere wirtschaftliche und kulturelle Zukunft zu schaffen — und nutzen dabei ihr Lakota–Erbe. Film in englischer Sprache
Lakota Woman (1994)
Die Geschichte einer Lakota/Sioux–Frau in englischer Sprache (in English Language)
Muss man gesehen haben !!!!
"Lebt ihr in Tipis?" Erwachsen werden als Indianer
Wie leben eigentlich Indianer in Amerika? Und wie werden Jugendliche hier erwachsen? Wir durften einige von ihnen begleiten und Eindrücke sammeln!
LIFE LAKOTA
The Cheyenne River Reservation — in English
Mein Lieblingsfilm !!!!
Obwohl den Indianern ihr an die Black Hills angrenzendes Land vertraglich zugesichert wurde, wollen die Weißen sie vertreiben. Inzwischen ist dort Gold entdeckt worden und der skrupellose Siedler Red Fox verlangt von Mattotaupa, dem Häuptling des zum Dakota–Stamm gehörenden Bärenclans, ihm den Standort einer Höhle mit Goldvorkommen zu verraten.
Regisseur: Josef Mach
Autoren: Liselotte Welskopf–Henrich
Schauspieler: Gojko Mitic, Jirí Vrstála, Rolf Römer
Land: Ostdeutschland, Jugoslawien
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 18. Februar 1966 (Ostdeutschland)
Dies war die erste ostdeutsche Westernproduktion mit Gojko Mitic in der Hauptrolle.
Wounded Knee 28 — Indianer reiten auf den Spuren ihrer Ahnen
1890 kam es zu dem letzten Massaker an den Indianern in den USA. Es war im heutigen Bundesstaat South Dakota an der
Biegung des Flusses, der Wounded Knee genannt wird, als über 300 Indianer vom Stamme der Lakota von der Kavalerie
umstellt wurden. Beim Entwaffnen viel ein Schuss, woraufhin die Soldaten das Feuer eröffneten. Nur wenige der
meist Frauen, Kinder und alte Menschen konnten entkommen.
Um sich aus diesem Trauma zu befreien, reiten seit vielen Jahren die Nachfahren und Unterstützer auf den Spuren
ihrer Ahnen. Eine Woche lang Ende Dezember im eisig kalten Winter.
Dirk Schröder hatte die Erlaubnis mit zu reiten und die Zeremonie zu dokumentieren.
Sie können das mesoamerikanische Ballspiel, den Goldmann "Kazike" der präkolumbianischen Quimbaya, ein kunstvoll bemaltes Kakaogefäß der Maya oder die monumentalen Cotzumalhuapa–Stelen aus dem heutigen Guatemala entdecken.
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Die Dauerausstellung "Indianer Nordamerikas" umfasst ethnologische Objekte aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, welche die große Vielfalt der indianischen Kulturen widerspiegeln.
Dazu zählen prachtvoll mit Baumstachlerborsten und Perlen bestickte Kleidung, aufwendige Schnitzkunst, kostbare Töpferkunstwerke, imposante Feder– und Flechtarbeiten und vor allem 16 lebensgroßen Indianerfiguren.
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Objekte aus dem Bereich der Präriekulturen Nordamerikas belegen die Bereiche Ernährung, darunter Feldbau und Jagd. Eine weitere Ausstellung ist der Kindheit gewidmet und zeigt Kinderkleidung, ein kleines Tipi und Nabelschnurbehälter.
Der Bereich des Amazonas–Regenwaldes beschreibt Fruchtbarkeitsrituale, Jagd und Fischfang sowie Maniokanbau und –zubereitung.
Linden–Museum
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Der amerikanische Doppelkontinent von Alaska, Grönland bis Feuerland ist mit archäologischen und ethnographischen Beständen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sehr vielfältig vertreten. Einen Schwerpunkt bilden Zeremonial- und Alltagsgegenstände der altamerikanischen Kulturen Mittel- und Südamerikas.
Museum am Rothenbaum
Kulturen und Künste der Welt
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Die Exponate der Ausstellung zeigen diese Vielfalt auf und belegen eindrucksvoll den Erfindungsreichtum und das ästhetische Gefühl ihrer Schöpferinnen und Schöpfer. Beispiele hierfür sind die berühmten Rabenmasken der Kwakiutl, aufwändige Perlenstickereien der Sioux oder die handschmeichelnden Specksteinfiguren der Inuit. Von den Kachina-Figuren der Hopi ließen sich bereits Künstlerinnen und Künstler der Klassischen Moderne beeinflussen.
Ein bemaltes Tuch, das einst ein Tipi zierte, erzählt Geschichten von Sonnentänzen und Festen, Kriegen und Bisonjagden.
Zentral- und Südamerika. Geschichte(n) auf Keramik und Textil
Der erste Ausstellungsraum ist den präkolumbischen Kulturen des alten Peru gewidmet, ergänzt um Exponate aus Mittelamerika. Keramikgefäße, kunstvolle Steinskulpturen und einige Goldobjekte erzählen Geschichten von der alten Götterwelt, von Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen wie auch von Kampf und Krieg.
Der zweite Raum gibt Einblick in die Vielfalt indigener Lebenswelten.
Museum Fünf Kontinente
Staatliche Museen in Bayern
Maximilianstraße 42
80538 München
Die künstlerische Intervention rückt indigene Stimmen in den Mittelpunkt, die in globalen Klimadebatten oft überhört werden: Indigene Künstler/innen, Aktivist/innen und Denker/innen aus den neun Ländern des Amazonasgebiets bringen ihre Perspektiven ein. In Lesungen, Debatten, Workshops und Filmen geht es um Klimagerechtigkeit, solidarische Ökonomie, die COP30, Kunst, urbane Realität, Kosmologien und die Rechte der Natur.
Rautenstrauch-Joest-Museum
Kulturen der Welt
Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln