Mo, 11. Mai 2026 17 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
9 EUR zzgl. Eintritt
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Freitag 15. Mai 2026 10 – 18 Uhr
Turtle Island Day
Aktionstag zu den indigenen Völkern Nordamerikas
Vor der Eröffnung der Karl–May–Festtage dreht sich bereits alles um die Kultur der indianischen Völker Amerikas. Hier haben die Besucher die Chance, die diesjährigen Ehrengäste und Künstler des Festwochenendes — Vertreter verschiedener Indianerstämme — bereits vorab und aus nächster Nähe zu erleben und ihnen tatsächlich begegnen zu können.
Dieses Jahr haben wir mit Supaman — aka Christian Takes the Gun Parrish — der Apsáalooke Nation (Crow) aus Montana einen echten Superstar der Native American Musikszene zu Gast, der sich auch als Aktivist für indigene Rechte und kulturelle Selbstbestimmung öffentlichkeitswirksam und einer starken Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit einsetzt.
Als gerngesehener Stammgast in Radebeul hat sich Nuvassie Blacksmith der Oglala Lakota bereits eine kleine Fanbase in Radebeul aufgebaut. Er wird auch in diesem Jahr wieder den Besuchern auf seine besondere und emotionale Weise die Kultur und Tradition seines Volkes nahebringen.
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Sa. 16.05. 14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr
Supaman
Christian Takes Gun Parrish, bekannt als Supaman, ist ein preisgekrönter indigener K&uumL;nstler der Apsáalooke Nation aus Montana. Als Tänzer, Musiker und Aktivist verbindet er zeitgenössischen Hip–Hop mit traditionellen Powwow–Klängen und schafft so eine einzigartige Stimme der modernen indigenen Kultur. Seine Musik vermittelt Botschaften von Stolz, Widerstandskraft und Hoffnung — und begeistert damit ein weltweites Publikum.
Mit einer energiegeladenen Mischung aus Tanz, Humor und urbanem Sound begeistert Supaman Menschen aller Altersgruppen. Seine Kunst ist mehr als Unterhaltung: Sie ist "gute Medizin" — eine kraftvolle Kombination aus Resilienz, Liebe und gelebter Inklusion. Als gefragter Speaker und Performer setzt er sich für indigene Rechte, kulturelle Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Wandel ein.
Kleine Feder
Karl–May–Fest
Radebeul – Nähe Haltestelle Lößnitzgrund
Sa. 16.05. 18.30 Uhr
Die Kultur der Diné mit Kevin Manygoats
Kevin Manygoats ist ein Navajo aus dem größten Indianerreservat der USA. Er studierte Chemie in Arizona und fand schließlich in Dresden für die Liebe sein neues Zuhause. Trotz der Entfernung zu seinen Wurzeln bleibt er immer ein Navajo und hält die Riten und Gebräuche seiner Vorfahren lebendig. Er nimmt uns mit auf spannende Reisen durch die Legendenwelt der Navajo Indianer.
Mit humorvollen Erzählungen von den Tücken der Existenz und dem Ursprung der Dinge verzaubert er alle kleinen und großen Bleichgesichter.
Kleine Feder
Karl–May–Fest
Radebeul – Nähe Haltestelle Lößnitzgrund
So. 17.05. 13 Uhr, 15 Uhr, 17 Uhr
Supaman
Christian Takes Gun Parrish, bekannt als Supaman, ist ein preisgekrönter indigener K&uumL;nstler der Apsáalooke Nation aus Montana. Als Tänzer, Musiker und Aktivist verbindet er zeitgenössischen Hip–Hop mit traditionellen Powwow–Klängen und schafft so eine einzigartige Stimme der modernen indigenen Kultur. Seine Musik vermittelt Botschaften von Stolz, Widerstandskraft und Hoffnung — und begeistert damit ein weltweites Publikum.
Mit einer energiegeladenen Mischung aus Tanz, Humor und urbanem Sound begeistert Supaman Menschen aller Altersgruppen. Seine Kunst ist mehr als Unterhaltung: Sie ist "gute Medizin" — eine kraftvolle Kombination aus Resilienz, Liebe und gelebter Inklusion. Als gefragter Speaker und Performer setzt er sich für indigene Rechte, kulturelle Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Wandel ein.
Kleine Feder
Karl–May–Fest
Radebeul – Nähe Haltestelle Lößnitzgrund
So. 17.05. 16 Uhr
Die Kultur der Diné mit Kevin Manygoats
Kevin Manygoats ist ein Navajo aus dem größten Indianerreservat der USA. Er studierte Chemie in Arizona und fand schließlich in Dresden für die Liebe sein neues Zuhause. Trotz der Entfernung zu seinen Wurzeln bleibt er immer ein Navajo und hält die Riten und Gebräuche seiner Vorfahren lebendig. Er nimmt uns mit auf spannende Reisen durch die Legendenwelt der Navajo Indianer.
Mit humorvollen Erzählungen von den Tücken der Existenz und dem Ursprung der Dinge verzaubert er alle kleinen und großen Bleichgesichter.
Kleine Feder
Karl–May–Fest
Radebeul – Nähe Haltestelle Lößnitzgrund
Mo, 25. Mai 2026 17 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
9 EUR zzgl. Eintritt
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Sonntag 31. Mai 15 Uhr
Auf den Spuren der Indianer
Familienführung
Wer sind eigentlich die echten Indianer? Kommt mit auf eine Zeitreise und begleitet den französischen Abenteurer Gaston Lafayette auf einer Expedition durch den Westen Nordamerikas vor 200 Jahren. Gemeinsam erfahrt ihr mehr über die indianischen Völker, ihre Lebensweisen und ihre Begegnungen mit Menschen aus Europa. Lebten alle Indianer in Tipis? Was durfte auf einer Reise durch die Prärie nie fehlen? Und was machen Indianer eigentlich heute? In unserer Familienführung begebt ihr euch auf die Spur der Indianer und geht diesen und weiteren spannenden Fragen nach.
Die Führung richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkeln zwischen 5 und 12 Jahren.
Dauer: ca. 75 Minuten
Preis: Erwachsene: 12 Euro Kinder: 7 Euro Familien: 30 Euro
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Mo, 8. Juni 2026 17 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
9 EUR zzgl. Eintritt
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Mo, 22. Juni 2026 17 Uhr
Las Americas
Öffentliche Führung Indigene Vielfalt
Die Geschichten der verschiedenen Regionen Amerikas sind so vielfältig wie deren Indigene Kulturen: Haida, Kwakwaka'wakw, Inka, Moche, Maya, Nahuatl, Lakota und viele andere. Der Kontakt mit den europäischen Kolonialmächten war für die meisten von ihnen mit Genozid und dem Verlust von kulturellen Gütern und Wissen verbunden. In der dialogischen Führung diskutieren Sie über gegenwärtige Kooperationen mit First Nations aus Kanada und Indigenen Gesellschaften aus dem Amazonasgebiet sowie über den Umgang des Museums mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten, Rückgabeforderungen und Restitutionen.
Treffen Sie auf Tanzmasken, mit denen die kanadischen Kwakwaka'wakw im 19. Jahrhundert in Zeremonien mythologische Geschichten darstellten. Lernen Sie mit den in Stein gemeißelten Szenen des rituellen Ballspiels aus Mesoamerika einen Vorläufer heutiger Sportwettkämpfe kennen. Dabei geht es sowohl um ethnologische und archäologische Perspektiven als auch um gegenwärtige Debatten, wie den Schutz Indigener Sprachen, Selbstbestimmung und den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen.
9 EUR zzgl. Eintritt
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Donnerstag 25. Juni 2026 18.00 Uhr
"150 Jahre Little Bighorn: Kendall Old Elk & das Erbe des Crow Scouts" Ein Exponat trifft seinen Nachfahren
In unserer Villa Bärenfett hängt ein Stück Weltgeschichte: Die originale Jacke von Curley — dem legendären Crow Scout und einzigen Überlebenden von Custers Armee am Little Bighorn. Doch für Kendall Old Elk ist dieses Exponat weit mehr als ein historisches Relikt: Es ist die lebendige Verbindung zu seiner Abstammung und seiner Identität als Indianer.
Als direkter Nachfahre von Curley weiß Kendall, was es bedeutet, wenn die eigene Geschichte durch die Augen anderer gesehen und erzählt wird. Das Erbe seines Vorfahren wird hier zum Sinnbild für das Schicksal eines ganzen Volkes — der Apsáalooke Nation (Crow).
Verräter für die einen, mutige Überlebenskämpfer für die anderen: Kendall Old Elk teilt mit uns die ungeschönte Geschichte der Crow, jenseits aller Klischees und mit der tiefen Überzeugung seines Volkes: "The enemy of my enemy is my friend". Erleben Sie eine einzigartige Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wenn er aus erster Hand berichtet, was damals wirklich geschah — bei der berühmtesten Schlacht der indianischen Geschichte am Little Bighorn River.
Eintritt: normaler Museumseintritt
Normal: 10 Euro / Ermäßigt: 8 Euro
Kinder: 5 Euro / Familie: 22 Euro
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Hollywood–Indianer
ARTE Doku
In seinem unterhaltsamen und aufschlussreichen Dokumentarfilm beleuchtet Filmemacher Neil Diamond aus dem Volk der Cree die filmische Darstellung der nordamerikanischen Ureinwohner in einem Jahrhundert Kinogeschichte. Dazu unternimmt er eine Reise vom tiefen Süden der USA bis in den Norden Kanadas.
Die filmische Darstellung der amerikanischen Ureinwohner von der Stummfilmzeit bis heute steht im Mittelpunkt des vorliegenden Dokumentarfilms. Filmemacher Neil Diamond präsentiert unzählige Filmausschnitte aus historischen und aktuellen Hollywoodfilmen und stellt Fragen an berühmte Filmpersönlichkeiten, Aktivisten, Filmkritiker und Historiker, die teilweise selbst von amerikanischen Ureinwohnern abstammen. So diskutiert er mit der Filmlegende Clint Eastwood in dessen Filmstudio im kalifornischen Burbank über die Darstellung von "Indianern" im Western und über die Bedeutung des Mythos von "Cowboys und Indianern" für die USA. Auch bekannte Aktivisten für die Rechte der Ureinwohner wie John Trudell, Russell Means und Sacheen Littlefeather kommen im Dokumentarfilm zu Wort.
Darüber hinaus bietet der humorvolle Film Kommentare verschiedener Filmkritiker und Historiker, darunter Jesse Wente, Filmkritiker des kanadischen Fernsehsenders CBC, Angela Aleiss, Autorin und Studentin von Native American Studies, sowie Melinda Micco, Professorin für Ethnic Studies am kalifornischen Mills College. Der Film bietet einen wunderbaren Blick auf das Kino aus dem Blickwinkel der Menschen, die Darsteller in den allerersten bewegten Bildern waren. Sie haben überlebt und können heute ihre Geschichten auf ihre eigene Art erzählen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Wissen und Macht
ZDF – Mediathek
bis 14.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Verlorene Welt
ZDF – Mediathek
bis 14.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Jäger und Bauern
ZDF – Mediathek
bis 16.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
Die Indianer von Pine Ridge
Ausschnitt einer Doku von NZZ Format.
Im Land der Lakota Sioux
Arthur Honegger entdeckt sein unbekanntes Amerika
Lakota in America – Cheyenne River Reservation
En: For a hundred years, it was virtually illegal to be Lakota. Now, Julie Garreau and her Cheyenne River Youth Project are working with a determined generation of young Lakota to create a stronger economic and cultural future — and they're using their Lakota heritage to get there.
D: Hundert Jahre lang war es praktisch illegal, Lakota zu sein. Jetzt arbeiten Julie Garreau und ihr Cheyenne River Jugend Projekt mit einer entschlossenen Generation junger Lakota zusammen, um eine stärkere wirtschaftliche und kulturelle Zukunft zu schaffen — und nutzen dabei ihr Lakota–Erbe. Film in englischer Sprache
Lakota Woman (1994)
Die Geschichte einer Lakota/Sioux–Frau in englischer Sprache (in English Language)
Muss man gesehen haben !!!!
"Lebt ihr in Tipis?" Erwachsen werden als Indianer
Wie leben eigentlich Indianer in Amerika? Und wie werden Jugendliche hier erwachsen? Wir durften einige von ihnen begleiten und Eindrücke sammeln!
LIFE LAKOTA
The Cheyenne River Reservation — in English
Mein Lieblingsfilm !!!!
Obwohl den Indianern ihr an die Black Hills angrenzendes Land vertraglich zugesichert wurde, wollen die Weißen sie vertreiben. Inzwischen ist dort Gold entdeckt worden und der skrupellose Siedler Red Fox verlangt von Mattotaupa, dem Häuptling des zum Dakota–Stamm gehörenden Bärenclans, ihm den Standort einer Höhle mit Goldvorkommen zu verraten.
Regisseur: Josef Mach
Autoren: Liselotte Welskopf–Henrich
Schauspieler: Gojko Mitic, Jirí Vrstála, Rolf Römer
Land: Ostdeutschland, Jugoslawien
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 18. Februar 1966 (Ostdeutschland)
Dies war die erste ostdeutsche Westernproduktion mit Gojko Mitic in der Hauptrolle.
Wounded Knee 28 — Indianer reiten auf den Spuren ihrer Ahnen
1890 kam es zu dem letzten Massaker an den Indianern in den USA. Es war im heutigen Bundesstaat South Dakota an der
Biegung des Flusses, der Wounded Knee genannt wird, als über 300 Indianer vom Stamme der Lakota von der Kavalerie
umstellt wurden. Beim Entwaffnen viel ein Schuss, woraufhin die Soldaten das Feuer eröffneten. Nur wenige der
meist Frauen, Kinder und alte Menschen konnten entkommen.
Um sich aus diesem Trauma zu befreien, reiten seit vielen Jahren die Nachfahren und Unterstützer auf den Spuren
ihrer Ahnen. Eine Woche lang Ende Dezember im eisig kalten Winter.
Dirk Schröder hatte die Erlaubnis mit zu reiten und die Zeremonie zu dokumentieren.
Sie können das mesoamerikanische Ballspiel, den Goldmann "Kazike" der präkolumbianischen Quimbaya, ein kunstvoll bemaltes Kakaogefäß der Maya oder die monumentalen Cotzumalhuapa–Stelen aus dem heutigen Guatemala entdecken.
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Die Dauerausstellung "Indianer Nordamerikas" umfasst ethnologische Objekte aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, welche die große Vielfalt der indianischen Kulturen widerspiegeln.
Dazu zählen prachtvoll mit Baumstachlerborsten und Perlen bestickte Kleidung, aufwendige Schnitzkunst, kostbare Töpferkunstwerke, imposante Feder– und Flechtarbeiten und vor allem 16 lebensgroßen Indianerfiguren.
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Objekte aus dem Bereich der Präriekulturen Nordamerikas belegen die Bereiche Ernährung, darunter Feldbau und Jagd. Eine weitere Ausstellung ist der Kindheit gewidmet und zeigt Kinderkleidung, ein kleines Tipi und Nabelschnurbehälter.
Der Bereich des Amazonas–Regenwaldes beschreibt Fruchtbarkeitsrituale, Jagd und Fischfang sowie Maniokanbau und –zubereitung.
Linden–Museum
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Der amerikanische Doppelkontinent von Alaska, Grönland bis Feuerland ist mit archäologischen und ethnographischen Beständen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sehr vielfältig vertreten. Einen Schwerpunkt bilden Zeremonial– und Alltagsgegenstände der altamerikanischen Kulturen Mittel– und Südamerikas.
Museum am Rothenbaum
Kulturen und Künste der Welt
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Die Exponate der Ausstellung zeigen diese Vielfalt auf und belegen eindrucksvoll den Erfindungsreichtum und das ästhetische Gefühl ihrer Schöpferinnen und Schöpfer. Beispiele hierfür sind die berühmten Rabenmasken der Kwakiutl, aufwändige Perlenstickereien der Sioux oder die handschmeichelnden Specksteinfiguren der Inuit. Von den Kachina–Figuren der Hopi ließen sich bereits Künstlerinnen und Künstler der Klassischen Moderne beeinflussen.
Ein bemaltes Tuch, das einst ein Tipi zierte, erzählt Geschichten von Sonnentänzen und Festen, Kriegen und Bisonjagden.
Zentral– und Südamerika. Geschichte(n) auf Keramik und Textil
Der erste Ausstellungsraum ist den präkolumbischen Kulturen des alten Peru gewidmet, ergänzt um Exponate aus Mittelamerika. Keramikgefäße, kunstvolle Steinskulpturen und einige Goldobjekte erzählen Geschichten von der alten Götterwelt, von Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen wie auch von Kampf und Krieg.
Der zweite Raum gibt Einblick in die Vielfalt indigener Lebenswelten.
Museum Fünf Kontinente
Staatliche Museen in Bayern
Maximilianstraße 42
80538 München
Die künstlerische Intervention rückt indigene Stimmen in den Mittelpunkt, die in globalen Klimadebatten oft überhört werden: Indigene Künstler/innen, Aktivist/innen und Denker/innen aus den neun Ländern des Amazonasgebiets bringen ihre Perspektiven ein. In Lesungen, Debatten, Workshops und Filmen geht es um Klimagerechtigkeit, solidarische Ökonomie, die COP30, Kunst, urbane Realität, Kosmologien und die Rechte der Natur.
Rautenstrauch–Joest–Museum
Kulturen der Welt
Cäcilienstraße 29–33
50667 Köln