So. 1.11. 13 - 16 Uhr
LIPZ KIDZ x GRASSI: Día de los Muertos
Wir feiern den Día de los Muertos! Bei kindgerechten Führungen entdecken wir, wie Menschen auf der ganzen Welt mit Tod, Abschied und Erinnerung umgehen, und erfahren mehr über die besonderen Traditionen des mexikanischen Día de los Muertos. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden: Wir gestalten bunte Masken und Blumenhaarbänder, basteln Mini–Altäre und vieles mehr. Bei der Kinderdisco mit Ballontanz darf natürlich auch getanzt und gemeinsam gefeiert werden!
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Treff: Bonvenon–Raum
Johannisplatz 5–11
04103 Leipzig
1491 – Amerika vor Kolumbus: Wissen und Macht
ZDF – Mediathek
bis 14.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Verlorene Welt
ZDF – Mediathek
bis 14.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
1491 – Amerika vor Kolumbus: Jäger und Bauern
ZDF – Mediathek
bis 16.12.2026
Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
Ein bewegender Dokumentarfilm über einen historischen Paradigmenwechsel in der archäologischen Forschung: Neue Erkenntnisse legen nahe, dass die Menschen den amerikanischen Kontinent bereits vor 30.000 Jahren besiedelten. Der Archäologe Ciprian Ardelean will die Richtigkeit dieser Annahme überprüfen. Der Film folgt ihm auf den Spuren der ersten Menschen Amerikas.
Im kanadischen Norden und im Süden der Vereinigten Staaten, in Zentralmexiko, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und an der Südspitze von Chile — an verschiedenen Orten wurden archäologische Funde gemacht, die ein neues Licht auf die Urgeschichte des amerikanischen Kontinents werfen: Menschen könnten Amerika bereits vor 30.000 Jahren besiedelt haben, also 15.000 Jahre früher als bislang angenommen. Zwar wurde das Szenario, nach dem die ersten amerikanischen Ureinwohnerinnen und Ureinwohner am Ende der letzten Eiszeit auf dem Landweg über die damalige Beringlandbrücke gekommen sein sollen, auch in der Vergangenheit schon mehrfach angezweifelt. Doch die Wissenschaftsgemeinde distanzierte sich lange von diesen alternativen Thesen.
Jüngste Radiokarbondatierungen geben ihnen nun recht, denn sie zeigen nicht nur, dass die Besiedlung Amerikas bereits auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit einsetzte, sondern zeichnen auch überall auf dem Kontinent ein ganz neues Bild der Migrationsbewegungen: Die ersten Zuwanderer könnten sowohl auf dem Land– als auch auf dem Seeweg gekommen sein und sich von Süden bis Norden an mehreren Orten gleichzeitig niedergelassen haben.
Bei Ausgrabungen im White–Sands–Nationalpark im US–Bundesstaat New Mexico wurden Hunderte Fußabdrücke von Kindern und Jugendlichen freigelegt und datiert. Die älteste dieser aus verschiedenen Perioden stammenden Spuren wurde vor 23.000 Jahren hinterlassen.
Der Dokumentarfilm lässt die in der Nähe dieser Forschungsstätten lebenden Nachfahren dezimierter indigener Völker zu Wort kommen. Dass sich die offizielle Forschung so lange und so hartnäckig der Hypothese einer früheren Besiedlung des Kontinents verweigert hat, halten die Befragten für eine unbewusste ideologische Verzerrung, die in der kolonialistisch motivierten Annahme gründet, Amerika sei unberührtes und damit zu eroberndes Terrain gewesen.
In seinem unterhaltsamen und aufschlussreichen Dokumentarfilm beleuchtet Filmemacher Neil Diamond aus dem Volk der Cree die filmische Darstellung der nordamerikanischen Ureinwohner in einem Jahrhundert Kinogeschichte. Dazu unternimmt er eine Reise vom tiefen Süden der USA bis in den Norden Kanadas.
Die filmische Darstellung der amerikanischen Ureinwohner von der Stummfilmzeit bis heute steht im Mittelpunkt des vorliegenden Dokumentarfilms. Filmemacher Neil Diamond präsentiert unzählige Filmausschnitte aus historischen und aktuellen Hollywoodfilmen und stellt Fragen an berühmte Filmpersönlichkeiten, Aktivisten, Filmkritiker und Historiker, die teilweise selbst von amerikanischen Ureinwohnern abstammen. So diskutiert er mit der Filmlegende Clint Eastwood in dessen Filmstudio im kalifornischen Burbank über die Darstellung von "Indianern" im Western und über die Bedeutung des Mythos von "Cowboys und Indianern" für die USA. Auch bekannte Aktivisten für die Rechte der Ureinwohner wie John Trudell, Russell Means und Sacheen Littlefeather kommen im Dokumentarfilm zu Wort.
Darüber hinaus bietet der humorvolle Film Kommentare verschiedener Filmkritiker und Historiker, darunter Jesse Wente, Filmkritiker des kanadischen Fernsehsenders CBC, Angela Aleiss, Autorin und Studentin von Native American Studies, sowie Melinda Micco, Professorin für Ethnic Studies am kalifornischen Mills College. Der Film bietet einen wunderbaren Blick auf das Kino aus dem Blickwinkel der Menschen, die Darsteller in den allerersten bewegten Bildern waren. Sie haben überlebt und können heute ihre Geschichten auf ihre eigene Art erzählen.
Die Indianer von Pine Ridge
Ausschnitt einer Doku von NZZ Format.
Im Land der Lakota Sioux
Arthur Honegger entdeckt sein unbekanntes Amerika
Lakota in America – Cheyenne River Reservation
En: For a hundred years, it was virtually illegal to be Lakota. Now, Julie Garreau and her Cheyenne River Youth Project are working with a determined generation of young Lakota to create a stronger economic and cultural future — and they're using their Lakota heritage to get there.
D: Hundert Jahre lang war es praktisch illegal, Lakota zu sein. Jetzt arbeiten Julie Garreau und ihr Cheyenne River Jugend Projekt mit einer entschlossenen Generation junger Lakota zusammen, um eine stärkere wirtschaftliche und kulturelle Zukunft zu schaffen — und nutzen dabei ihr Lakota–Erbe. Film in englischer Sprache
Lakota Woman (1994)
Die Geschichte einer Lakota/Sioux–Frau in englischer Sprache (in English Language)
Muss man gesehen haben !!!!
"Lebt ihr in Tipis?" Erwachsen werden als Indianer
Wie leben eigentlich Indianer in Amerika? Und wie werden Jugendliche hier erwachsen? Wir durften einige von ihnen begleiten und Eindrücke sammeln!
LIFE LAKOTA
The Cheyenne River Reservation — in English
Mein Lieblingsfilm !!!!
Obwohl den Indianern ihr an die Black Hills angrenzendes Land vertraglich zugesichert wurde, wollen die Weißen sie vertreiben. Inzwischen ist dort Gold entdeckt worden und der skrupellose Siedler Red Fox verlangt von Mattotaupa, dem Häuptling des zum Dakota–Stamm gehörenden Bärenclans, ihm den Standort einer Höhle mit Goldvorkommen zu verraten.
Regisseur: Josef Mach
Autoren: Liselotte Welskopf–Henrich
Schauspieler: Gojko Mitic, Jirí Vrstála, Rolf Römer
Land: Ostdeutschland, Jugoslawien
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 18. Februar 1966 (Ostdeutschland)
Dies war die erste ostdeutsche Westernproduktion mit Gojko Mitic in der Hauptrolle.
Wounded Knee 28 — Indianer reiten auf den Spuren ihrer Ahnen
1890 kam es zu dem letzten Massaker an den Indianern in den USA. Es war im heutigen Bundesstaat South Dakota an der
Biegung des Flusses, der Wounded Knee genannt wird, als über 300 Indianer vom Stamme der Lakota von der Kavalerie
umstellt wurden. Beim Entwaffnen viel ein Schuss, woraufhin die Soldaten das Feuer eröffneten. Nur wenige der
meist Frauen, Kinder und alte Menschen konnten entkommen.
Um sich aus diesem Trauma zu befreien, reiten seit vielen Jahren die Nachfahren und Unterstützer auf den Spuren
ihrer Ahnen. Eine Woche lang Ende Dezember im eisig kalten Winter.
Dirk Schröder hatte die Erlaubnis mit zu reiten und die Zeremonie zu dokumentieren.
Sie können das mesoamerikanische Ballspiel, den Goldmann "Kazike" der präkolumbianischen Quimbaya, ein kunstvoll bemaltes Kakaogefäß der Maya oder die monumentalen Cotzumalhuapa–Stelen aus dem heutigen Guatemala entdecken.
Humboldt Forum Ethnologisches Museum
Amerika, 2. OG
Schloßplatz
10178 Berlin
Die Dauerausstellung "Indianer Nordamerikas" umfasst ethnologische Objekte aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, welche die große Vielfalt der indianischen Kulturen widerspiegeln.
Dazu zählen prachtvoll mit Baumstachlerborsten und Perlen bestickte Kleidung, aufwendige Schnitzkunst, kostbare Töpferkunstwerke, imposante Feder– und Flechtarbeiten und vor allem 16 lebensgroßen Indianerfiguren.
Karl May Museum
Karl–May–Str. 5
01445 Radebeul
Objekte aus dem Bereich der Präriekulturen Nordamerikas belegen die Bereiche Ernährung, darunter Feldbau und Jagd. Eine weitere Ausstellung ist der Kindheit gewidmet und zeigt Kinderkleidung, ein kleines Tipi und Nabelschnurbehälter.
Der Bereich des Amazonas–Regenwaldes beschreibt Fruchtbarkeitsrituale, Jagd und Fischfang sowie Maniokanbau und –zubereitung.
Linden–Museum
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Der amerikanische Doppelkontinent von Alaska, Grönland bis Feuerland ist mit archäologischen und ethnographischen Beständen aus dem 19. und 20. Jahrhundert sehr vielfältig vertreten. Einen Schwerpunkt bilden Zeremonial– und Alltagsgegenstände der altamerikanischen Kulturen Mittel– und Südamerikas.
Museum am Rothenbaum
Kulturen und Künste der Welt
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Die Exponate der Ausstellung zeigen diese Vielfalt auf und belegen eindrucksvoll den Erfindungsreichtum und das ästhetische Gefühl ihrer Schöpferinnen und Schöpfer. Beispiele hierfür sind die berühmten Rabenmasken der Kwakiutl, aufwändige Perlenstickereien der Sioux oder die handschmeichelnden Specksteinfiguren der Inuit. Von den Kachina–Figuren der Hopi ließen sich bereits Künstlerinnen und Künstler der Klassischen Moderne beeinflussen.
Ein bemaltes Tuch, das einst ein Tipi zierte, erzählt Geschichten von Sonnentänzen und Festen, Kriegen und Bisonjagden.
Zentral– und Südamerika. Geschichte(n) auf Keramik und Textil
Der erste Ausstellungsraum ist den präkolumbischen Kulturen des alten Peru gewidmet, ergänzt um Exponate aus Mittelamerika. Keramikgefäße, kunstvolle Steinskulpturen und einige Goldobjekte erzählen Geschichten von der alten Götterwelt, von Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen wie auch von Kampf und Krieg.
Der zweite Raum gibt Einblick in die Vielfalt indigener Lebenswelten.
Museum Fünf Kontinente
Staatliche Museen in Bayern
Maximilianstraße 42
80538 München
Die künstlerische Intervention rückt indigene Stimmen in den Mittelpunkt, die in globalen Klimadebatten oft überhört werden: Indigene Künstler/innen, Aktivist/innen und Denker/innen aus den neun Ländern des Amazonasgebiets bringen ihre Perspektiven ein. In Lesungen, Debatten, Workshops und Filmen geht es um Klimagerechtigkeit, solidarische Ökonomie, die COP30, Kunst, urbane Realität, Kosmologien und die Rechte der Natur.
Rautenstrauch–Joest–Museum
Kulturen der Welt
Cäcilienstraße 29–33
50667 Köln