Therapiezentrum für selbstmordgefährdete und alhoholabhängige Indianer

Ich bin Evelin Cervenkova und Begründerin der Lakota Oyate Information.

Es soll ein Projekt zu einem Therapiezentrum für selbstmordgefährdete und alkoholabhängige Indianer entwickelt und unterstützt werden.

Seit 9 Jahren setze ich mich für nordamerikanische Indianer, besonders für Lakota ein. Dabei konnte ich feststellen, dass es im deutschsprachigem Raum keine einzige Unterstützergruppe gibt, die sich mit solch einem Thema befasst.

Bis jetzt bin ich die Einzige im deutschsprachigen Ländern, die sich dafür interessiert, dass selbstmordgefährdete und alhoholabhängige Indianer von indianischen Therapeuten mit Rücksicht auf ihre Kultur behandelt werden.

Die Selbstmordrate der Indianer in den USA ist um ein Vielfaches höher als die der übrigen USA-Bevölkerung. Es besteht also akuter Handlungsbedarf!

Die folgenden Notizen stammen aus der Dissertation "Psychiatrische Morbidität bei den Indianern Nordamerikas".

Aus der Psychiatrischen Klinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg
Direktor: Prof. Dr. E. Lungerhausen

Psychiatrische Morbidität bei den Indianern Nordamerikas

Ein Beitrag zur kulturellen Psychiatrie
INAUGUTAL-DISSERTATION

Zur Erlangung der Doktorwürde der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vorgelegt von Maria Stöckl aus Tirschenreuth

Tag der mündlichen Prüfung: 12.05.1987
Dekan: Prof. Dr. M. Hofmann
Referent: Prof. Dr. E. Lungerhausen

S. 2)

S. 4)

S. 6)

S. 7)

S. 8)

Objektive Orientierung ohne Vorurteile

S. 10)

Mediziner

S. 16)

Indianer und Schamanen

S. 17)

S. 18)

Reifung zum Schamanen

S. 19)

Funktion des Schamanen

S. 20)

S. 21)

Stellung des Schamanen

Schamane und Psychiater

S. 22)

S. 23)

Indianer und Psychiater

Die Anfänge

S. 25)

Psychiatrische Versorgung in den Reservaten

S. 26)

Der Indianer ist in der psychiatrischen Klinik nicht von Menschen seines täglichen Lebens umgeben, so dass der therapeutische Effekt recht zweifelhaft ist.

Ist es wünschenswert und ethisch vertretbar einem Volk mit anderen Traditionen und einer anderen Vorstellungswelt, das eigene, nur im eigenen Kulturkreis erprobte "und selbst dort umstrittene" medizinische und psychiatrische Modell aufzudrängen?

Sind die "westlichen" Lösungsvorschläge überhaupt auf Indianer übertragbar und erfolgversprechend?

S. 27)

Psychiatrische Versorgung in den Städten

Probleme der Eingliederung sind:

S. 28)

Eigentumsbegriff:

S. 29)

Der Psychiater aus der Sicht des Indianers

"The white man has two ways of getting rid of Indians who made trouble for him:
He put them in prison or in mental hospital.
Stay away from the mental hospital!
If you go to prison you always know how much time you have to do;
but you never know when they will let you out of the mental hospital!"

S. 30)

Zu neuen Zielen

S. 31)

Psychiatrische Morbidität und Akkulturation

Definition und Beschreibung des Begriffes Akkulturation

S. 32)

Formen der Akkulturation

S. 33)

Indianer im Akkulturationsprozeß

S. 34)

Allgemeine Folgen der Akkulturation

S. 35)

Psychische Folgen der Akkulturation

S. 36)

S. 38)

Die Zukunft der Akkulturation

"We Indians have a more human philosophy of life."

Don Rodgers, Psychiater in Winnipeg

Gruppe, welche auf indianische Werte und Traditionen zurückgreift, hat geringere psychische Schwierigkeiten.

S. 46)

Systematische Darstellung der psychiatrischen Morbidität

Emotionelle Störungen

Die Notizen sind unvollständig!


Zurück zur Homepage - Lakota Oyate Information