Richard Iyotte & Arrow Space


Lakota Erholungsprojekt für Kinder und Jugendliche?

Bericht von Evelin Cervenkova

Vor 20 Jahren: Einige Lakota im Dezember 1997 in Berlin

Ich stelle lieber positive Indianer und ihre Projekte vor. Vor mehr als 20 Jahren, im Juli 1997, begann ich mich aktiv für nordamerikanische Indianer einzusetzen. Leider waren meine ersten Erfahrungen mit solchen Indianern negativ.

Mit diesem negativen Beispiel möchte ich besonders junge Indianerfreunde ermuntern, sich bei der Kontaktaufnahme zu unbekannten Indianern gründlich zu erkundigen und nicht gleich alles zu glauben!

Genauso wichtig ist es bei Geldspenden darauf zu achten, ob das Geld auch wirklich bei den Indianer-Projekten ankommt!

Mit diesem negativem Beispiel möchte ich auch zeigen, dass es wichtig ist nicht aufzugeben und ständig an seinen Zielen und an sich selbst zu arbeiten, damit man eines Tages die richtigen Menschen (die richtigen Indianerfreunde und die richtigen Indianer) kennen lernt.

ich bin froh, dass ich jetzt anstä,ndige und gebildete Indianer und Indianerfreunde kenne.

Die Arrow Space lernte ich im Dezember 1997 in Berlin bei der Veranstaltung "We All Are Related" kennen. Den Bericht darüber von Stephan Hundsdörfer konnte man im Magazin für Amerikanistik in der Ausgabe Nr. 4 von 1998 nachlesen. Unter den finanziellen Unterstützern werde ich auch erwähnt.

Vorher und auch danach hatte ich dem Stephan Hundsdörfer, welcher mit dieser Lakotamusikgruppe zusammen arbeitete, öfters kleine Geldspenden zukommen lassen, damit davon der Berlin-Aufenthalt der Lakota Musikgruppe finanziert werden konnte.

Den Bandleader der Arrow Space, den Lakota Richard Iyotte und seinen damaligen Manager. den Lakota René Mills lernte ich genau in der Nacht vom 5. bis 6. Dezember 1997 in Berlin kennen.

Die Lakota Band "Arrow Space" stellte sich in Berlin-Kreuzberg spät abends am 5. Dezember 1997 im "SO36" einem Kulturhaus vor. Dabei war auch der Lakota René Mills, Stephan Hundsdörfer mit seiner Band "Drunken Wolf" und Mitglieder vom Verein zur Unterstützung nordamerikanischer Indianer.

Der Lakota René Mills gab sich als Direktor des Lakota Oglala Colleges aus. Ich konnte circa drei Jahre später feststellen, dass der Lakota René Mills nie Direktor dort gewesen war, sondern, dass seine damalige Ehefrau Verola Spider-Mills an diesem College gearbeitet hatte.

Ich sah diesen Richard Iyotte - Bandleader der Arrow Space, zuletzt in der Nacht vom 30. zum 31. Dezember 1997, als sich die Arrow Space auf den Weg zum Flughafen in Berlin machten, um nach Hause nach Süddakota zu fliegen. Die "Arrow Space" spielten am 30. September abends in einem Kulturhaus in Berlin-Köpenick.

Im März 1998 bat mich Herr Iyotte telefonisch und schriftlich Geldspenden für einige Indianerprojekte zu sammeln, daruner ein Erholungsprojekt fär Lakotakinder.

Leider sind die Angaben über dieses Evergreen Little League Projekt von Richard sehr ungenau, so dass mir das Finazamt 1998 keine Eröffnung des Spendenkontos bewilligen kann.

Richard behauptete 1998, mit seiner Band Arrow Space dieses Erholungsprojekt für Lakotakinder und Jugendliche auf der Pine Ridge Reservation durch ein Benefizkonzert finanziell unterstützen zu wollen.

Da die Projektbeschreibungen in seinen Informationen, welche er mir per Post zugesandt hatte, nicht ausfährlich genug waren, schrieb ich immer wieder per Post und auch per Email an Herrn Iyotte, um Genaueres zu erfahren. Die Antwort war: Schweigen.

Bei den Projektbeschreibungen des Herrn Iyotte fehlten: Ansprechpartner, genaue Projektadresse, Finanzplan u. ä.

Ich hatte den Lakota Richard Iyotte und seine Band in meinen Briefen und Infos immer lobend erwähnt, was folgende Personen und Institutionen bezeugen können:

Alexander Buschenreiter - damals: Arbeitskreis Hopi-Österreich
Big Mountain Aktionsgruppe - jetzt: Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte - Deutschland
Claus Biegert- Deutschland
Elsie Herten - KOLA - Belgien
GfbV Bern - Schweiz
GfbV Göttingen - Deutschland
Grassi Musseum für Völkerkunde Leipzig - Deutschland
Incomindios - Schweiz
Infoemagazin Hamburg - Deutschland
Institut für Ethnologie Leipzig - Deutschland
Karen Bagge - Amnesty International - Deutschland
Lakota Stichting - Niederlande
Peter Schwarzbauer - Arbeitskreis Indianer Heute, Österreich
Renate Domnick - Deutschland
Takini-Lakota Treaty Council e. V. - Schweiz
Vine Deloria, Jr. - USA,

um nur Einige zu nennen.

Der damalige Manager der Arrow Space, Herr Reverend Rene Mills, welcher auf der Pine Ridge Reservation lebte, wollte den Arbeitskreis Indianer Heute e. V. im Vogtland kennenlernen, um über ein Indianerprojekt zu sprechen.

Im Mai 1999 kam es dann zu einem Treffen von dem Lakota René Mills und mir (Evelin Cervenkova) und einem damaligen Mitglied des Arbeitskreises Indianer Heute e. V., Sabine Schenk in Leipzig.

Herr René Mills sprach über Kooperation der Lakota zu einem Friedenspark-Projekt. Das Grünflächenamt in Leipzig war an dieser Kooperation durchaus interessiert. Herr René Mills tauchte noch einmal kurz im September 1999 in Leipzig auf und seitdem war Schweigen über dieses Projekt die Antwort. Herr Mills behauptete Direktor des Lakota Oglala Colleges zu sein, was sich später als falsch herausstellte. Richtig ist, dass seine Ex-Frau Verola Spider dort arbeitete.

Da ich die Rock´n Roll Band Arrow Space und Richard Iyotte lobend erwähnt hatte, wurden sie im Jahr 2000 nach Wien eingeladen.

Anfang 2000 erhielt ich das letzte Mal von Richard eine Email, in der er mitteilt, dass er gern mit mir kooperieren möchte.

Richard Iyotte lernte im Januar 2000 in Wien seine jetzige Ehefrau Maria kennen. Beide sind dafür bekannt, dass sie Lügen über mich verbreiten.

Der Freundschaftskreis Lakota (jetzt Lakota Oyate Information) sollte ursprünglich gegründet werden, um dieses Erholungsprojekt für Lakota Kinder zu unterstützen.

Meine Freundin Gaby Krüger hatte im September 1999 zusammen mit dem Arbeitskreis Indianer Heute e. V. in deutschsprachigen Ländern eine Konzerttounee für Indianerband "Eagle & Hawk" aus Kanada organisiert. Bestimmt hätte sie ihre Kontakte auch genutzt, um den Arrow Space zu helfen in deutschsprachigen Ländern aufzutreten, um live über das Erholungsprojekt zu sprechen.

Wenn sich der Richard Iyotte (Lakota) gemeldet hätte, dann würden Gaby Krüger und ich uns eingesetzt haben, dass Lakota Kinder 2001 ins Europa Camp zum Helenensee nach Frankfurt/Oder zur Erholung kommen kötnnen.

Seit knapp 20 Jahren bemühte ich mich von Richard präzise Angaben über dieses Projekt zu erhalten. Leider warte ich immer noch vergebens auf Antwort.

Die Reservationen der Lakota sind die ärmsten in den USA. Daraus folgt, dass die Lakota Kinder auch die ärmsten Kinder der USA sind. Die Lakotakinder haben also eine Erholung mit sportlicher Betätigung und gesundem Essen bitter nötig!

Am 7. Mai 2005 kam die Email von Richard, indem er behauptet, ich wäre schizophren. Das behaupten auch René Senenko in Hamburg (ehemaliges Mitglied vom Arbeitskreis Indianer Heute e. V.) und Martin Krueger in Berlin, der sich in Deutsch-sprachigen Ländern als Lakotasprachlehrer ausgab, obwohl er gar keine Ausbildung als Lakotasprachlehrer hat.

Dieser Martin Krueger stellt die Lakotasprache in seinen Büchern mit einer eingedeutschen Schreibweise vor und benutzt außerdem eine veraltete deutsche Rechtschreibung. Die letzte deutsche Rechtschreibreform gab es 1996, also schon vor Erscheinen der Bücher von M. K.

Die Lakota-Verben in seinen Büchern sind teilweise falsch konjugiert. Sein erster Buchtitel muss richtig heißen "Lakóta wówaglake" mit e am Ende und nicht mit a am Ende! - Der Herr "Obersprachlehrer" kann also nicht einmal seinen Buchtitel richtig schreiben und von der deutschen Rechtschreibreform hat er offensichtlich auch nichts gehört! - Da taucht bei mir die Frage auf, wieso Verlage so etwas drucken? Liegt den Verlegern nichts an Qualität??? - Aber M. K. und René Senenko sind andere Kapitel. - - -

Glenn Welker, der Herausgeber der Newslist für indigene Völker und seine indianischen Freunde bestätigen am 10. Mai 2005, dass Richard Iyotte ein Betrüger ist, der behauptet, Lakota Kinder zu unterstützen. In Wirklichkeit das Geld für sich und seine Familie benutzt.

- - - -
Here is the letter:

I will check out that name Richard Iyotte. I heard that name somewhere just
recently. I think this dude is soliciting money for kids activities but using
it for his own use. That name is familiar. Well I will find out. I think
this dude is a fraud.
=====

Wollen jetzt Richard Iyotte, Rene Senenko und Martin Krueger auch behaupten, dass Glenn Welker, der Herausgeber der Newslist für indigene Völker, und seine indianischen Freunde schizophren sind?

Fakt ist, dass ich bis heute weder von Richard Iyotte, seiner Ehefrau Maria, einer Österreicherin, und auch nicht von seinen Freunden in Berlin präzise Infos über dieses Lakota-Kinder Erholungsprojekt "Evergreen Little League" erhielt.

Falls ich in den letzten Jahren an Richard Iyotte schrieb, habe ich eine Emailkopie immer an die Cherokee-Älteste Momfeather geschickt, damit Herr Iyotte nicht behaupten kann, dass ich ihn beschimpfewn und belästigen würde.

Frau Momfeather (mit bürgerlichem Namen Martha Erickson) ist also meine Zeugin. Frau Momfeather war einige Zeit die persönliche Beraterin von Russell Means gewesen.

Bei der Frau Iyotte, der Ehefrau von Richard, hatte ich mich auch abgesichert, indem ich Emailkopien an andere Personen verschickte, damit sie nicht behaupten kann, ich würde sie beschimpfem.

Es gibt also genug Zeugen, die bestätigen können, dass ich Herrn Iyotte und seine Ehefrau Maria nicht beschimpft habe!

Mich interressierte: Gab oder gibt es dieses Erholungsprojekt für Indianerkinder "Evergreen Little League" auf der Pine Ridge Reservation?

Zusammenfassend kann ich behaupten, dass die beiden Lakota, Richard Iyotte und René Mills für mich Energieräuber gewesen sind.

Richard Iyotte und seine Ehefrau haben immer wieder durch Lügen dafür gesorgt, dass ich per Email durch ihre Freunde beleidigt und belästigt wurde. Zu letzt im März 2016 von einer Frau aus Russland - АГЛИЦКАЯ НАТАЛЬЯ - aglnatasha@yandex.ru : "You better not even try to write to me, you wicked witch! for the things you did to Richard Iyotte!"

Stephan Hundsdörfer aus Berlin hat diese Lakota in Deutschland bekannt gemacht. ich frage mich: ist der Stephan so gutgläubig (naiv) oder "steckt er mit diesen Lakota unter einer Decke"? - Ich vermute, dass der Stephan so gutgläubig ist.

Mich wundert auch, dass der Verein zur Unterstützung nordamerikanischer Indianer in Berlin sich nicht vorher erkundigt hat, was das für Lakota sind? - Hinterher ist schließlich jeder schlau!

Seit dieser negativen Erfahrung mit diesen Lakotaindianern Richard Iyotte und René Mills habe ich Kontakt zu niveauvollen gebildeten Indianern bzw. Lakota gesucht und gefunden.

Weiter unten lesen Sie eine Email von Carmen Nolte, welche 1997 Mitglied im Verein zur Unterstützung nordamerikanischer Indianer in Berlin war und den Lakota Richard Iyotte, den Manager René Mills (Lakota) und die Arrow Space (Lakota-Musikgruppe) während ihres Aufenthaltes in Berlin im Dezember 1997 betreut hatte.

Wie in dem Berichten von Carmen Nolte zu lesen ist, bin ich und sind andere auch schon auf die Lügen des Lakota Richard Iyotte hereingefallen.

Mit freundlichen Grüßen

Evelin Cervenkova
Lakota Oyate Information
http://www.lakotaoyateinfo.keepfree.de/


Wahrheit über den Lakota Richard Iyotte - Berichte eines ehemaligen Mitglieds des Vereins zur Unterstützung nordamerikanischer Indianer in Berlin

Von: Carmen Nolte cnolte@web.de
Datum: 8. März 2010
Betreff: "Ist Richard Keith Iyotte ein Betrüger?" Ein Lügner ist er auf jeden fall! :-(
An: lakotaoyateinfo@googlemail.com

Hallo, liebe Indianerunterstützer und -freunde!

mehr durch einen dummen Zufall bin ich beim Googeln auf den Link zum Thema '"Ist Richard Keith Iyotte ein Betrüger?" auf eure Homepage gestossen. Zu meinem Erstaunen las ich euren Beitrag zu dem Thema.

Ich habe zu Mr. Iyotte auch Einiges zu berichten ...

Ich lernte Richard 1997 kennen, als ich noch aktiv im "Verein zur Unterstützung nordamerikanischer Indianer" (ASNAI), Berlin, tätig war. in der einen Zeitung las ich zufällig eine Annonce von Stephan Hundsdörfer, der Unterstützung suchte, da er eine indianische Band und indianische Tänzer nach Berlin holen wollte und noch Gelder für die Flüge etc. brauchte.

Nach Kontaktaufnahme und Gespräch mit Stephan brachte ich die Sache beim nächsten Vereinstreffen auf den Tisch, und alle waren sich einig, ein solches Projekt sei zu unterstützen .... durch Sponsorensuche und Werbung. Ausserdem gab der Verein auch Geld dazu. Termine wurden gemacht, Veranstaltungen geplant, Flugtickets gekauft, Unterkunft besorgt, Plakate gedruckt.

Um es kurz zu machen .... Letzendlich waren wir dann heilfroh, als wenigstens das mit der Band ("Arrow Space") klappte ... nix mit den angekündigten Tänzern, die plötzlich krank waren oder keine Zeit hatten. Dabei hatten wir gerade mit den Tänzern die Sponsoren locken können, Gelder locker zu machen. Wie peinlich!

Und der verantwortliche Organisator war Mr. Iyotte, den Stepan Hundsdörfer Jahre zuvor bei einem Konzert im Reservat kennengelernt hatte. Und zur Krönung war Mr. Rene Mills (Leader of the Native American Church-angeblich), der auch angekündigt war, nicht mit nach Berlin gekommen. Nachdem wir Druck auf Mr. Iyotte ausübten, den Mann ranzuholen, sonst müsse er uns das Geld für das Ticket zurückerstatten (das Ticket war von uns bezahlt worden), rief er in Pine Ridge an mit dem Ergebnis, dass Mr. Mills am nächsten Tag in Berlin erschien.

Alles ganz merkwürdig. Dann trat die Band mehrmals in Berlin auf, als Vertreter des Vereins war ich täglich als 'Betreuer' mit Richard und der Band unterwegs.

Während dieser Zeit hat er mir ein paar Mal zuviel gelogen und irgendwelche Spielchen gespielt, so dass ich mich irgendwann so richtig verschaukelt fühlte und aus der ganzen Sache austieg.

Ich bin auch nicht mehr zum Flughafen, als die Band Tage später wieder zurück flog. Ich hatte den Eindruck, dass der nur drauf aus war, ein paar Wochen auf Kosten anderer zu leben, denn er musste nie für etwas Geld bezahlen, wir haben alles finanziert, und trotzdem hatte der "poor little Lakota", wie er sich scherzhaft selber nannte, plötzlich das Geld, um mit 5 Leuten spontan mit dem Zug von Berlin nach Wolfsburg in ein Musikstudio zu fahren - natürlich, ohne irgendjemanden zu benachrichtigen.

Die Veranstaltung an diesem Abend mussten wir dann leider absagen! Und ich hätte noch mehr zu erzählen ...

Ich halte ihn für einen Lügner und sicher ist er auch ein Betrüger, denn das mit dem Hinhalten kommt mir bekannt vor - und Richard hat mir gegenüber damals erwähnt, er halte Stephan Hundsdörfer für schizophren (Ich glaube, dass habe ich sogar noch schriftlich in einem seiner Briefe) .... kommt einem das nicht bekannt vor?!

Ausserdem erzählte Richard mir, er wohne in Pine Ridge, aber vielleicht ist er ja nach Rosebud umgezogen. Es ist aber auch wirklich schwierig, diesen Jungs hinter die Fassade zu schauen.

Ich habe während meiner Vereinsarbeit einen ebenso krassen Fall mit einem Cree erlebt, und wenn ich manchmal auf den Seiten meines ehemaligen Vereins so surfe, muss ich lesen, dass der Typ mit dieser Masche immer noch Spendengelder für seine angeblichen Projekte sammelt. wie auch immer, Ich habe mich damals geärgert, aber heute sehe ich das als Lektion in Sachen "Menschenkenntnis" - niemand von euch ist schizophren - bei Mr. Richard Keith Iyotte ist wohl aufgrund seines langjährigen Drogenmissbrauchs ein kleiner Dachschaden entstanden. Nur Schade, dass so viele Menschen auf so jemanden hereinfallen.

ich würde mich freuen, von euch zu hören, liebe Grüsse,

Carmen Nolte

Zurück zur Homepage - Lakota Oyate Information